Fiese Pflanzen [Barfüßige Vorsicht bei Disteln] [klebrige Materialien am Fuß ]

Fiese Pflanzen
(Forumbeiträge im Sommer 2004)

Mit Humor lesen: Fiese Pflanzen? Hmmm!? Gibt es die überhaupt?
Oh ja, es gibt sie! Zumindest für Menschen, die die Natur barfuss begehen und erleben. Ich bin schon in alles reingetrampelt, was sich Mutter Natur und Vater (von) Flora so ausgedacht haben und habe eine kleine Hitliste erstellt:
Platz 4: Die Fichte
Wenn man barfüßig versucht, sie umzutreten, tut das weh. Ihre abgefallenen Nadel ergeben einen Teppich, auf dem man stimuliert gerne barfuss läuft. Es sind da aber die witzigen "Ausreißernadeln" zu erwähnen, die sich winkelgerecht zum Auftreten des Fußes positioniert gerne mal in die Fußsohle bohren.
Platz 3: Die Distel
Besonders Jungpflanzen werden gerne lässig mit Löwenzahn verwechselt. Das macht aber jeder nur ein mal! ;-) Bei Füßen mit dicker Hornhaut haben die Dornen kaum eine Chance. Bei Ottonormalfüßen schon! Die Dornen lassen sich aber meist ohne Notoperation entfernen.
Platz 2: Die Brennnessel
Ihre jungen Blätter und ihre Stiche sollen ja gesund sein. Ich kann aber gerne darauf verzichten! Vor allem auf die Stiche - besser ist es!!! Diese Pflanze "wuchert" und macht manchen Barfußspaziergang zum Geschicklichkeitstest und Mutprobe. Kann mir aber immer noch nicht erklären, warum so viele Schmetterlinge auf diese Pflanze stehen!?
Platz 1: Die wilde Brombeere
Meine Gruselpflanze überhaupt. Nicht totzukriegen, es sei denn, man reißt die Pflanze mit Wurzel raus. Die absolute "ANTIBARFUSSPFLANZE". Vermehrt sich unaufhaltsam über Ranken. Selbst bei der Entfernung dieser muss man darauf achten, keine Stacheln abzuschlagen (in die man dann bestimmt später treten wird). Selbst tote Pflanzen warten mit ihren grimmigen Dornen über Jahre hinweg darauf, dass man in sie hineintrittst. Grrrrrrrrrrrrrrrrr
Wer kennt noch Pflanzen, auf die man als Barfußläufer achten sollte?
Gruß - Peter (BI)

[Die wilde Brombeere. Gruselpflanze. absolute "ANTIBARFUSSPFLANZE"]
Mit der Brombeere stimme ich 100%ig zu! Bei den Biotop-Einsätzen unserer lokalen BUND-Ortsgruppe bin ich immer barfuß dabei, auch beim Mähen mit der Sense. Nur auf einem Geländestück, verseucht mit Brombeerranken, kapituliere ich.
Brombeeren - Nein Danke! (außer mit Sahne, auf Kuchen, etc. ...)
Grüße
Kai (WN)

Klee!
Weil der voller Bienen sitzt!
Gruß, Lorenz

Hier noch zum Einordnen in Deine Hitliste:
Robinie - die Dornen flößen mir so viel Respekt ein, dass ich auf dem Weg zu und von meiner Rennpiste immer Schuhe anziehe.
Kiefer - bei großer Trockenheit stechen die Nadeln in die Zehen und bleiben manchmal hängen, natürlich nur da, wo deren Haut weich und empfindlich ist! Außerdem kann man sich bei Trockenheit beim Rennen an den geöffneten Kienäppeln verletzen
Mit schalkhaften Füßen, hans

Ich könnte mit Esskastanien / Maroni (bzw. deren Schalen) mithalten.
Im Herbst sind ihre Stacheln scharf wie Stecknadeln, aber du kannst meistens die Schale mit allen Stacheln als ganzes wieder rausziehen. Im Frühjahr, wenn sie schon ein bisschen vermodert sind, sind sie immer noch verdammt spitz und die einzelnen Stacheln brechen von der Schale ab.
Sehr luschdig! Besonders wenn du dich auf einer Wanderung vertrödelt hast und erst in der Dämmerung ankommst ;-) Die Schweizer sagen zu den Dingern "Igeli", sehr zutreffend.
Brombeerranken sind aber auch ok. Meine persönliche Spezialität ist es, sie mir zwischen den Zehen durchzuziehen, ist mir grade erst am Sonntag beim Wandern wieder passiert. ;-(
Viele Grüße, Ralf (RSK)

