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Barfuß
in Brennnesseln - was tun ?
(aus verschiedenen Forumberichten seit Frühling 2000)
Heute fuhr ich unbeschuhterweise mit meinem Fahrrad auf einem Radweg durch
die schöne Natur. Wie das so ist, der Weg ist zu schmal, und wenn die
Entgegenkommenden lieber nebeneinander als hintereinander fahren, muss man
ausweichen. Ich also ganz rechts ran (aber immer noch recht schnell), doch da,
was sind das für Pflanzen am Wegesrand?!?
Das sind jaaaAAAAAAAAAHHHH!!!!
BRENNNESSELN!!!! :-
Zu spät! Mit dem rechten Fuß streife ich die Blätter
etlicher Pflanzen. Die machen ihrem Namen alle Ehre, und nun ist mein Fußrücken
rot und schmerzt. So viele wie diesmal habe ich noch nie abgekriegt.
Weiß jemand, was man gegen das Brenngefühl tun kann? Und gegen die
Hautrötung? Ok, es geht sicher wieder weg, aber vielleicht muss man es ja nicht
ganz ausleben ... Grüße aus Bonn [asc]
probier mal spucke, von dir selbst natürlich. als kleines Kind war es immer gut :) alex
Probier' es mal mit Kieselsäuregel (nur das aus dem Reformhaus mit dem Namen
"Silicea" und die flüssigere Version in Plastikflaschen; nicht die
festere aus der Tube).
Unverdünnt dick auftragen. Hilft auch gut bei Wunden und
Entzündungen (dann ggf. abwaschen; auf jeden Fall aber Anwendung des öfteren
wiederholen).
Gruß (ebenfalls aus Bonn), MarkusII
Brennnesseln brennen bei verschiedenen Leuten höchst unterschiedlich (manche
zeigen gar allergische Reaktionen). Es soll sogar welche geben, die gerne
barfuß in Brennnesselwiesen umher gehen .... (der Gewöhnungseffekt ist wohl
ähnlich wie bei Imkern, denen Bienenstiche nichts ausmachen.)
Ich halte kühlen
für eine gute Methode, wenn du irgendwoher kaltes Wasser kriegst. Ansonsten
helfen die Mittel gegen Insektenstiche aus der Apotheke (meist in Gelform:
Soventol, Fenistil usw). Unci
Hallo Leute,
mich interessiert, ob Brennnesseln - wie beispielsweise Dornen von Brombeeren
etc. - einfach nur schmerzhaft sind oder tatsächlich nennenswert die Gesundheit
beeinträchtigen. Ein Hautkontakt ruft Rötungen an entsprechenden Stellen
hervor, welche aber recht schnell wieder abklingen. Gibt es einen Anlass, bei
Brennnesseln im Hinblick auf ernsthaftere Hautschäden besondere Vorsicht walten
zu lassen?
Gruß, Bernd
Mir machen Brennnesseln beim Barfußlaufen
absolut nichts aus. Durch meine trainierten Fußsohlen dringt die von den
Brennnesseln abgesonderte Ameisensäure (die das Brennen verursacht) nicht
durch, und da ich ausschließlich in langen Hosen unterwegs bin, sind höhergelegene
Regionen wie z. B. die Waden geschützt. Hinzu kommt, dass ältere Brennesseln
im Spätsommer kaum noch Ameisensäure produzieren und dementsprechend dann auch
keine mehr absondern. Junge Brennesseln enthalten dagegen besonders viel
Ameisensäure.
Barfüßige Sommergrüße, Markus U.
Es stimmt, dass junge Brennesseln aggressiver
sind als alte. Normalerweise wachsen die ersten Brennnessel im Frühjahr auf dem
Boden. Manchmal überleben aber auch die verholzten Stengel vom Vorjahr den
Winter, und dann schießen neue Blattbüschel aus diesen Stielen heraus. Man
rechnet nicht mit Brennesseln bei diesen teils hohen Stielen, und schon streift
man sie.
Am häufigsten greifen mich Brennnessel an der Armunterseite am Handansatz an,
dort ist die Haut recht empfindlich. An der Fußsohle (ist sie zu dick?) habe
ich noch nie Brennnessel gespürt, wohl aber auf der Fußoberseite.
Obwohl ich beim Wandern in der Natur meistens kurze Hosen trage, habe ich nur
dann Probleme, wenn ich unachtsam in eine Pflanze laufe. Beim leichten Streifen
passiert meist nichts, da die Brennhaare kürzer sind als die Beinbehaarung,
zumindest bei Männern.
