[Barfuß auf Lanzarote]

[Wanderbericht Gran Canaria] [ohne Schuhe auf Ibiza]

Barfuß - Erfahrungen auf Lanzarote
(Forumberichte ab Vorfrühling 2000)

Letzte Woche war ich im Urlaub auf Lanzarote und dachte eigentlich, ich könnte da barfuß unterwegs sein.
Leider musste ich feststellen, dass meine Füße mangels Training zum Barfußlaufen zumindest in der Stadt sehr ungeeignet waren.
Erstens war mir der Boden viel zu heiß und zeitweise dachte ich, ich würde verbrennen; das galt auch für den Sand am Strand, der nicht mit Wasser in Berührung kam.
Zweitens lagen überall auf den Wegen kleine schwarze geschretterte Vulkansteinchen rum, da diese überall in Blumenbeeten, Bepflanzungen aber auch anderen Flächen Verwendung finden; empfand ich als sehr unangenehm und so war mein Fortbewegungstempo extrem langsam.
Drittens waren viele Gehwege mit kleinen rechteckigen Fliesen ausgestattet. In den Zwischenräumen lagen viele kleinere Glassplitter und sonstiger Unrat.
Viertens wurde viel natürliches Vulkangestein verwendet oder vorhandenes einbezogen; über dieses zu laufen fand ich ebenfalls als recht unangenehm.
Und fünftens habe ich mir am Strand dann noch ein paar Seeigelstacheln in den Vorderteil des rechten Fußes eingetreten; allerdings waren die nicht so tief wie allgemein üblich zumindest laut Arzt; vielleicht hat da das wenn auch nur gelegentliche barfüßern doch etwas geholfen.
Ich hatte aber nach einem Tag die Nase ziemlich voll und habe dann zumindest auf den Straßen nicht mehr auf Schuhe verzichtet.
[Ja und, wo ist das Problem? Das was du erzählst klingt ein wenig nach Rechtfertigung und dass du anscheinend meinst, eigentlich barfuß laufen zu "müssen". Marco N.]
Nicht müssen; nur hätte ich wollen mögen; und da ihr alle damit offensichtlich kein Problem habt auf allen Untergründen zu laufen bin ich dann hier wahrscheinlich fehl am Platze; so gesehen ist die Interpretation Rechtfertigung vielleicht sogar richtig, auch wenn ich das beim Schreiben nicht so gesehen habe. Lothar

Auf allen Untergründen laufen nur sehr wenige, auch die wenigsten unter den Teilnehmern dieses Forums! Und ich auch nicht, ich gehe sehr viel barfuß, aber ich vermeide unbequemen Untergrund, wenn immer das möglich ist. Doch ich werde demnächst auf Gran Canaria auch Schuhe dabeihaben, da das Vulkangestein an manchen Stellen vermutlich stärker sein wird, als meine Füße ...
Ich denke, Barfußlaufen macht Sinn, weil und solange es als abwechslungsreiches und schönes Gefühlserlebnis Spaß macht! Natürlich hat man weniger unangenehme und mehr angenehme Empfindungen, wenn man es regelmäßig praktiziert. Das bedeutet unter dem Strich mehr Genuss und intensiveres Naturerlebnis -- und die Gesundheit profitiert nebenbei auch davon.
Serfuß, Lorenz

Hallo Lothar, [alle kein Problem habt auf allen Untergründen zu laufen bin ich hier fehl am Platze]
also wenn ich mich an das letzte Jahr im Forum erinnere, da gab es schon viele Beiträge, die sich mit dem geeigneten Untergrund beschäftigten.
Immer wieder war zu lesen, dass heißer Asphalt, geschotterte Wanderwege, Vulkangestein, etc. nicht gerade zum Barfußlaufen einladen.
Ich meine mal, man soll keinen Zwang aus dem Barfußgehen werden lassen. Es ist schön, sich von anderen inspirieren zu lassen auch einmal einen neuen Untergrund, ein verändertes Umfeld fürs Barfußgehen auszuprobieren. Aber sich selbst unter Druck zu setzen, um vielleicht gleichauf zu ziehen, halte ich für nicht sinnvoll.
Denn wie heißt doch dieses Forum: Hobby? Barfuß! - und das drückt den Grundtenor doch recht schön aus. Ein Hobby darf nicht zum Zwang werden, sondern sollte etwas sein, das einen entspannt und Freude macht. In diesem Sinne wünsche ich Dir und allen anderen Forumsmitleser/innen in der kommenden Saison viele entspannte Barfußspaziergänge, ohne irgendeinen Druck dahinter einer (nicht vorhandenen) Norm genügen zu müssen.
Ums ganz klar zu sagen. Du bist hier NICHT fehl am Platz. Kai