Die Berberritze ist auch fies, sie wird als Heckenpflanze benutzt und muss jedes Jahr geschnitten werden. Nicht alle Gartenbesitzer räumen den Heckenschnitt weg, so dass ein abgebrochener Zweig auf die Straße weht und dort Radfahrern und Barfüßern das Leben schwer macht. Unter Laub verborgene Zweige vergehn nur langsam und bleiben noch jahrelang aktiv.
Der größte "Hit": Eine Berberritzenhecke als Begrenzung zu einer Badeanstalt (beobachtet vor ca. 13 Jahren in der ehemaligen DDR). Unüberlegtheit? Oder als Schutz vor "Schwarzbadegästen"?
Michael aus Zofingen

Allerdings mit Brennnesseln und Disteln habe ich auch schon Bekanntschaft gemacht! ;-)
Mit Brennnesseln sogar vor ein paar Tagen. Das Brennen war erst nach 9-10 Stunden verschwunden.
Nein Stopp! Schneidgras, daran habe ich mir mal die Füße geschnitten als ich ca. 8 Jahre alt war, das hat geblutet wie verrückt, ich weiß nicht, wie man dieses Gras richtig nennt, wir sagen Schneidgras dazu!
Gruß von Andi35

Und ich hab da noch was: Strandhafer! Hört sich essbar an, ist es aber nicht. Die abgebrochenen, trockenen, nadelartigen Halmspitzen verbergen sich listig im Sand und bohren sich nicht nur durch Decken und Handtücher, sondern bevorzugt gerne auch in Füße.
Kommt aber nur an der See vor (meine Erfahrungen mit der Pflanze stammen von Fehmarn).
Gruß Peter (BI)

[Wer kennt noch Pflanzen, auf die man als Barfußläufer achten sollte?]
- diverse scharfkantige Gräser
- Sträucher, die Dornen haben (denen kann man aber i.d.R. aus dem Weg gehen)
- und ganz speziell: der Feuerdorn! Denkt nicht mal daran, dem Viech irgendwie nahezukommen! Da helfen nicht mal Lederhandschuhe: 2-3cm lange Stacheln mit Widerhaken (!!!)...
KaiL

Ich danke Euch für die zahlreichen Antworten!

Ein paar Gedanken zu fiesen Pflanzen auch von mir als einem schon beruflich für Pflanzen zuständigen. Es geht also um ein paar vielleicht weniger bekannte Pflanzen. Und ist trotzdem für Barfüßer von praktischem Nutzen :-)
Der, die oder das (?) Mannstreu: Recht häufige graugrüne Pflanze in den steppenartigen Landschaften Ost-Österreichs. Sieht wie eine Distel aus, ist aber für BotanikerInnen keine, weil ein Doldenblütler (Disteln sind Korbblütler). Wurde von meinem Botanikprofessor an der Uni auf einer Exkursion mit den Worten vorgestellt: "Wer von euch gerne barfuß geht, wird sich diese Pflanze immer merken."
Kletten-Labkraut: ein "Unkraut" v.a. in Weizenfeldern; verursacht heftige Hautreizungen, gemeinerweise erst einige Zeit nach dem Berühren. Vielleicht die gerechte Strafe für unbefugtes Betreten fremder Äcker? Ärgert aber auch die Bauern bei der Ernte mit dem Mähdrescher, weil es sich um die "Haspel" wickelt...
Harald

Außer den vielen schon genannten, fallen mir noch ein:
1. Die Akazie: Unter diesen Bäumen deren Stamm und Äste mit langen spitzen Stacheln ausgerüstet sind liegen sehr oft kleine Ästchen die es in sich haben.
2. Die Herkules-Staude, auch Riesenbärenklau genannt Sie sondert bei Verletzung ihrer Blätter oder Stiele einen Saft aus der schlimme Verätzungen auf der Haut verursacht. Nicht nur für Barfüßer gefährlich, da sie bis zu 5 Meter hoch wird.
Viele Barfuß-Grüße
Matthias (DA)

Vergleiche zur Thematik auch den Beitrag Barfüßige Bodenkunde.

fussohli.jpg (920 Byte) zurück zur Übersichtsseite des "Best of"
im Hobby? Barfuß! Forum
zum Kopf der vorliegenden Seite