Noch empfindlicher gegen Brennnessel dürfte die Haut in der Bauchgegend sein.
Mir ist aber kein Fall bekannt, dass sich diejenigen jungen Frauen, die gerne
offene Kleidung tragen, dass sich einzelne Personen in diesem Forum sogar an das
horizontale Gewerbe erinnert fühlten, über Brennnessel beklagen.
Mit brennnesselfreien Grüßen aus der verregneten Schweiz
Michael aus Zofingen
Keine Angst, Brennnesseln sind nicht wirklich
gefährlich. Angeblich helfen sie sogar gegen Rheuma. Ich habe schon von Leuten
gehört, die sich mit ihrem Rheuma in Brennesseln gewälzt haben. Angeblich hat
das geholfen
Gerhard Z.
Da es Menschen gibt, die auf Sonnenlicht
allergisch reagieren, wird es auch Menschen geben, die dementsprechend auf
"Brennnesselgift" reagieren. Aber das trifft für 99,999% von uns wohl
nicht zu. Also keine Angst!
Eher ist da eine gesundheitsfördernde Wirkung zu erwähnen, die ich aber nicht
beweisen kann. Nach einem Zusammentreffen von meinereiner und Brennnessel hat
sich mein Gesundheitszustand nie verschlechtert, sondern eher verbessert. Hört
sich jetzt vielleicht blöde an, aber ich halte die Brennnessel für eine lästige,
grimmige, wegversperrende und doch gesunde Pflanze.
Zur Info:
-Brennnessel spritzen ihr Gift nicht in die Haut, sondern "feuern"
mikroskopisch kleine, gifttragende Harpunen ab.
- nicht mit der Taubnessel zu verwechseln (die trägt sichtbar Blüten)
- Brennnessel sind ultima nutzbar: Tee, Fasern (Bekleidung), Dünger, Insektizit,
etc.
Brennnesselstiche erscheinen als rote, kleine Hautwölbungen und können gemein
jucken. Aber wer kratzt - verliert. Ist fast so wie beim Mückenstich. Lieber Kühlen
oder etwas "Juckreizminderndes" auftragen.
Insgesamt: keine Angst! Brennnesselstiche sind unangenehm, aber nicht gefährlich.
Aber jetzt bitte nicht übertreiben und den Ganzkörperkontakt suchen!!! lol
Gruß Peter (BI)
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Kröten und Schnecken zwischen Zehen
(Forumbeiträge seit Vorfrühling 1999)
Gestern wäre es fast um meine Leidenschaft, barfuß zu
gehen geschehen. Auf meiner normalen Alltagsstrecke, zu der auch ein Stück schwach bis
nicht beleuchteter Straße gehört, hatte die Krötenwanderung eingesetzt. Leider lassen
sich diese Tiere lieber zertreten als wegzulaufen. Ein Naturerlebnis, auf das ich gerne
verzichtet hätte.
Ich hatte schon Schwierigkeiten, mich an die Schnecken zu gewöhnen, die ich letzten
Sommer manchmal zwischen den Zehen hatte, aber Frösche? Gut, dass die nicht immer
wandern.
Bin übrigens gut übern Winter gekommen, allerdings mit wenig Zeit, mich hier zu melden.
Gruß. Alex XS
Da ich auch gerne Dämmerungs- und
Abendspaziergänge mache und bei feuchtwarmen Wetter besonders gerne unterwegs bin, kenne
ich Dein Problem nur zu gut: Lass' Dich bloß nicht entmutigen (ich bin ziemlich zart
besaitet, und ich habe mich auch nicht entmutigen lassen, sondern genieße das
Barfußlaufen wieder in vollen Zügen!).
Für ebenfalls Zartbesaitete: Wir sind nun einmal Menschen und keine Engel, die 10 cm
über dem Boden schweben. Auch wenn wir es meist nicht merken - mit jedem Schritt
zertreten wir Pflanzen und Tiere (der Wald- und Wiesenboden und die Wege dort sind nun
einmal dicht besiedelt). (Die Schädigung anderer Lebewesen ist aber noch viel größer,
wenn wir uns vergegenwärtigen, was wir im Laufe eine Lebens an Nahrung aufnehmen. Und ich
habe gelesen, dass ein Auto im Laufe seines "Lebens" ca. 5 Mio. Tiere "um
die Ecke bringt". Da ist unser Hobby nun wirklich harmlos.)