Hallo, bedingt und forciert durch Freunde von uns, die gerade von einem Barfuß - Urlaub auf Ibiza zurückkamen, haben mein Freund und ich mich entschlossen, unseren Lanzarote - Urlaub barfuß zu vollbringen. Hat jemand von Euch Erfahrung mit barfuß auf Lanzarote ?
Wir wollen wie gesagt keine Schuhe mitnehmen und Jochen wird seine spätestens in Arrecife auf dem Flughafen entsorgen. Natürlich wollen wir auch abends in den Discos barfuß abtanzen.
Schwarzfuß Corinna

Hallo Corinna find ich eine tolle Idee! Bedenkt aber vielleicht noch eines, Lanzerotte ist eine vulkanische Insel mit mehrheitlich Lavagesteinsböden.
Wenigstens ein Paar Sohlenschutz würde' ich trotz dem Vorsatz mitnehmen. Bimsstein verwendet man und Frau ja auch hierzulande gegen Hornhaut.... Fuß zum Gruß Marc (CH)

Hallo Corinna, im Prinzip ist barfuß auf Lanzarote kein Problem. Es gibt nur ein paar Stellen, wo Schuhe angebracht sind und zwar dort, wo den Touris die Hitze des Gesteins und der in den Bodenhöhlen befindlichen Luft demonstriert wird.
Da schmeißt einer ein paar Holzscheite in ein Loch im Lavagestein und das fängt innerhalb weniger Sekunden an zu brennen. Auf einem Hügel (ich weiß nicht mehr wie der heißt) gibt es eine brunnenähnliche Vorrichtung, aus der, wenn man hingeht sehr heiße Luft herauskommt und die Metallplatten, auf denen man dann steht, sind so heiß, dass man in wenigen Sekunden Brandblasen bekommt. Deshalb dort unbedingt Schuhe mitnehmen ... ansonsten sind diese auf der Insel nicht nötig. Grüße Berni(N)

Dem kann ich nur zustimmen. Ansonsten haben mich die kleinen schwarzen Vulkansteinchen gestört, die überall auf der Insel für alles mögliche verwendet werden und somit leider auch auf den Wegen zu finden sind. Lothar

Lanzarote hat sehr schöne lange Sandstrände: bei Puerto del Carmen, im Nordwesten der Insel (Famara) und ganz im Süden (Papagayo), wo man sehr schöne lange Barfußwanderungen unternehmen kann.
Im Landesinneren ist es tatsächlich schwierig, da der Boden heiß wird und der Boden karg ist und kleine und große Vulkangesteinsbrocken herumliegen.
Jedenfalls ist Lanzarote eine Insel, bei der nicht nur die großen Naturschönheiten beeindrucken, sondern viele "Juwelen" im Verborgenen zu finden sind. Außerdem ist die Insel bei weitem nicht so verbaut wie Gran Canari oder Teneriffa.
Wolfgang

