Unser
"europäisches Barfüßertreffen" in Würzburg, Juni 2001
(aus verschiedenen Forumberichten 2001)
Hi Ihr Barfüßer, gerade komme ich von dem Barfüßer- Treffen in Würzburg
zurück und möchte denen, die nicht dabei waren, berichten, wie es war.
Es war
SUPER! Ich bin eigentlich von Natur aus ein optimistischer Mensch, aber sogar
meine optimistischen Erwartungen nehmen sich recht bescheiden aus, wenn ich sie
mit dem tatsächlichen Verlaufe des Treffens vergleiche.
Mit von der Partie
waren: Lorenz, Eva H. nebst Ehemann,
Moltke, Georg, Markus
II, ich, Peter_w_g,
Bernd A, Bernd (KA), Gero,
Aquajeans, sunglass, Armin, Lothar,
Unci,
Harald 2, Jörg (Hanna) und einige, die mir augenblicklich nicht einfallen (ich
bitte die, die nicht genannt sind, um Entschuldigung).
Wir waren also ungefähr
20 Teilnehmer, von denen allerdings nie mehr als 18 gleichzeitig zusammen waren,
weil leider die ersten schon abreisten, bevor die letzten ankamen. Einige waren
nur am Samstag da, Eva H. und ihr Mann von Freitagabend bis Sonntagabend und ein
beträchtlicher Teil von Samstag bis Sonntagnachmittag. Am kürzesten nahm
Aquajeans teil, am längsten Lorenz, der als einziger die ganze Zeit über da
war.
Das Wetter war bestens: nicht zu heiß, nicht zu kühl, meist heiter bis
wolkig und ab und zu etwas Regen.
Die Unternehmungen waren vielfältig: Wir sind
ausgiebig durch die Stadt und die Natur gewandert einige Male in gemütliche
Lokale eingekehrt, hatten fast jeden denkbaren Untergrund (Steinplatten, rauen
und glatten Asphalt, Wiese, Waldboden, Lehm , Matsch und Schotter) und jede
Menge Spaß und Freude miteinander. Obwohl die meisten von uns sich noch nie
persönlich begegnet waren (ich selbst hatte mich nur mit Bernd A, Peter_w_g,
Georg und Markus II schon bei früheren Gelegenheiten getroffen), waren
eigentlich fast alle sehr rasch vertraut miteinander und die Stimmung war
durchweg harmonisch bis fröhlich. Es wurde über alles mögliche gesprochen und
es gab keinerlei persönliche Differenzen oder gar Streit, was mich sehr
angenehm überrascht hat.
Auch hinsichtlich des Programms herrschte Einigkeit.
Die meisten Vorschläge kamen von Lorenz, der in Würzburg aufgewachsen ist und
sich daher bestens auskennt. Er hat uns wirklich die schönsten Stellen gezeigt
und uns in sehr angenehme Lokale geführt, und dafür möchte ich mich bei ihm
nochmals ganz herzlich bedanken.
Nun zu unseren Aktivitäten im einzelnen: Am
Samstag traf unsere rheinische Fahrgemeinschaft (Georg, Markus II und ich) gegen
9.50 Uhr vor dem Würzburger Hauptbahnhof ein. Dort waren schon Lorenz, Eva H.
und Ehemann, Moltke und Peter_w_g versammelt. Dann zogen wir los. Wir
besichtigten die Festung, den Dom, eine weitere Kirche und den Platz, wo des
berühmten Minnesängers Walthers von der Vogelweide gedacht wird.
Auf der
Festung hörten wir den ersten Kommentar. "Was ist denn bloß besonderes
daran, barfuß zu laufen", mokierte sich eine Frau. Eva und ich brachen
darauf in schallendes Gelächter aus. Als Lorenz sich erkundigte, worüber wir
lachten, war es leider zu spät, der Frau ein Flyer anzubieten.
Auf unserer
Vormittagstour wurden wir immer mehr, da wir dank Evas Mobiltelefon, das immer
wieder klingelte, jederzeit zu orten waren. als wir am Residenzplatz angekommen
waren, waren wir schon zu zwölft. Auf dem Residenzplatz sahen wir eine alte
Frau, die sich tapfer mühte, barfuß über den Platz zu gelangen, und ihr
konnte Lorenz ein Flyer und wertvolle Tipps geben. Dann mussten wir uns
notgedrungen für etwa zwei Stunden trennen, da Eva H. mit ihrem Ehemann, Peter
w_g, Kai (VS), Georg, Markus II und ich zum Campingplatz mussten, um die Zelte
ab- bzw. aufzubauen, und ich bezog den zuvor gebuchten Wohnwagen. Auf dem
Campingplatz stieß sunglass zu uns.
Dann fuhren wir mit dem Bus in die Stadt
zurück. Zuerst gingen wir zum Hauptbahnhof, wo Eva ihre Sachen in einem
Schließfach deponierte. Auf dem Weg zum Residenzplatz kamen wir an zwei Punks
vorbei. Diese riefen bei unserem Anblick: "Seid ihr etwa alle barfuß?
Könnt ihr euch keine Schuhe leisten? Sollen wir euch eine Mark geben?"
Am
Residenzplatz trafen wir mit der Schar, die in der Stadt geblieben war, wieder
zusammen. Diese war inzwischen weiter angewachsen. Dann brachen wir zur ersten
größeren Wanderung auf. Als wir zum Käppele hinaufstiegen, verließ uns
Aquajeans bereits. Am Käppele trafen hingegen, wenn ich mich recht erinnere,
die letzten Nachzügler ein. Leider konnten wir das Käppele nicht von innen
besichtigen, weil gerade ein Gottesdienst stattfand.