Beschränke Dich jetzt bloß nicht nur ausschließlich auf Asphalt (und sicherheitshalber
dabei nie abends, und nur wenn es knochentrocken ist) - das wäre ja völlig gegen Deine
eigene Natur (und außerdem: die eine oder andere Spinne oder Raupe würdest Du garantiert
doch erwischen).
Allerdings war mir bei der ersten Kröte noch am nächsten Tag total schlecht - zumal sie
nur übel verletzt war und noch hilflos herumhüpfte (zum Trost - es kommt zum Glück nur
selten vor, dass man auf ein solches, ja doch recht großes Tier tritt!). Und hier sollte
meines Erachtens ein weiterer Grundsatz für jeden "ehrenvollen" Barfußläufer
gelten: Wenn jemand jetzt nur noch mit sich und seinen heftigen Empfindungen beschäftigt
ist, kann ich das nur zu gut verstehen - oh ja, ich habe sie nämlich selbst durchlebt.
Da wir aber keinen Tierarzt holen können, der das Tier unter Narkose operiert oder aber
einschläfert, sollten wir es schnellstmöglich erlösen statt es qualvoll zugrunde gehen
zu lassen. Dazu sollte man den entsprechenden Fuß mit aller Kraft einsetzen, da man eben
nicht das Glück hat, sie sofort, wenn es passiert ist, "erlegt" zu haben und
dann einfach wegrennen kann. Oder lasst ihr sie "so" (erspare Euch die
Beschreibung) noch chaotisch, aber erstaunlich zügig "flüchten" und im
Gebüsch verschwinden, mit allem, was für sie danach kommt???
Irgend ein "Hilfsmittel" werdet Ihr so schnell nicht finden! Auch eine Schnecke,
die zwischen die Zehen geraten ist, lebt noch und man sollte Ihr unnötiges Leid ersparen.
Alles andere ist m.E. grob rücksichtslos. Glücklicherweise kommt so etwas Dramatisches
ja sehr selten vor. Einen kleinen Frosch bemerkt man erst, wenn er schon "im
Jenseits" ist (kommt auch recht selten vor), und an die Schnecken kann man sich m.E.
schnell gewöhnen. ...
Zwar weiß ich gegen das unfreiwillige
Zusammentreffen mit den Schnecken auch kein wirksames Gegenmittel, aber ich habe
das Verhalten der Kröten noch genauer beobachtet, daher folgender Tipp: Ist man
bei kühlen Temperaturen unterwegs, sind die Tiere so träge, dass sie
tatsächlich keine oder kaum Anstalten machen, auszuweichen.
Bei Dämmerungs- und Abendspaziergängen in entsprechenden Gebieten daher
unbedingt eine Taschenlampe benutzen, um die Tiere rechtzeitig zu sehen.
Was ich jedoch nicht wusste: Wandert man bei warmem Wetter, weichen die Tiere
schnell aus - sie tun dies jedoch meist nicht, wenn sie durch eine Taschenlampe
angestrahlt (und dadurch offensichtlich geblendet) werden! Ist man z.B. auf
unebenen, teils laubbedeckten, erdigen Naturwegen unterwegs, steigt dadurch die
Gefahr eines Zusammentreffens, da die Tiere hier ja bestens getarnt sind. Genau
so ist mir dies auch passiert!
Schönes Wandern trotzdem, denn o.g. ist ja glücklicherweise äußerst selten.
MarkusII
Da bleibt dem tierfreund nur eins: den weg noch besser
als sonst beobachten, um den kroeten ausweichen zu koennen. Langsam gehen, lichtquelle
mitnehmen. Gaenzlich unbeleuchtete wege sind ohnehin nicht zu empfehlen - da sich auch
unangenehmere dinge auf dem weg befinden koennen.
Fuer mich macht es keinen unterschied, ob ich tiere nun mit oder ohne schuhe zertrete -
ich zertrete sie am liebsten gar nicht! Wenn ich barfuß bin, bleibt mir bzw. meinem opfer
immerhin noch die chance, dass ich es rechtzeitig unter der sohle bemerke. Also,
kroetenwanderung ist kein argument gegen das barfusslaufen, sondern eher fuer das
vorsichtige, umsichtige gehen. Und da sind wir gegenueber denen in schuhen sicherlich
ueberlegen.
Gruss aus dem (zu) frostigen New York unci
Im Herbst laufe ich öfters barfuß auf
Waldwegen oder an Gewässern herum. Das ist so wohlig angenehm, die feuchten
Blätter und die feuchten Wiesen. Auch einmal in einen kühleren Bach zu gehen
und die Füße darin baumeln zu lassen.