Hallo liebe Barfußfreunde,
melde mich aus meinem ein-wöchigen Lanzarote-Kurzurlaub zurück. Nachdem ich das Haus noch ärgerlicherweise in Sandalen verlassen habe (die ich natürlich in Bahn und Flugzeug ausgezogen habe), war ich auf Lanzarote fast nur noch barfuß.
Immer ging leider nicht, der spitze Lava-Kies sticht ganz schön und das Pflaster in Teguise ist wahrlich nicht barfußfreundlich, hab mich ehrlich bemüht, aber irgendwann ging es einfach nicht mehr.
Selbst die grobe Lavastein-Pflasterung in den Manrique-Bauwerken habe ich überstanden. Leider habe ich mir in den Klippen eine tiefe Fleischwunde an der rechten Großzehe zugezogen. Egal, Pflaster drauf und weiter. Ein paar Tage später konnte ich den abgestorbenen Hautlappen dann abschneiden. Wächst ja Gott sei Dank von unten wieder neu nach. Für mich immer faszinierend, wie regenerationsfähig der menschliche Körper ist. Als Trostpflaster habe ich mir dann noch einen Zehenring gegönnt.
Dann habe ich die Probe aufs Exempel gemacht und den Rückflug barfuß angetreten. Beim Einchecken hat mich niemand auf meine nackten Füße angesprochen. Erst, als ich das Flugzeug verließ, fragte mich die Stewardess, ob ich meine Schuhe vergessen hätte (typische Frage, die ich natürlich verneinte) dann gab sie mir den Rat, aufzupassen, da im Flughafengelände viel Müll läge (ich passe automatisch auf). Naja, aber Probleme hat es jedenfalls nicht gegeben. Daher zur Nachahmung empfohlen.
Fuß, jey

Ich finde es immer wieder erstaunlich, was Ihr so auf Euch nehmt, nur um mit Gewalt barfuß zu laufen! In Lavastein-Klippen barfuß zu laufen muss ja der reinste Genuss sein.
Oder bist Du Masochist, daß Du Deine Fleischwunde und deren Regeneration faszinierend findest? Was ist an Sandalen so schrecklich?
Die Lebensqualität wäre doch zweifellos auf den von Dir beschriebenen Untergründen weitaus höher gewesen, hättest Du "ärgerlicherweise" Sandalen getragen! Luft kommt auch so genug an die Füsse, wenn Du die richtigen trägst. In Bahn und Flugzeug diese auszuziehen, finde ich auch angenehmer, aber auf jedwedem Untergrund unbedingt barfuß zu laufen, finde ich albern. Es auszuprobieren ist legitim und reizvoll, aber doch nur so lange, wie es die eigene Lebensqualität und das Wohlbefinden steigert - Dein Verhalten finde ich eher merkwürdig diesbezüglich. Ein Pflaster am großen Zeh finde ich jedenfalls weniger reizvoll als leichte Sandalen am Fuß auf Böden, die dies erfordern.
Nix für ungut, Olaf

Hallo Olaf, ich gebe dir vollkommen Recht. Ich habe die Klippen auch mit Sandalen bestiegen. Erst als wir uns dort in die Sonne gelegt haben, habe ich sie (und nicht nur die Sandalen) legitimerweise ausgezogen. Es war sehr windig und als ich wieder aufstand, flog meine Unterlage weg. Ich versuchte sie einzuholen, damit sie nicht vom Wind weggetragen würde, dabei verletzte ich mich. Den Rückmarsch durch die Klippen trat ich dann wieder in Sandalen (und Pflaster) an.
Und auch sonst habe ich Sandalen getragen, wenn der Untergrund das Barfußlaufen nicht zuließ, wie ich in meinem Beitrag geschrieben habe. Ich bin durchaus nicht masochistisch eingestellt und wäge schon gut ab, ob die Lebensqualität mit oder ohne Sandalen höher ist. Das schützt aber nicht endgültig vor Verletzungen, wie man sieht.
Im Übrigen war ich nicht von der Fleischwunde fasziniert - im Gegenteil, ich habe mich über mein Missgeschick sehr geärgert - sondern lediglich - und wie ich finde zu Recht - über die Regenerationsfähigkeit des Körpers.
Fuß, jey

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Lorenz Wanderbericht von Gran Canaria
(Forumbeitrag im Frühling 2000)