Barfüßige Vorsicht bei Disteln
(Forumbeiträge seit Sommer 2001)

Disteln sind für mich erheblich unangenehmer als Scherben, spitze Steine oder sonstige "Unwe(ä)gbarkeiten". Die Stacheln der Disteln durchdringen selbst meine Hornhaut, sind aber so fein, daß sich kaum zu sehen sind und folglich auch oft nicht zu entfernen sind. Sie verletzen auch nicht wirklich, pieksen aber derart penetrant, daß man kaum auftreten mag, wenn man sich so ein fieses Ding eingefangen hat.
Leider ist unsere Wiese zur Zeit stark verdistelt (übrigens streckenweise auch der Barfußpfad in Tilbeck-Havixbeck), sodass ich mir schon mal des öfteren pieksige Erlebnisse verschaffe.
Wie geht Ihr damit um, bzw. wie sind Eure Erfahrungen damit?
Bare Grüße
Dirk (MS)

[ Wie geht Ihr damit um, bzw. wie sind Eure Erfahrungen damit?]
Schlecht, die können einem das Barfuß gehen über eine Wiese auf Jahre hinaus verleiden :(
[asc]

Ja, sie sind in der Tat unangenehm. Da hilft nur, zu wissen, wo Disteln auftreten, und in diesen Bereichen besonders vorsichtig zu sein.
Nach meinen Erfahrungen wachseln Disteln vor allem bei sandigem Boden, Trockenheit und Sonne, also in Trockenrasen bzw. sogar Sanddünen am Strand. (Dort kommen sie auch nicht immer vor, aber es lohnt sich, ein bisschen auf den Boden zu achten.) Disteln sind ein Teil der mediterranen Stachelflora, die es dort leider manchmal etwas schwieriger als sonstwo machen, die Natur auf nackten Sohlen zu erkunden. (Noch ein Vorteil der Sächsischen Schweiz: distelfrei!)
Hat hier jemand tiefergehende Kenntnisse der Flora und kann genaueres über das Vorkommen von Disteln schreiben?
Unci

Es gibt sehr viele verschiedene Disteln, die ganz unterschiedliche Lebensräume besiedeln. Am häufigsten und typisch sind sie jedoch auf "Ruderalflächen", also stillgelegte Industriegelände, verlassene Gärten, Schuttflächen usw. Daneben gibt es aber auch Arten, die im Rasen anzutreffen sind, oder Feuchtigkeit lieben.
Es wäre vermutlich eine biologische Doktorarbeit, die verschiedenen Disteln auf ihr barfüßiges Pieksverhalten zu untersuchen und dann nach Standorten zu sortieren. Einfach auf den Boden schauen und im Zweifelsfall eine großen Bogen laufen ist da sicher einfacher, zumal eine Distel nicht überall wachsen muß, wo sie könnte...
Viele Füße
Samuel

Auch ich habe mich schon öfter über Disteln geärgert. Bei uns kommen sie verstärkt an den Sandstränden an der Unterweser vor. Auch ich bin schon in einen Haufen Disteln getreten, wenn ich mir ein lauschiges Plätzchen zum Sonnen gesucht habe.
Richtig fies sind die kleinen Disteln, die hier schon angesprochen wurden, weil man deren Stacheln kaum sieht und sie nur schlecht, auf einem Bein herumhopsend entfernen kann. Unwillkürlich springt man mit dem anderen Fuß in die nächste Pflanze. Breakdance ist nichts dagegen.
Besser sind schon größere Disteln. Ihre Stacheln entfernt man mit einem müden lächeln und schnippt sie cool weg, als wenn nichts gewesen wäre. Nur nichts anmerken lassen.
Gruß und Fuß, Andreas S.

Hallo Dirk,
wahrscheinlich ist die Verbreitung der verschiedenen Distel-Arten je nach Standort unterschiedlich.
Hier in Bonn und Umgebung (z.B. auch Eifel) findet man große Exemplare mit stattlichen Stacheln eher selten; schon gar nicht auf den Grünstreifen neben den Wegen oder auf den Wiesen.
Es gibt ab und zu Pflanzen von 10 - 15 cm Durchmesser, die einem geübten Barfußläufer aber nichts anhaben können.
Von daher gibt es hier mit Disteln keine Schwierigkeiten.
Viele Grüße, MarkusII

fussohli.jpg (920 Byte) zurück zur Übersichtsseite des "Best of"
im Hobby? Barfuß! Forum
zum Kopf der vorliegenden Seite