Nun habe ich aber dabei öfters mal Bekanntschaft mit Schnecken gemacht. So
Nacktschnecken merkst du erst gar nicht unter Deinen Füßen, erst wenn es etwas
lauter knirscht unter Deinen Sohlen! Aber dann ist es für die Schnecke wohl
meist zu spät!
Aber auch Weinbergschnecken haben wohl kaum eine Chance, wenn man mal richtig
auf sie tritt! Denn bevor Du es merkst, hat es schon laut geknackt. Schlimm ist,
dass dann das Tier richtig zermatscht ist und du nichts mehr für es tun kannst.
Hat jemand von euch Erfahrung, was man dagegen machen könnte?
Oder ist von Euch jemand so etwas schon öfters passiert?
Erzählt mal, bitte. Und was macht ihr, um ein Zertreten zu verhindern? Gruß
Andreas
Hallo! Da kannst Du schlecht was dagegen
machen. Im Spätsommer, wenn es gar grauslich auf den Feldwegen wird, wo diese
Schnecken nur so rumrennen, gibt es nur eines: aufpassen, wo man hintritt.
Im höheren Gras hat man keine Chance, da kann unter jedem Grashalm eine liegen.
Also müsstest Du Gras grundsätzlich meiden und nur noch Waldböden ohne Gras
und Wege, auch asphaltierte, benutzen.
Zum Glück kommt das glitschige Zeugs erst im Juli vermehrt zum Vorschein. Dem
Gärtner freust, wenn die Dinger kaputt sind.
Die Schnecken in meinem Gemüsebeet behandele ich mit etwas Schneckenkorn. Es
gibt auch die "Bierfalle", ein eingegrabener Yoghurtbecher voll Bier,
in dem sie reinfallen und ertrinken. Dem Tierschützer mag dies nicht passen,
aber sonst ist der Salat weg!
Mit dem Füssen wollen wir diese Lebewesen schließlich nicht absichtlich
zertreten. Außerdem geht der Schleim fast gar nicht weg. MFG Markus (malo)
[Mit Füssen wollen wir Lebewesen nicht
absichtlich zertreten ... geht Schleim fast nicht weg]
Von den Schuhsohlen aber noch viel schlechter, da hilft eine halbe Stunde im
Bach nicht. Und nix ist widerlicher als nachher die stinkende schleimige Masse
aus dem Profil zu pulen.
Empfindliche Gemüter bitte nicht weiterlesen: Füße im Gras abwischen und dann
mit scharfen Strahl drüberpinkeln hilft. Es muss aber sofort geschehen. Rainer
[Mit Füssen wollen wir Lebewesen nicht
absichtlich zertreten ... geht Schleim fast nicht weg]
Hallo zusammen, weiß vielleicht jemand, wie man ihn zuhause (!) schnell weg
bekommt?
In der Natur ist ja das Wandern durch feuchtes Gras, etwas Matsch, unebenen
Untergrund etc. das allerbeste "Antihaftmittel". Wenn man Pech hat,
trägt man aber doch mal etwas nach Hause. Ist das Wetter feucht, sofort mit
etwas Toilettenpapier entfernen, beim Duschen evtl. mit einer harten Bürste
nachhelfen, danach Hände mit Shampoo oder Seife waschen, da Schnecken aufgrund
ihres Speiseplans Parasitenträger sind.
Wenn das Wetter aber recht trocken ist, ist "es" eingetrocknet, und es
geht nur nach längerem Duschen ganz zum Schluss mit kräftigem Bürsten ab.
U.U. muss man nach dem Duschen noch mal mit Toilettenpapier ran. Alles extrem
umständlich und unangenehm! Einmal habe ich es mit Salzwasser probiert
(osmotischer Effekt hätte ja helfen können); dies klappt aber auch nicht!
Für einen Tipp wäre ich Euch wirklich dankbar.
Viele Grüße, MarkusII
Es ist Nacktschneckenzeit und wenn du die erwischst, kannst du dich so oft
waschen wie du willst, der Schleim ist kaum lösbar. Ist eine echte Sauerei und
alles bleibt daran kleben.
Lässt sich nur abkratzen oder die Sohlen über rauen
Asphalt ziehen. So watch out!
Steve
Seid ihr schon einmal barfuß in eine Nacktschnecke getreten?
Brrr, ist das ecklig.