Dann gingen wir weiter
hinauf zur Frankenwarte. Dort wurde es etwas abenteuerlich. Das Tor zum
Aussichtsturm war nämlich verschlossen und die Vorrichtung, mittels derer es
durch Münzeinwurf zu öffnen hätte sein sollen, war kaputt. Also stiegen die
meisten von uns einfach über den Zaun und gelangten so in den Aussichtsturm.
Die Aussicht von oben war wirklich grandios. Dann ging es abwärts. Der Weg nach
unten war geschottert und daher zuletzt etwas unangenehm, aber alle haben ihn
ohne Blasen oder sonstige Verletzungen bewältigt.
Während des gesamten
Treffens hat sich glücklicherweise überhaupt niemand Blasen oder Verletzungen
zugezogen.
Am Ende des Schotterweges winkte ein schönes Waldlokal, in dem wir
uns mit Bier und einem deftigen Happen stärkten.
Als wir gegen Abend am
Mainufer entlang gingen, hatten wir zwei bemerkenswerte Begegnungen. Zuerst kam
Lorenz mit zwei Jugendlichen, von denen einer barfuß war, ins Gespräch. Diese
erzählten, sie hätten bei unserem Anblick zuerst gedacht, wir seien Manager
auf einem Selbstfindungsseminar. Später begegneten wir zwei älteren Herren mit
klobigem Schuhwerk. Diese fragten uns, ob wir auf einem Bußgang seien. Lorenz
klärte auch sie über die Vorzüge des Barfußlaufens auf und drückte ihnen
sein Flyer in die Hand.
Dann gingen wir in ein traditionsreiches Gasthaus zum
Abendessen. Danach hieß es auf dem Weg durch die Stadt und zum Bahnhof schon
Abschied nehmen, da Bernd A, Bernd (KA), Gero, sunglass, Armin, Moltke, Eva H.
und ihr Ehemann nicht bis Sonntag blieben. Wir anderen fuhren (außer Lorenz)
mit dem Bus zum Campingplatz, wo wir noch lange gemütlich zusammensaßen.
Am
Sonntagmorgen frühstückten wir auf dem Campingplatz, räumten unsere Sachen
zusammen und fuhren in die Stadt, wo wir uns auf dem Residenzplatz wieder mit
Lorenz trafen. Unci hatte zu Demonstrationszwecken Barfußsandalen angezogen,
und ich muss schon sagen, dass ich die Dinger interessant finde. Vielleicht kann
Unci, der andeutete, dass er Möglichkeiten hat, an die Dinger, die wohl nicht
so leicht aufzutreiben sind, ranzukommen, welche für Lorenz, der ebenfalls
Interesse bekundete, und mich besorgen.
Dann fuhren wir mit dem Schiff nach
Veitshöchheim, wandelten durch den dortigen Schlosspark und besichtigten die
alte Wasserkunst. Dann gingen wir am Mainufer entlang (über Asphalt, Wiesen Und
kurze Schotterstrecken) nach Würzburg zurück. Unterwegs kehrten wir zum
Mittagessen in einem Gasthaus ein, wo es fränkische Gerichte gab.
Auf dem
weiteren Wege verabschiedeten wir uns nacheinander von Kai (VS) sowie von Unci
und Harald 2. Die beiden letzteren setzten sich einfach in Trab, weil sie ihren
Zug noch erreichen mussten und die Zeit für sie inzwischen knapp geworden war.
Wir übrigen (Lorenz, Jörg (Hanna), Peter_w_g, Lothar, Georg, Markus II und
ich) verabschiedeten uns ebenfalls am Hauptbahnhof; d. h. Georg, Markus II und
ich fuhren noch gemeinsam nach Bonn, wo sich auch unsere Wege trennten.
Das
Barfußtreffen in Würzburg stellt sowohl von der Zahl der Teilnehmer als auch
von der Qualität des Verlaufs einen Rekord in der Geschichte des Forums dar,
aber ich hoffe doch, dass er noch übertroffen werden kann!
In diesem Sinne
freue ich mich schon auf das nächste Barfüßertreffen dieser Art.
Herzliche Barfußgrüße, Markus U.
Hi Markus, vielen Dank für den schönen Bericht. Da muss ich richtig
neidisch werden, dass ich nicht teilnehmen konnte. Die Idee, im kommenden Jahr
eine Neuauflage zu starten finde ich super.
Toll, dass dieses Forum die relativ
unpersönliche Ebene verlassen hat!
Eine schöne barfüßige Woche wünscht Kai
Diesem sehr ausführlichen Bericht ist nichts mehr hinzuzufügen! Jeder, der nicht dabei war, hat echt was verpasst! Ich finde es nach wie vor toll, dass ich nun auch in der Lage bin, zu den Namen hier im Forum einige Gesichter zuordnen kann. Ziemlich ungewöhnlich war jedoch sicher dass Verhältnis von Männern und Frauen. Eva als Henne im Korb, sicher auch für sie ein lustiges Erlebnis! Auf jeden Fall, wenn ich es einrichten kann, bin ich auch beim nächsten Mal wieder dabei! Bernd (KA)
Hallo Markus, Danke für den schönen Bericht!
Ich bin immer noch ganz
aufgedreht, weil mich das Treffen so begeistert hat. Das durchmischte Wetter war
auch nicht übel, wir hatten weder mit Hitze noch mit Kälte zu kämpfen. Bei
Sommerwetter hätten wir nämlich auf heißem Asphalt dafür büßen müssen, dass
wir größtenteils keine Notschuhe dabei hatten.
Obwohl wir uns größtenteils
noch nie gesehen hatten, war es wie unter alten Freuden. Würzburg bot die
Möglichkeit, Stadtbummel und Wanderung nahtlos ineinander übergehen zu lassen,
und um auf die Frankenwarte (einen sehr lohnenden Aussichtsturm) zu gelangen,
gab es sogar ein kleines Abenteuer zu bestehen. Denn das Drehkreuz mit
Münzeinwurf am Eingang funktionierte nicht, so dass wir zwischen den
Gitterstäben hindurchklettern mussten. Doch barfuß und mit gegenseitiger
Hilfestellung war das kein Problem!