Endlich komme ich dazu, ausführlich von einem schönen Erlebnis des letzten Urlaubs zu berichten.
Es war die Wanderung zum Roque Nublo, einem markanten Felsen vulkanischen Ursprungs, der nahe dem Mittelpunkt von Gran Canaria auf ca. 1800 m Höhe liegt.
Wir wählten nicht den kurzen Normalanstieg, sondern eine längere, im Reiseführer (zu Recht) empfohlene Variante von ca. 2 Std. Gehzeit. Die Beschaffenheit des Weges kam meinem Vorsatz entgegen, diesen Ausflug unbeschuht zu unternehmen. Der Weg war zunächst mit großen Steinbrocken und -Platten befestigt, später auch erdig mit vielen kleinen, aber nicht unangenehmen Steinchen. Meine größere Tochter gab ihre Schuhe nach wenigen Minuten in die Obhut meines Rucksacks und tat es mir gleich. Wir kamen an einen Stausee vorbei, in dem quakende Frösche saßen, dann ging es an einem Bach mit klarem Wasser vorbei. Da ließ sich keiner von uns den Genuß eines naturverbundenen Fußbades entgehen! Dann wanderte die ganze Familie einheitlich baren Fußes weiter, meine Frau und die jüngere Tochter für ein kürzeres Stück, die ältere für den größten Teil des Anstiegs.
Auf den letzten paar hundert Metern wurde der Weg unangenehm steinig, so daß nur noch ich (wenn auch im Schneckentempo) das natürlich Gehen beibehielt, was andere Touristen natürlich erstaunte. Mich hat der nötige Blickkontakt zum Boden nicht daran gehindert, die wunderschöne Landschaft zu genießen, zum Beispiel den Ausblick auf die Nachbarinsel Teneriffa. Und der Duft des Föhrenwaldes war ein ebenso sinnliches Erlebnis wie das Fühlen der abgefallenen Nadeln unter den Füßen oder die Frische des Bachs und das Quaken der Frösche.
Da die Kinder hungrig und durstig waren, sollte der Rückweg schnell gehen. Das hieß auch für mich Schuhe anziehen, da ich bergab auf steinigen Wegen barfuß doch zu langsam bin. Erstaunlich ist, daß der Untergrund auf Gran Canaria überhaupt nicht "schmutzt", die Füße sind ziemlich sauber geblieben. Abendliches Schrubben konnten wir uns also ersparen.
Ich wünsche Euch allen schöne barfüßige Wandererlebnisse in diesem Jahr! Ciao, Lorenz

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1 Woche ohne Schuhe auf Ibiza
(Forumbericht im Sommer 2000)