Und hinterher ist sie zwar tot, aber trotzdem wehrt sie sich noch, denn der
Schleim geht weder mit Wasser, noch mit Seife, noch mit einer Bürste ab.
Nach 15 Minuten habe ich es dann doch geschafft.
Also, hütet Euch!
Gruß Matt
Vor zwei Wochen ist mir sowas auch passiert. Ich war hier im Wald unterwegs,
was übrigens ein wunderbares Erlebnis war, mit den verschiedenen
Beschaffenheiten (asphaltierter Radweg, Trampelpfade, geschotterter Waldweg und
alle Mischformen, inmitten eines herrlichen Laubwaldes), und bin dann auch in
eins der armen Tiere reingetreten. Das war zwar eklig, aber eigentlich hat mir
die Nacktschnecke eher leid getan.
Seitdem bin ich wesentlich aufmerksamer und behutsamer.
Francisco
Kennt irgendjemand vielleicht ein Hausmittel gegen den Schneckenschleim?
Wasser und Seife gleiten wirkungslos von ihm ab, mit einem Papiertaschentuch
verschmiert man ihn bloß, eine Bürste hilft nichts und wird nur selber versifft,
auch Alkohol und sonstige Lösungsmittel scheinen nichts zu helfen, von selber
eintrocknen tut er nicht ...
Ich kratze möglichst viel von dem Schleim mit
dem Daumennagel ab (so, daß er sich _auf_, nicht unter dem Nagel sammelt. Das
kleine Schleimbätzchen läßt sich dann unter dem Wasserhahnabspülen). Aber
es bleibt immer ein kleiner Rest, den man nicht wegkriegt. Was tun?
Thomas_Sch
Da ich gerne Dämmerungsspaziergänge mache und auch bei feuchter Witterung
unterwegs bin, habe ich über mehr als zehn Jahre folgendes herausgefunden: Also:
A) Bei feuchter Witterung:
A) 1) Nachdem es passiert ist, möglichst viel durch nasses Gras und/ oder
auch durch matschige Stellen laufen (möglichst mit Sand-/Kiesanteil darin, wie
z.B. auf einem nassen Reitweg), so dass es (bei Bedarf) auch zwischen den Zehen
hochquillt. In der Regel sind die Füße recht bald von dem Schleim befreit.
A) 2) Wenn es kurz vor zu Hause passiert, oder man nur Asphalt auf dem
Heimweg hat, sofort unter die Dusche mit den Füßen und mit einer möglichst
harten Bürste (z.B. Schrubber) das Gröbste entfernen. Dabei die Bürste
schräg halten (mindestens 45 Grad) und gegen ihren Strich bürsten. Von
mindestens zwei Seiten arbeiten.
Nach der Grobbehandlung z.B. raus auf einen Badteppich, um die Sohlen etwas
zu trocknen. Dann mit Toilettenpapier noch verbliebene Reste entfernen. Käftig
reiben, oder auch "abgreifen". Zwei bis drei Blatt Toilettenpapier auf
einmal verwenden, falls es nicht reichen sollte, gleich neue verwenden.
B) Bei trockener Witterung
Das Ganze ist angetrocknet. Da ich immer abends dusche, ist der Schleim nach
zehn Minuten von der Beschaffenheit so wie unter A) "Bei feuchter
Witterung." Entsprechend verfahren.
Ich hatte es auch schon mal mit Salzwasser probiert. Hilft nicht.
Vielleicht ist das Ganze ja fettlöslich? Evtl. etwas Vaseline auf die
Bürste, bürsten, dann mit Shampoo alles entfernen? Habe ich noch nicht
probiert.
Vorsicht! Schnecken sind auch Kot- und Aasfresser und daher Parasitenträger.
Unbedingt nach obiger Aktion Hände waschen.
Allerdings kommen Parasiten auch so oft in der Natur vor (z.B. der
gefährliche Fuchsbandwurm). Daher sollte man sich m.E. immer die Hände
waschen, wenn man mit den Sohlen in Kontakt gekommen ist.
Allerdings ist auch
bekannt, dass sich im Fell von Haustieren, die im Wald unterwegs waren, auch
sehr viel "Parasitisches" befinden kann, und von daher ist die Gefahr
wohl doch nicht übermäßig groß (sonst wären die meisten Hundehalter ja
schon längst am Fuchsbandwurm gestorben).
So, ich hoffe, Dir bzw. Euch geholfen zu haben!
Viele Grüße, MarkusII
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