Was ich auch noch ergänzen möchte, war der
ausgezeichnete Service der Gastronomie in Würzburg und Umgebung. Bemerkenswert
war vor allem, wie man uns im "Haus des Frankenweins" am alten Kranen
den großen runden Tisch neben der Theke anbot und noch eifrig Stühle
herbeischaffte, damit die zu diesem Zeitpunkt 15 Barfüßigen in dem ansonsten
gut gefüllten Restaurant alle Platz fanden!
Auch im Bürgerspital, im
Volksgarten (im Steinbachtal) und in der Fischerbärbel im Veitshöchheim
würden wir bestens bedient. Neben der Barfußfreundlichkeit dieser Restaurants
verdient aber auch die Qualität und die Größe der Portionen höchstes Lob!!
Da wir alle nicht aus Not barfuß gehen, haben wir uns auch damit revanchiert, dass
wir eine ordentliche Zeche gemacht haben. Mein Fazit ist ganz einfach: jede,
wirklich jede Minute hat Spaß gemacht!
Viele Grüße, Lorenz
Hallo zusammen, da Markus ja bereits wieselflink und sehr ausführlich das
Treffen beschrieben hat, gibt es nur noch ein paar persönliche Eindrücke zu
ergänzen:
1. Eine große Gruppe Barfüßiger fällt mehr auf als ein einzelner
(logisch) und erntet mehr (mehr oder weniger dumme) Kommentare. Kann natürlich
auch daran liegen, dass in Unterfranken eine andere Mentalität herrscht, als in
Oberbayern, wo sich's alleine recht unaufgeregt barfüßern lässt.
In Würzburg
dürften heute aber einige einen steifen Hals haben ...
2. Die Frage "Haben
sie euch die Schuhe geklaut?" habe ich in den zwei Tagen ca. 5 bis 6 mal
gehört und damit so oft wie vorher im ganzen Barfüßerleben zusammen noch
nicht. Das muss daher an der unterfränkischen Mentalität hängen,
offensichtlich ist hier Schuhklau an der Tagesordnung :-)
Da in Oberbayern -
wenn schon - eher sinnvollere Sachen wie z.B. Autos geklaut werden, hört man
hier am häufigsten die Warnung vor (meist imaginären) Glasscherben.
3. Der von
Markus schon beschriebene Punk-Kommentar "Hier habt Ihr mal 'ne Mark für
Schuhe" war eindeutig der beste und intelligenteste aller "dummen
Kommentare". Der Punker hat sich damit den ersten Preis gesichert: Einmal
Barfußlaufen zum Sozialamt.
4. In der Natur weichen die dummen eher den
verwunderten bis bewundernden Kommentaren und Fragen. Das ist für mich neu,
weil ich bis dato noch keine großen barfüßigen Ausflüge in Wald und Wiese
gemacht hatte.
Die Konsequenz: Kräftiger Muskelkater, vor allem in der Wade,
weil die Muskeln vollkommen anders beansprucht werden als beim beschuhten Laufen
oder Fahrradfahren und der Vorsatz, demnächst öfter in der Natur barfuß zu
laufen (was bei mir aber zeitlich mit dem Rennradfahren konkurriert).
5. Lorenz'
Flyer gehören zur Pflichtausrüstung beim Barfußwandern.
6. Ich bin auch ganz
real nicht der einzige Barfußläufer - und kein Opfer eines Mega-Fakes ;-)
7.
Barfußtreffen a la Würzburg gehören ab sofort zur Pflicht, sofern Terminplan
und Wetter mitspielen.
Freu' mich schon auf nächstes Jahr! Serfuß, Jörg
(Hanna)
[ große Gruppe Barfüßiger fällt mehr auf als einzelner
(logisch) und erntet mehr Kommentare]
Hallo Jörg und hallo
zusammen, auf diese Fragestellung hatte ich - allerdings nur anfangs - auch
bewusst geachtet, weil ich bei manchem Forumposting im Sinne von "Suche
barfüßige Mitläufer, zusammen geht sich’s leichter barfuß" schon
gedacht hatte, was sich für mich in Würzburg bestätigte : wer nicht gern
auffallen möchte, geht besser als Solobarfüßer !
Grüppchen oder Gruppen
Unbeschuhter fallen mehr auf. Gestört haben mich allerdings die Reaktionen der
anderen überhaupt nicht, sondern ich habe mich selbst teilweise königlich
amüsiert.
Die Kellnerin in Veitshöchsheim z. B. machte auf mich den Eindruck,
dass sie ihre Frage nach unserer Barfüßigkeit sehr bereut hatte, nachdem sie
derart ausführlich Antwort erhielt.
[ Lorenz' Flyer gehören zur Pflichtausrüstung beim Barfußwandern]
Tatsächlich, denn sie eignen sich als Wunderwaffe sowohl zur Information
wohlmeinender Mitmenschen, als auch zum Mundtotmachen der Dummschwätzer !
Füße an alle Georg
[ Konsequenz: Kräftiger Muskelkater, vor allem in der Wade]
Hallo Jörg, es
tröstet mich, dass auch noch jemand außer mir diese Probleme hat! *
lach Ich
fühle mich immer noch wie ein altersschwacher Rentner, gerade wenn ich einige
Zeit gesessen bin. Also auch ich habe wohl noch einiges nachzuholen, was das
barfuß laufen auf unebenen Terrain betrifft!
