[Berlin "sehr entspannt Barfußlaufen"] [bayerisches Barfußwochenende] [Badminton? Barfuß!!!]

Thomas (THS) empfindet Berlin als "sehr entspannt, was Barfußlaufen angeht"
(zusammengefasst aus verschiedenen Forumbeiträgen seit Herbst 1998) 

Hallo zusammen, in der letzten Woche habe ich dieses Forum entdeckt und finde es ganz prima, dass es auch in Deutschland so viele gleichgesinnte Barfußläufer gibt. Ich selber laufe auch gerne in meiner Freizeit barfuß und liebe diesen "besonderen" Kontakt zur Natur. ...
Da ich neu in diesem Forum bin, möchte ich mich kurz vorstellen. Ich bin 33 Jahre alt und komme aus der Gegend von Herford (Gruß an Michaela) lebe und arbeite aber derzeit in Berlin. Das Hobby Barfußlaufen habe ich ca. mit 18 Jahren entdeckt. Wie genau kann ich gar nicht mehr sagen. Ich fand es auf einmal sehr angenehm mich auf nachten Fußsohlen zu bewegen. Die erste Zeit habe ich es heimlich, abends in einem benachbarten Kurpark in der Nähe von Herford betrieben.
Während meines Studium habe ich versucht so oft wie möglich auf dem Campus barfuß zu laufen, allerdings nur im Sommer bei entsprechend hohen Temperaturen. ... Zu Deiner Frage ist zu sagen,
dass ich im Lipperland an der FH-Lippe studiert habe. Die Barfuß Situation war für die Zeit "Anfang der 90ger Jahre" recht offen was das Laufen auf nackten Fußsohlen angeht. Natürlich war auch damals die Situation so, dass mehr Mädchen / Frauen barfuß gelaufen sind als männliche Kommilitonen. Aber das hat mich nicht gestört. Zu diesem Zeitpunkt bin aber auch nur bei entsprechend hohen Temperaturen 25 °C ohne Schuhe gelaufen. Heute kann es auch schon einmal etwas kälter sein. (Übung macht den Barfuß - Meister). ...
Heute kann ich nur noch in meiner sehr knappen Freizeit meinem Hobby nachgehen. Im Beruf ist es nicht möglich auf nackten Füßen durchs Leben zu gehen. Die Akzeptanz der "normalen" Kunden würde ein solches Auftreten nicht zulassen. In meiner Freizeit
muss ich nur aufpassen, dass ich keinen meiner Kunden barfuß unter die Augen gerate. Die Wahrscheinlichkeit ist in Berlin aber auch sehr gering. ...
Die Situation in der Stadt an der Spree ist, so finde ich zumindest, sehr entspannt was das Barfuß - Laufen angeht. Im Sommer, durch die vielen Touristen, gibt es schone eine anständige Anzahl, die dann doch den historischen Boden eher barfüßig kennen lernen wollen. Man wird hier auch selten auf seine nackten Füße angesprochen. Dieses Jahr ist es mir z.B. passiert,
dass ich barfuß die "Straße unter den Linden" entlangschlenderte und ein junges Paar auf meine nackten Füße schaute. Sie sagte dann nur, "das wäre auch noch ein tolles Erlebnis, Berlin barfuß zu erleben." Gesagt, getan und schon flogen ihre Schuhe in den mitgeführten Rucksack und beide gingen sie jetzt barfuß weiter. Ich denke sie wird dieses befreiende Erlebnis so schnell nicht vergessen. ...
In der letzten Zeit habe ich durch berufliche Aktivitäten bedingt nur abends Zeit gehabt barfuß zu laufen. Hier nutze ich die Wege zum Briefkasten oder ähnlichem für eine kleinen Barfuß - Spaziergang. Die letzte Woche bin ich den einen Abend tatsächlich sogar zu Geldautomaten mit dem Fahrrad gefahren. Das habe ich allerdings auch barfuß gemacht. (Herrliches Gefühl bei ca. 11 °C mit nackten Füssen ca.
insges. 2 Kilometer Fahrrad zu fahren) Als ich dann vor dem Automaten stand fragte mich eine ältere Dame, ob ich nicht die falschen Schuhe gewählt habe. Diese Frage konnte ich leicht lachend mit NEIN beantwortet und habe Ihr verständlich gemacht, dass diese "Schuhe" genau die richtigen seien.
Das soll es für den Anfang gewesen sein. Ich hoffe selber auch noch einige anregende Berichte zu lesen und versuche meinen Teil dazu beizutragen. ...