Von klebrigen Materialien am Fuß und deren Entfernung
(Forumbeiträge seit Frühjahr 1999)

Hallo zusammen, ich weiß nicht, ob alle meine Begeisterung teilen, aber folgendes fand ich einfach klasse: Ich war den ganzen Tag barfuß unterwegs gewesen, davon auch viel in der Stadt, und ich kam spätabends durch eine Allee mit sehr großen Bäumen, ich glaube, es sind Linden. Diese Bäume "schwitzten" so viel Flüssigkeit aus, dass es auf den Autos und auf der Straße aussah, als hätte es geregnet. Das Ganze fühlte sich aber nicht an wie eine nasse Straße; sondern es war alles klebrig: der Asphalt, die Bauminseln mit Gras und Kräutern.
Es war einfach klasse, dort entlang zu laufen. Der Untergrund wechselte ständig, je nachdem, ob man sich unter einem Baum befand oder nicht. Pflanzenteile klebten an den Sohlen fest und wurden beim Gehen dort zer- oder wieder abgerieben, und an den besonders klebrigen Stellen konnte man sich auch noch gehen hören! Glücklicherweise gab es auf dem Weg nach Hause noch genügend trockenen Asphalt, so dass ich unbesorgt in die eigene Wohnung gehen konnte. Ich habe inzwischen die Erfahrung gemacht, dass die Sohlen bei zunehmender Abhärtung immer seltener schwarz werden, da sie immer schmutzabweisender werden. Und wenn dem doch mal so ist, läuft man sie schnell wieder sauber (dazu reicht bereits trockener Asphalt in den Vororten; auf einer Wiese werden sie fast ganz sauber, und beim abendlichen Waschen geht alles ruck - zuck und beinahe restlos herunter).
Als ich diesmal jedoch zu Hause ankam, konnte ich ein Schwarz bewundern, welches bei mir nur ganz selten zu sehen ist! Leider löste sich auch dieses mit etwas Seife wieder völlig auf ...
Weiß vielleicht jemand, um welche Bäume es sich handelt? Sie machten mir nicht den Eindruck, von Schädlingen befallen zu sein. Viele Grüße, MarkusII

Hallo Markus und alle anderen, als Biologe kann ich Dir sagen, dass Du mit deinem Tipp ganz richtig lagst.
Bei den Bäumen, die den Boden klebrig machen, kann es sich nur um Linden handeln. Die haben dann übrigens keinen Schädlingsbefall, sondern Blühen einfach (die Blüten sind aber ziemlich unscheinbar, produzieren dafür aber Unmengen an Nektar, un der bäbbt am Boden).
Inzwischen hat endlich auch für mich die Barfußsaison begonnen und ich genieße es wie jedes Jahr ungemein.
Viele Grüße, thomas (tü)

Nachdem ich heute meine übliche Barfußrunde durch die Löricker Rheinauen gedreht hatte und mit leichtem Verdruss feststellen musste, dass sich irgend so ein komisches klebriges Pflanzenzeugs an meine Fußsohlen geheftet hatte, das sich auch gar nicht so leicht entfernen ließ, beschloss ich spontan, gleich noch einen weiteren barfüßigen Spaziergang in einem riesigen Parkgelände in der Nähe meiner Heimatstadt Ratingen dranzuhängen, um die Scharte auszuwetzen (was auch gelang)
Markus U.

Nun aber das, weshalb ich hier antworte: Als ich Abends meine Sandalen anziehen wollte, bemerkte ich ebenfalls kleine Pflanzenstückchen, die hartnäckig an meinen Füßen klebten und eine Harzartige Masse ausgesondert hatten, konnte aber nicht mehr erkennen, zu welcher Pflanze sie gehören könnten.
Der Geruch der leicht gelblich-durchsichtigen Schmiere war allerdings sehr würzig und nicht unangenehm, allerdings nur ganz leicht nach Harz. Weiß jemand, was das sein könnte?? Es wächst offensichtlich gerade in den Reinauen ...
Wegbekommen habe ich es erst daheim mit der kratzigen Seite eines Topfschwämmchens, was in Reinigungsfragen bei mir die Stufe unter dem Einsatz des Bimssteines ist.
Viele Füße Samuel