Bernd (KA)
Was ich noch anerkennen anmerken möchte ist die Tatsache, dass einige auch eine weite Anreise nicht gescheut haben, um beim Treffen dabei zu sein. Aquajeans aus Luxemburg und Harald aus Österreich hatten dafür schon einige hundert Kilometer "abzubrummen" Bernd A.
Luxemburg ist ungefähr genauso weit von Würzburg weg wie Köln oder München (ca. 300 km). Von Wien ist es allerdings eine halbe Weltreise. Serfuß, Jörg (Hanna)
Europäisches Barfüßertreffen klingt doch auch ganz toll, oder ? Auch von mir besten Dank an Harald und Aquajeans, die durch ihr Kommen dies ermöglicht haben ! Gruß Georg
Zum ersten Mal seit der Rückkehr aus Würzburg sitze ich wieder vor dem
Computer. Auch jetzt habe ich aber wenig Zeit. Die Berichte/Postings nach dem
Treffen werde ich wohl erst später einmal lesen, wahrscheinlich einmal
spätabends oder so. Ich freu mich schon drauf!
Nur ein paar kurze Statements:
Zunächst: ES WAR TOLL!!! Es war nett, Euch kennenzulernen und faszinierend, wie
sich Menschen, deren Gedanken ich nur vom Bildschirm kenne, quasi materialisiert
haben. Und es hat ganz viel Spaß gemacht!
Hab ich Euch eigentlich erzählt,
dass es das erste Mal war, dass ich über's Wochenende weggefahren bin, ohne
Schuhe mitzunehmen? Ich war schon öfters tagelang barfuß, manchmal sogar
länger, aber doch waren immer zumindest irgendwelche Sandalen griffbereit, oder
halt meine Flipflops. Diesmal nicht. Dieses Feeling war genial, und ich bedanke
mich bei allen, die mir in diesem Forum Mut dazu gemacht haben, das einmal
durchzuziehen. Es wird nicht das einzige Mal bleiben.
Dann: Sorry bei Euch allen
für mein überfallsartiges Verschwinden. Abschiede sind generell nicht meine
Stärke, aber diesmal hatte es damit nichts zu tun. Ich hab zuerst einfach nicht
mitbekommen, dass die Zeit schon so knapp war, um meinen Zug zu erreichen. Danke
an Unci, dass er mir das klargemacht hat! Ist sich dann alles noch schön
ausgegangen (für mich zumindest), und es war eine angenehme Rückreise. Mit
einem netten Gespräch über meine nackten Füße im Zugabteil.
So, jetzt noch
in ein anderes Windows-Fenster zu Arbeitszwecken, dann geht's wieder hinaus in
"meinen" Naturpark. Die Schuhe werden entweder zuhause bleiben oder
zumindest im Auto.
Ja, mit meinem Job bin ich schon recht zufrieden! Liebe
Grüße! Harald
Nun, wir haben gerade noch die abfahrende Straßenbahn erreicht (Tipp an die WOB:
Fahrkartenautomaten IN den Straßenbahnen installieren, dann hätten wir auch
bezahlt).
In Würzburg Hbf kam unser EC verspätet und überfüllt an und wurde
dann noch später und voller, der eigentlich vorher fahrende ICE 3 streikte und
blieb erst mal in Würzburg.
Aufgrund der Verspätung versäumte ich in
Nürnberg meinen Anschluss (von daher wäre meinerseits die Hektik nicht
angebracht gewesen, aber das kann ich vorher ja nicht wissen) und hatte dort
knapp 2 Stunden bei Sonne und Platzregen; ich habe das Lokal "Barfüßer"
gefunden, hatte aber noch nicht wieder genug Hunger, um es auszuprobieren. Wie
die wohl reagieren würden, wenn dort eine solche Horde wie in Würzburg
einfällt ....?
Die weitere Reise war angenehm, und kurz vor Mitternacht war ich
dann auch zuhause.
Danke an alle Teilnehmer für ein schönes Wochenende! Unci
Hallo, ich kann mich den Ausführungen von Markus nur anschließen, es war
einfach super.
Gero und ich mussten uns ja dann Hals über Kopf verabschieden,
um den letzten Zug Richtung Heilbronn/Karlsruhe noch zu bekommen. Angesichts der
guten Stimmung ist das sehr schwer gefallen, wir wären gerne noch eine Weile
geblieben.
Auch hinsichtlich des Programms herrschte Einigkeit. Die meisten
Vorschläge kamen von Lorenz, der in Würzburg aufgewachsen ist und sich daher
bestens auskennt. Er hat uns wirklich die schönsten Stellen gezeigt und uns in
sehr angenehme Lokale geführt, und dafür möchte ich mich bei ihm nochmals
ganz herzlich bedanken. Auch hier möchte ich mich voll anschließen.
Lorenz hat
mit seinem Organisationstalent und seiner Ortskenntnis maßgeblich zum Erfolg
beigetragen!
[Barfußtreffen in Würzburg sowohl von Zahl der Teilnehmer
als auch von Qualität des Verlaufs Rekord, aber hoffe, dass er noch übertroffen werden
kann ... freue mich schon auf nächste Barfüßertreffen dieser Art]
Das wird es in jedem Falle geben. Es wurde ja während des Treffens schon
darüber geredet, im nächsten Jahr etwa zur gleichen Zeit, also im Juni, wieder
solch ein Treffen zu planen.
Ich bin gerne bereit, mich wieder um das
Zustandekommen eines solchen Treffens zu kümmern.
Als Austragungsort könnte
ich z.B. Heidelberg oder Attendorn im Ebbegebirge (dort gibt es eine sehr
interessante Tropfsteinhöhle) vorschlagen. Aber bis dorthin ist ja noch
genügend Zeit, um genauere Planungen anzustellen.