Hallo Leute, ich poste ja relativ selten, aber wenn, wird's immer ziemlich lang ... heute möchte ich mal von meinem ersten vollkommen barfüßigen Urlaub berichten.
Vor 3 Wochen hatte ich die Nase vom Job, aber auch vom schlechten Wetter hier gestrichen voll und habe einen einwöchigen Last Minute Urlaub nach Ibiza gebucht (eigentlich nicht eines meiner bevorzugten Ziele).
Nun bin ich wirklich kein militanter Barfußläufer, trotzdem hatte ich mir spaßeshalber vorgenommen, keinen einzigen beschuhten Fuß auf die Insel zu setzen. Gut trainiert war ich ja, hatte ich doch seit dem Frühjahr fast jeden Abend einen 5 km Barfuß - Marsch durch den Aachener Wald absolviert, der größtenteils aus geschotterten Wegen besteht. Also zog ich mir im Flugzeug die Schuhe aus und schwor mir, sie erst wieder auf dem Rückflug anzuziehen.
Nun möchte ich Euch hier nicht mit einem detaillierten Reisebericht langweilen, da man viele meiner einzelnen Erlebnisse 1:1 schon in anderen Berichten nachlesen kann. Ein paar Dinge möchte ich Euch aber doch mitteilen:
1. Zunächst einmal war es für mich eine völlig neue Erfahrung, über eine ganze Woche am Stück barfuß zu laufen. So komisch es klingt, aber das ist ein ganz anderes Feeling, als wenn man nur stunden- oder tageweise barfuß läuft. Woran das liegt, kann ich nicht rational erklären, aber ich kann den Gelegenheits - Barfüßlern von Euch nur dringend empfehlen, das selbst mal auszuprobieren.
Am Ende der Woche war für mich Barfußlaufen auf jeden Fall das Natürlichste der Welt, und ich kam mir total komisch vor, als ich im Flugzeug wieder meine Schuhe anzog, wahrscheinlich genauso komisch wie jemand, der nie barfuß läuft, dann aber mal mitten in der Stadt seine Schuhe auszieht.
Mir ist es auf jeden Fall unheimlich schwer gefallen, mich wieder in die Schuhe zu zwängen, und dabei waren es nur Sandalen!?
2. Ibiza gilt ja als Insel der Ausgeflippten, und in der Tat liefen eine ganze Menge Leute in für mich sehr seltsam anmutender Kleidung rum, jenseits jeglicher Konventionen. Aber meint Ihr, es wäre auch nur einer außerhalb des Strands und der strandnahen Zonen barfuß gelaufen? Fehlanzeige!
3. Nicht spannend, aber zumindest für erwähnenswert halte ich den Umstand, dass ich, anders als in deutschen Innenstädten, schon nach ein paar Schritten in Ibiza - Stadt pechschwarze Fußsohlen hatte. Das kann ich mir nur mit den vielen Rostlauben erklären, die ihren Dieselruß dort ungefiltert rausbliesen. Auch die in der Woche vorherrschende extrem hohe Luftfeuchtigkeit, die den Schmutzfilm auf den Buergersteigen schön verklebte, mag ihren Teil dazu beigetragen haben.
4. Für mich der größte Aha-Effekt: Ich dachte, durch mein "hartes" Training (siehe oben) und meiner daraus resultierenden extrem harten Fußsohlen wäre ich quasi unantastbar ... weit gefehlt! Da ich nicht nur faul am Strand liegen wollte und auch kein Auto zur Verfügung hatte, habe ich viele Strecken mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und vor allem zu Fuß zurückgelegt. Da kamen pro Tag schon etliche Kilometer zusammen.
Am dritten Tag bildeten sich dann gleichzeitig unter beiden Füssen zwei kleine, aber recht unangenehme Blasen am Fußballen, in der Nähe des zweiten Zehs. Witzig war, dass sich an derselben Stelle auch dicke Hornhaut befand, d.h. die Blasen hatten sich irgendwie in den tieferen Hautschichten unterhalb der Hornhaut gebildet. Also: Hornhaut schützt vor Blasen nicht!
Am 4. und 5. Tag bin ich dann ziemlich "rumgeeiert", aber ich wollte meinen Schwur ja nicht brechen ... ;-)
5. Es ist auch unbedingt notwendig, seinen Tagesablauf und seine Routen ein wenig auf den Umstand abzustimmen, dass man barfuß ist. Um die Mittagszeit kann eine Strecke von 200 m auf glühendem Asphalt ein unüberwindbares Hindernis darstellen.
Ok, der vernünftige Mensch zieht sich in einer solchen Situation halt Schuhe an, aber ich wollte es ja nicht anders ... 
6. Ibiza ist ja berühmt für sein Nachtleben und seine Discos. In letztere kam ich problemlos rein, und der Umstand dass ich barfuß war hat mir bei der "Kontaktaufnahme zu meinen Mitmenschen" nicht geschadet (aber auch nichts genützt). Ich muss allerdings gestehen, dass ich nach der klassischen Frage "Warum bist du denn barfuß?" manchmal etwas von kaputten Sandalen gefaselt habe. Im Nachhinein habe ich mich für mein mangelndes Selbstbewusstsein dann immer ein wenig geschämt.
Viele Grüße Thorsten

Hallo Thorsten,
[poste relativ selten, aber wenn, wird's lang ... ]
...und auch sehr interessant. Was mich noch interessieren würde: Ich nehm' ja mal an, du warst in einem Hotel untergebracht. Gab es dort auch nie irritierte Blicke der Bediensteten oder die üblichen Kommentare anderer Touristen?
Immerhin könnte man ja dort nicht ausweichen, während man sonst überall schnell wieder verschwinden kann, wenn man dumm angemacht wird. Barfuß - Gruß Moritz

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