Hanf? ;-)
malo

Ich glaube, das sind Ahornsamen - auf jeden Fall irgend ein Baum.
In diesem Zusammenhang habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Klebzeug unter der Dusche nicht leicht zu entfernen ist, aber nachdem ich am nächsten Tag eine längere Strecke barfuß im Regen gegangen war, waren meine Pfoten wieder restlos sauber.
Unci

Baum ja, Ahorn kann sein. Hier im Rheinauenpark gibt es sie auch.
[längere Strecke barfuß im Regen gegangen waren Pfoten wieder restlos sauber]
Ich habe zu einer kleinen Bürste gegriffen, und bin das Zeug wieder los geworden.
Schon lästig, so was :) ...
Ich habe mal an der stelle nach oben statt nach unten gesehen: es sind Kastanien, wenn mich nicht alles täuscht ... [asc]

Nach meinem gestrigen abendlichen Spaziergang durch die Natur bemerkte ich, dass sich unter meinen Füßen eine ganze Menge Natur festgeklebt hatte. Da auf einem Stück gefällte auf dem Weg lagen, vermute ich Baumharz als Ursache.
Trotz langer und intensiver Behandlung mit Wasser, Seife und Bürste ist es mir nicht gelungen, das klebrige Zeugs komplett zu entfernen. Hat jemand einen Tipp oder ähnliche Erfahrungen gemacht? Viele Grüße Lothar

Warte auf den nächsten Regen und gehe dann ausgiebig barfuß auf wechselnden Böden.
Unci

Hallo Lothar, ich habe mich damit abgefunden, dass in solchen Fällen keineswegs alles zu entfernen ist. Es ist aber auch nicht schlimm, wie ich finde.
Irgendwo habe ich gelesen, dass mit Topfschwämmen (auf einer Seite Schwamm, auf der anderen die in diesem Zusammenhang wichtige raue, grüne Seite) bessere Ergebnisse zu erzielen sein sollen als mit Bürsten.
Viele Grüße, MarkusII

Tach zusammen, in einigen Beiträgen hatten doch einige reichliche Probleme mit diesem klebrigen harzbehafteten Zeugs, was von den Bäumen rieselt.
Also scheuern hilft da nicht allzu viel, aber mit ganz einfachen Mitteln kann man das Harz von den Sohlen entfernen.
Etwas Watte mit Nagellackentferner getränkt und weg ist es.
Wer die TV-Sendung "Hobbythek" kennt, kann es auch mit Oranex versuchen, hat den gleichen Effekt und ist vielleicht auch etwas hautfreundlicher, da es aus Orangenschalen hergestellt wird. Serfuß UlliDO

Ich hatte das Problem nicht mehr, aber mir ist eingefallen, dass Harz am besten mit Alkohol zu entfernen ist.
Bei meinen verharzten Geigensaiten nehme ich immer 100%iges Isopropanol (Hauptbestandteil auch der meisten Desinfektionsmittel), da es billig ist und rückstandslos verdampft, aber an den Füßen könnte man auch Spiritus oder, wer's hat, gar einen "Hochprozentigen" nehmen.
Wichtig nach der Behandlung mit Alkohol ist nur das eincremen, denn Alk entzieht der Haut die Feuchtigkeit.
Viele Füße Samuel

Harz ist fettlöslich. Das heißt, mit einer normalen Fettcreme oder auch Butter kann man es von Händen und Füßen waschen. Fett wiederum kann dann mit Seife sehr gut entfernt werden.
Bei hartnäckigem Harz nehme ich einfach eine Nagelbürste mit Nivea. Nach 10 Sekunden schrubben ist alles erledigt. Stefan

Heute bin ich in ein Kaugummi getreten. So was eklig-klebriges! Wirklich schwer wieder von den Füßen abzukriegen, zumal wenn es zwei Zehen "zusammenklebt".
Erst zuhause in der Dusche habe ich es wieder mehr oder weniger entfernen können. Kaugummikauer, die ihr Klebzeug überall hinkleben (mit Grauen erinnere ich mich an die Unterseite so mancher Tische in Schulen und Unis), sind ungefähr so ekelhaft wie Flaschenzerdepperer ..... oder Graffitisten oder Fensterscratcher usw. usw. - was bringt Menschen nur dazu, ihren Lebensraum dermaßen zu verunstalten, ob aus Nachlässigkeit oder Vorsatz??
Unci

fussohli.jpg (920 Byte) zurück zur Übersichtsseite des "Best of"
im Hobby? Barfuß! Forum
zum Kopf der vorliegenden Seite