Gruß, Bernd A
Hallo Bernd und "Rest", wenn es etwas gibt, das mich ganz spontan
reizen würde, dann eine barfüßige Höhlenbesichtigung.
Dort gibt es wahrscheinlich
Untergründe die man noch nie gespürt hat. Feucht/gipsig-trocken, rau/glatt,
wasserüberrieselt, pieksige Tropfsteinnadeln??...
Mit erwartungsvollen Füßen
Samuel
Eine barfüßige Höhlenbesichtigung wäre bestimmt sehr interessant, zumal
mir so etwas bisher noch
gar nicht in den Sinn gekommen ist. Von daher ist es
ein super spitzenmäßig famoser Vorschlag! Außerdem ist Attendorn für mich
nicht allzu weit weg. Aber auch in Oberfranken (Bamberg war vorgeschlagen) gibt
es sicher interessante Höhlen.
Mit ebenfalls neugierigen Füßen Markus U.
Hallo Markus, es gibt in Oberfranken interessante Höhlen; die liegen aber
nicht in Bamberg sonder in der "fränkischen Schweiz" z. B. die
Teufelshöhle in Pottenstein oder die Binghöhle in Streitberg.
Bamberg hat
einen sehr interessanten Untergrund, den ich aber selber leider noch nicht
besichtigt habe.
Wenn jemand die Serie "Der König" mit Günter Strack
gesehen hat; da gab es eine Episode, die in den unterirdischen Gewölben der
Stadt gedreht wurde; Herr Strack wurde da an einen unterirdischen Brunnen
angekettet und drohte zu ertrinken. Lothar
Hallo Barfüßer, der Tag in Würzburg war wirklich toll, Lorenz hatte recht,
dass es mit dem Wetter schon passen würde.
Evas Handy war für uns auch sehr
hilfreich, wir waren vom Bahnhof zu einer Kirche gelaufen, die wir für den Dom
hielten. Weil die Straßenbahnhaltestelle davor "Dom" heißt, und
Plakate an der Kirche auf Orgelkonzerte im Dom hinwiesen, waren wir als
ortsunkundige voll davon überzeugt, dass dies der Dom ist, wo wir uns mit den
anderen treffen wollten. Wie uns Lorenz erklärte, ist es wirklich die
Neumünsterkirche.
Als wir nach einiger Wartezeit von der Kirchentreppe aus
keine weiteren Barfüßer sahen, konnten wir Dank Evas Handy und den Hinweisen
des ortskundigen Lorenz dann endlich mit den übrigen Teilnehmern vor der
Residenz zusammentreffen.
Am Abend war es dann wirklich Maßarbeit, den letztmöglichen
Zug in Richtung Heilbronn/Stuttgart mit Anschluss ab Bietigheim nach Karlsruhe
noch zu erreichen.
Dass es in Attendorn außer der Biggetalsperre, und
Werkzeugfabriken auch eine Tropfsteinhöhle gibt, wusste ich noch nicht. Ich war
übrigens noch nie in Attendorn, mir ist der Ort nur wegen den beiden
Lieferanten Muhr & Bender (Schlauchschellen), und Cooper Power Tools-Geta
(Schraubwerkzeuge) bekannt. Ein Barfußtreffen wäre ein Anlass (mit dem Auto)
hinzufahren.
Für die Rheinländer wäre Attendorn vorteilhaft, während
von Karlsruhe oder Heilbronn aus, Heidelberg günstiger zu erreichen wäre.
Aber
warum sollen wir erst im nächsten Jahr im Juni wieder ein Treffen organisieren,
im September sind meistens auch noch gute Bedingungen zum Barfuss laufen?
Viele
Grüße aus dem Unterland Gero
Hallo Gero, ich denke schon, dass sich ein Treffen dieser Größenordnung nur
einmal jährlich realisieren lässt. Das heißt aber ja bei weitem nicht, dass
nicht diejenigen, die regional dicht beieinander sind, nicht öfter etwas
unternehmen können.
Wir rheinischen Barfußwanderer wollen uns jeweils Ende
August mal wieder zusammen aufmachen. Gruß Georg
[ warum erst im nächsten Jahr wieder Treffen, im September sind meistens gute Bedingungen]
Ich kann mich Deinen
Ausführungen nur anschließen!
So ein Barfußtreffen muss nicht unbedingt etwas
sein, das wie beispielsweise der Karneval nur einmal im Jahre stattfindet. Ich
war ja selbst überrascht, welch großen Anklang das Würzburger Treffen
gefunden hat, da ich günstigenfalls mit nur etwa zwölf Teilnehmern gerechnet
hatte.
Meiner Meinung nach hatte der außerordentliche Erfolg eine Reihe von
Gründen:
1. Das Forum erfreut sich derzeit dank der aufgestellten Grundsätze,
über die weithin Einigkeit herrscht, einer Phase großer Aktivität und
Stabilität.
2. Das Barfußtreffen war ausreichend lange vorher im Forum
angekündigt worden, so dass jeder, der Interesse hatte, gegebenenfalls seine Termine
so planen konnte, dass zumindest die Möglichkeit der Teilnahme gesichert war.
3. Einige der "Großen" dieses Forums hatten das Treffen sehr gut
vorbereitet und sich nach Kräften (und nicht zuletzt auch mit ihrem guten
Namen) dafür eingesetzt: Lorenz, der sich aufgrund seiner hervorragenden
Ortskenntnis und der Tatsache, dass er die ganze Zeit über anwesend war,
bestens für die Moderation des Verlaufes eignete, und Bernd A, der schon sehr
frühzeitig eine preiswerte und von allen akzeptierte
Übernachtungsmöglichkeit, nämlich den Campingplatz, ausbaldowert hatte.
Außerdem hatte Lorenz vorab ein brauchbares Konzept für ein ungefähres
"Rahmenprogramm" erstellt, ohne den Teilnehmern die Möglichkeit zu
nehmen, den Verlauf im wesentlichen selbst zu bestimmen.
4. Der Ort des Treffens
(Würzburg) war mit Bedacht ausgewählt und das Wetter (von dem einige ihre
Entscheidung über ihre Teilnahme abhängig gemacht hatten) hervorragend.
Wenn
man sich diese Gründe vor Augen hält, spricht sehr vieles dafür, solch ein
Treffen im September noch einmal zu veranstalten (aber bitte nicht am 1.
September, da der bei mir schon verplant ist); ich werde, sofern ich es
einrichten kann, gerne kommen!
Zum einen ist ja niemand zur Teilnahme
verpflichtet und zum anderen ist es ja, wie sich auch in Würzburg gezeigt hat,
sehr gut möglich, dass die einzelnen Teilnehmer unterschiedlich lange dabei
sind (es sollte aber zumindest einer, so wie Lorenz in Würzburg, die gesamte
Zeit über anwesend sein und das Treffen moderieren, ohne es zu dominieren).
Außerdem wäre ein Treffen im September sicher ein Trost für manchen, der in
Würzburg gern dabei gewesen wäre, aber nicht konnte... Und es spricht sicher
nichts dagegen, dass diejenigen, die das möchten, sich auch mehrmals im Jahre
"live" begegnen statt immer nur online.
In diesem Sinne begrüße ich
den Vorschlag eines Treffens im September auf das lebhafteste! Überschwengliche
Barfußgrüße, Markus U.
Nachdem Lorenz und ich beide in Bamberg geboren sind und wir festgestellt
hatten, dass es sehr von Vorteil ist, wenn man sich auskennt, war Bamberg auch
noch in der Diskussion. Gut zu erreichen per ICE und Auto ähnlich wie
Würzburg, relativ zentral und die gesamte Innenstadt ist Weltkulturerbe. Eine
kleine Schifffahrt ist ebenso möglich wie eine längere Wanderung zur
Altenburg; ein wunderschöner Rosengarten etc.
Im Stadtteil Bug liegen
Campingplatz, zwei kleinere Hotels und die Jugendherberge relativ nahe beieinander
und von dort kann man durch das Naherholungsgebiet oder am Regnitzufer durch die
Wolfsschlucht sehr schön in die Innenstadt laufen; hätte auch was für sich.
Ab dem letzten Juniwochenende wäre dann noch ein Besuch der Calderonfestspiele
möglich (da wären aber dann rechtzeitige Anmeldungen erforderlich).
Ob es sich
empfiehlt das unterirdische Ganglabyrinth im Berggebiet barfuß zu besichtigen
weiß ich nicht, da ich dies noch nicht mal mit Schuhen ausprobiert habe.
Aber
es gibt sicher noch viel mehr schöne Städte ...? Lothar
Zumindest gehört Bamberg zu den schönsten Städten in Deutschland.
Im
Gegensatz zu Würzburg habe ich Bamberg auch vor vergangenem Wochenende schon
barfüßig durchlaufen. Allerdings ist hier der Touristenrummel wesentlich
größer.
Serfuß, Jörg (Hanna)
Das ist allerdings richtig. Habe aber keinen Barfüßer gesehen; war zumindest auch am Samstag im Altstadtgebiet per Fahrrad mit einer größeren Gruppe unterwegs; allerdings mit Schuhen, da längere Strecken Rad fahren meinen Füßen doch noch sehr zu schaffen machen. Lothar
[Bamberg [...] Aber es gibt sicher noch viel mehr schöne Städte ...?]
Hallo Lothar, hallo Würzburgfüßer und hallo Forum, die gibt es zweifelsfrei,
aber Du hast zwei ganz zentrale Gesichtspunkte genannt :
1) hat sich sehr
deutlich gezeigt, dass ein gut ortskundiger Barfüßer Gold wert ist, und
2) bei
unserer derzeitigen regionalen Verteilung mit Schwerpunkten im Westen und Süden
Deutschlands dieser Großraum in Deutschlands Mitte sich sehr anbietet.
Bei
unseren Phantasiebarfußreisen für 2002 waren wir außer auf Bamberg noch auf
Heidelberg gekommen, doch da fehlt uns bislang noch der/die Führer(in). Aber
glücklicherweise hat es ja bis etwa Februar 2002 Zeit, einen neuen Treff für
den Sommer mit Ort und Zeit zu vereinbaren ... Serfuß Georg
Hi! Ein genialer Bericht über ein geniales Treffen! - Auch ich, als Henne im
Korb, hatte meine wahre Freude an der Teilnahme!
Nachwirkung: Heute musste ich
'mal "gezwungener Maßen" auf der Arbeit meine Schuhe ausziehen, um
auf einen Tisch zu klettern. Ich nutzte gleich 'mal die Gelegenheit und ließ
die Schuhe für den Rest des Tages unterm Tisch im Büro stehen. Ich hatte
Peters Bericht im Kopf und da riss es mich ...
Es hat auch niemand 'was gesagt.
Wenn niemand etwas dagegen hat, veröffentliche ich die Fotos vom Treffen in den
nächsten Tagen im Web und setze den Link hier ins Forum. Falls etwas dagegen
spricht, so schreibe ich auch gerne jeden persönlich an, wo sich der Link
befindet.
Mit herzlichen Füßen Eva H.
Hallo alle zusammen, ich habe mir inzwischen die Bilder angeschaut, die
einige von uns gemacht haben. Es wurde ja schon diskutiert, ob man die Fotos
veröffentlichen kann.
Also ich für meinen Teil möchte nicht, dass die Fotos,
auf denen ich zu erkennen bin, über den Teilnehmerkreis hinaus zugänglich
gemacht werden. Die Verfahrensweise, dass die Adressen für die Bilder über ein
persönliches e-mail mitgeteilt werden ist OK, so wird sichergestellt, dass
keine Außenstehenden herankommen, außer vielleicht durch Zufall.
Gruß, Bernd
A
Dem schließe ich mich bezüglich der Bilder, auf denen ich (auch von hinten) zu sehen bin, an. Barfuß, Markus U.
Hallo Bernd, Der Wunsch, nicht auf den Fotos erkennbar zu sein, wurde jetzt
von einigen Teilnehmern geäußert.
Damit ist meine Idee, einen
Barfuß-Stadtführer für Würzburg auf barfuss.org zu bringen und mit Fotos von
dem Meeting zu versehen, nicht mehr so einfach realisierbar.
Ich für meinen
Teil habe ja mit der öffentlichen Abbildung meiner Barfußbilder im Lokalteil
verschiedener Zeitungen incl. der Süddeutschen sowie in der Firmenzeitung
keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht, ebenso wenig mit den Bildern auf meiner
HP.
Meine Philosophie ist, dass Barfußgehen total normal und deshalb überall
präsentationsfähig ist. Und ich kann wirklich jedem gegenüber dafür
einstehen!
Natürlich muss jeder selbst entscheiden dürfen, in welchem Maß er
das Recht am eigenen Bild gewahrt sehen möchte, und dies ist auf jeden Fall zu
respektieren!
Viele Grüße, Lorenz
Da gibt es Leute, die wollen nicht, dass man sie barfuß im Internet sehen
kann, angeblich wegen Fetischisten, die durch ihre Füße sexuell erregt werden
könnten!
Ich glaube eher, die schämen sich ihrer Füße. Dann frage ich mich, wieso
sie diese nicht mit Hilfe von Schuhen "vermummen".
Offensichtlich ist
Barfußlaufen eben doch etwas, dessen man sich schämen muss. Das stimmt mich
traurig, denn ich habe bis jetzt gehofft, dass es doch noch einen kleinen Kreis
Leute gibt, die das nicht so empfinden.
Meine Frau hat mich früher beim Barfußlaufen unterstützt, auch wenn sie es
selber nie getan hat, außer in der Wohnung. Dann sind unsere Kinder
herangewachsen, und die wollten eben nicht immer hören "Ach, du bist der
Sohn, die Tochter von dem, der immer barfuß herumläuft." Auch wenn diese
Bemerkung überhaupt nicht negativ oder gar hämisch gemeint war. Als die Kinder dagegen waren, da war auch meine Frau nicht mehr dafür. Dabei
wohnt meine Tochter auf dem Lande, hat selber drei Kinder, und die laufen alle barfuß rum.
Letzthin hat mich ein Reporter von "Focus" besucht, zwei Stunden
mit mir übers Barfußlaufen geredet, am Tag darauf hatte ich ein Photo -
Shooting. Es wäre darum gegangen, aufzuzeigen, dass Barfußlaufen ein Trend
geworden sei.
Ich glaube, aus dem Artikel ist nichts geworden, weil ich der Einzige war,
der dem Reporter zu diesem Thema Rede und Antwort gestanden bin, wohlverstanden
auch mit schweren Bedenken, meiner Familie wegen, aber sicher nicht wegen
irgendwelcher Fetischisten.
Nun, mit meinen 66 Jahren bin ich natürlich nicht
gerade der Typ, irgendwelche Modetrends zu bestätigen.
Also nochmals, Barfußlaufen ist etwas, dessen man sich schämen muss!
Schade, schade!
Ich war selber nicht in Würzburg, weil ich da wahrscheinlich nur im Wege
gestanden wäre. Ich hatte im letzten Oktober eine Herzoperation, die zwar gut
verlaufen ist, aber rennen kann ich immer noch nicht.
Roland Schorno
Hallo zusammen,
"meinen Senf" möchte ich natürlich auch noch dazu geben ...!
Ich war in Würzburg ebenfalls dabei und habe das Treffen sehr genossen.
In jedem Fall respektiere ich das Bedürfnis derjenigen, die ihr Bild nicht
im Internet veröffentlicht haben wollen.
Ich selbst sehe die Sache jedoch so:
Es handelt sich um sehr stimmungsvolle und natürliche Bilder, die auch
Außenstehenden den Spaß am Barfußlaufen bestens vermitteln könnten.
Einer Bekannten habe ich diese Aufnahmen gerne gezeigt, und werde sie auch
den besten Freunden/ Freundinnen zeigen. Sie stehen im wohltuenden Kontrast zu
Galerien wie Francos "Barfußzone", in der die ins Bildes gestreckten,
möglichst dreckigen Sohlen im Vordergrund stehen. Diese Bilder würde meine
Freunde und Bekannten einfach abstoßend und lächerlich finden; sie stellen in
meinen Augen keinerlei Werbung für das natürliche Barfußgehen dar (immerhin
eine der natürlichsten, gesündesten und schönsten Arten, sich
fortzubewegen!).
Im Gegensatz dazu stehen die Bilder der DSS (jetzt "Society for Barefoot
Living"), die aus lauter Angst vor irgendwelchen Fetischisten nur
möglichst belanglose Bilder ins Netz stellt.
Nach meiner Ansicht fehlt es im Internet ganz eindeutig an natürlichen und
schönen Bildern, die in der Öffentlichkeit wirksam um Sympathie für das
Barfußlaufen werben könnten.
Eine Reihe unserer Aufnahmen wäre bestens dazu geeignet, und Lorenz würde
sie in seiner Seite zum Vorteil unserer gemeinsamen Sache zusammenstellen
können.
Natürlich kann man jedes Ding missbrauchen - selbst mit einem Esslöffel
Salz könnte man sich umbringen. Die Angst vor einer Minderheit von Fetischisten
sollte aber nicht der Leitfaden unseres Handelns sein. Sonst könnte Lorenz
seine hervorragenden Seiten gleich ganz vom Netz nehmen!
Ich hoffe sehr, dass nach dem Lesen dieser Zeilen einige nicht nur
überängstlich an den vermeintlichen Schutz ihrer Privatsphäre denken (jeder
von uns kann jederzeit, ob bemerkt oder unbemerkt, fotografiert werden, und das
Bild kann dann ins Netz gestellt werden), sondern vor allem an unsere gemeinsame
Sache - das Fördern des Barfußlaufens in der Öffentlichkeit!
Viele Grüße aus Bonn
MarkusII
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Dieses Jahr [2000] ist es
nun schon zu spät, aber nächstes Jahr kann man doch echt mal so was auf die
Beine, äh, die nackten Füße :-) stellen. Und bitte keine blöden Ausreden wie
das geht nicht, zuviel Aufwand, bla laber blubb. Wenn man will dann geht es
auch, es gibt andauernd Charter- Treffen, Newsgroup- Treffen, was- weiß- ich-
noch- für- Treffen wo die Leute durchaus auch von weiter her kommen (ich selbst
bin z.B. für solche Treffen von Mannheim bis Würzburg und einmal bis
Regensburg gefahren).
Ich werde Euch dran erinnern, Widerstand ist zwecklos! Marco
N.
Wie Ihr aus meinen Reiseberichten wisst, bin
ich so was wie ein Globetrotter.
Ich bin Mitglied in einem entsprechenden Club und wir haben jedes Jahr ein
Jahrestreffen, bei dem sich Weltreisende aus ganz Deutschland + Europa + Welt
treffen und Erfahrungen austauschen. Das ist immer ganz lustig.
Wäre so was nicht auch für uns "Barfußtrotter" möglich, ein
Treffen, wo man mal ein Wochenende lang Gleichgesinnte kennenlernt, Spiele
macht, Erfahrungen austauscht, neue Freundschaften knüpft, gemeinsame
Wanderungen macht, Biergärten und Straßencafes besucht, barfüßige Anekdoten
erzählt, Füße fotografiert, Bilder zeigt und einfach zusammen Spaß hat. Das
wäre doch sicher mal interessant.
Es wurde hier ja schon öfters probiert, Treffen zu organisieren, woran
scheitert's? Ich denke da an ein Wochenende im April oder Mai, zum Auftakt der
Barfußsaison. Das müsste doch machbar sein und wäre auch sicher ganz schön,
oder? Besteht da Interesse?
Ich wäre gerne bereit, solch ein Treffen zu organisieren und auch einen günstig
gelegenen Zeltplatz ausfindig zu machen. Ideen für den Ablauf hätte ich genug.
Notfalls wäre auch mein Garten für ein solches Treffen geeignet und würde
auch (begrenzte) Möglichkeiten zum Zelten bieten.
Wer an einem solchen Treffen interessiert ist, möge sich bitte melden. Über
Vorschläge und Ideen bin ich natürlich auch dankbar.
Also, noch schöne Barfußtage 2000, bis bald Bernd A.
Wenn ich es zeitlich und örtlich machen kann,
bin ich gerne bei einem solchen Treffen dabei. Ich habe auch schon einige Male
mit gewissem Erfolg so etwas zusammengetrommelt, aber da ich mich jetzt für
Barfußinitiativen an meinem Wohnort einsetze, wird mir wohl nächstes Jahr die
Zeit dazu fehlen.
Ich würde es deshalb sehr begrüßen, wenn Du das in die Hand nehmen würdest!!
Als Ort würde ich Würzburg empfehlen:
es liegt einigermaßen zentral in Deutschland, hat schöne Gartenlokale zum
Weintrinken, viel Sehenswertes auf engem Raum und vor allem sehr viele Grünanlagen
und Naherholungsbereiche, in denen auch das Naturempfinden zu seinem Recht
kommt.
Ciao, Lorenz
Also, was den Treffpunkt
betrifft, wäre der Vorschlag mit Würzburg ganz gut. Ich habe auch schon einen
Campingplatz ausfindig gemacht, im Würzburger Vorort Estenfeld. Es werden dort
für Leute, die lieber nicht zelten möchten auch Gästezimmer und Mietcaravans
angeboten. Der Platz liegt nur ca. 5km außerhalb des Stadtzentrums, ist also
vom Bahnhof leicht zu erreichen. Auch für Autofahrer ist er über die Ausfahrt
Wü-Estenfeld günstig erreichbar.
16./17.Juni: Das Wetter ist bestimmt warm genug. Der Donnerstag davor (14.Juni)
ist Feiertag, für Interessierte besteht also die Möglichkeit einen Kurzurlaub
daraus zu machen. Auch hier sind in einigen Bundesländern wohl noch
Pfingstferien (bitte bei Bedarf selbst abklären.)
Übrigens, wer in einem Hotel übernachten möchte oder ein Gästezimmer/
Caravan auf dem Platz mieten möchte, sollte sich darum natürlich selbst kümmern,
da ich Festbuchungen für Euch nicht machen kann.
Telefon Nr. des Campingplatzes: 09305/228
Gruß Bernd A
Bei mir steht's im Kalender. Nächtigen werde
ich bei Verwandten. Da ich in Würzburg aufgewachsen bin und studiert habe, kann
ich sowohl für Sightseeing, als auch für reizvolle Wanderungen im Außenbereich
Vorschläge machen -- und beim Ansteuern der besten Weinlokale
Entscheidungshilfe leisten! Es gibt kaum Städte, die auf engem Raum so
vielseitige Möglichkeiten bieten wie Würzburg. Und zur Erholung der Füße
gibt es so viele Grünanlagen ...
Lorenz
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