Hallo liebe Barfußgemeinde, nun will ich nach langer Zeit des passivens "nur lesen" noch einen Bericht vom letzen Wochenende posten. Nachdem das Wetter sich im Berliner Raum von seiner besten Seite zeigte, habe ich mit meiner beschuhten Bekannten noch einen ausgiebigen Spaziergang in der märkischen Umgebung von Berlin unternommen. Es war sehr angenehm die ca. 4 Stunden barfuß durch den sandigen Untergrund zu laufen. Teilweise kam man sich wie am Strand vor. Die zahlreichen Spaziergänger die uns begegnet sind, haben kaum Notiz von meinen nackten Füßen genommen. Wir haben aber auch keinen anderen, gleichgesinnten getroffen.
Umso erstaunter war ich heute Nachmittag, als ich mit einem Kunden im Auto, in der Berliner Kantstraße eine barfüßigen, jungen Mann erblickte, der dort mit einem kleinen, vielleicht sogar privaten, Filmteam am Set rumlief. Er war für den Ton zuständig, und führte mit einem Kollegen das Mikrofon. Vielleicht ist er ja auch "Forums-Teilnehmer" und erkennt sich wieder. Ich würde mich über einen Kontakt freuen. Leider konnte ich dort nicht anhalten und mit Ihm selbst Kontakt aufnehmen.

Viele barfüßige Grüßen aus Berlin
Thomas

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Thomas (THS) bayerisches Barfußwochenende
(Forumberichte im Sommer 2000)

Hallo Barfüßer, will hier kurz von meinem letzten Barfuß - Wochenende berichten:
Für ein verlängertes Wochenende im Süden von Deutschland bin ich in Begleitung meiner Freundin (gelegentliche Barfußläuferin) nach Herrsching am Ammersee aufgebrochen.
Auf der Hinfahrt am Donnerstag hatten meine Füße schon Ihren ersten freien Auslauf nach einer anstrengenden beschuhten ersten Wochenhälfte im Büro. Die ganze Fahrt mit dem Auto barfuß inkl. allen Nebentätigkeiten (Tanken, Raststätte etc.). Am Donnerstag Abend treffen der restlichen Truppe (insges. 10 Personen, allesamt keine Barfüßer).
Am Freitag haben wir einen gemeinsamen Ausflug nach Garmisch-P. unternommen mit anschließender Wanderung durch die Patnachklamm bis hinauf zum Eckbauern. Die Partnachklamm war barfuß ja noch kein Problem, der Aufstieg zum Eckbauern auch nicht.
Beim Abstieg jedoch war ich sehr froh über meine TEWAS die ich vorsichtshalber mitgenommen hatte, da ich das Gelände nicht kannte. Nach einem steilen, anstrengendem mit sehr viel Schotter behafteten Abstieg haben wir uns noch auf der Sommerrodelbahn vergnügt, was barfuß wiederum keine Probleme bereitete.
Am Abend wieder Rückfahrt zum Ammersee mit anschließender Erfrischung im Biergarten des Klosters Andechs. Auch hier, im großen Biergarten, war barfuß kein Thema. Der Eine oder andere Blick von der Seite, sonst aber keine Reaktionen.
Am Samstag war eine Radtour um den Ammersee angesagt, die ich als einziger der gesamten Gruppe barfuß absolvierte. Unterwegs sind mir recht häufig barfüßige Kinder und Jugendliche, die auf Traktoren mitgefahren sind, aufgefallen. Abends war wieder Energietanken auf dem Kloster Andechs angesagt.
Der gesamt Sonntag war Badetag im Pilsensee, herrlich bei über 30° C.
Am Rückreisetag Montag wurde noch kurz die Zeit für einen Barfuß - Spaziergang, jetzt mit Unterstützung meiner Freundin, durch die Fußgängerzone von München genutzt. Leider waren keine anderen nackten Füße unterwegs, leider.
Am Nachmittag wurde dann noch eine Rast in Nürnberg eingelegt, um bei mittlerweile regnerischem Wetter die "Historische Meile" zu genießen. Teilweise hat es wie aus Eimern geschüttet. Der krönende Abschluss fand dann im Brauhaus "Barfüßer" statt, das wir ebenfalls auch barfuß besucht haben. Selbst hier, es war mittlerweile schon 19:30 Uhr, die Temperatur hatte die 15° C erreicht, wo einige Zeitgenossen es vorzogen in dicker Verpackung zu erscheinen gab es keine Kommentare. Wir waren an dem Abend die einzigen, die das Lokal mit nackten Füßen betreten haben.
Für meine Freundin und mich war es wieder einmal ein gelungenes "Barfuß" - Wochenende .
Fuß zum Gruß Thomas (THS)

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Badminton? Barfuß!!!
(Forumbeitrag im Herbst 1998)

Zum ersten Mal in diesem Jahr bin ich mit einer Bekannten Badminton spielen gegangen. Wir hatten uns in einem Sportpark verabredet. Ich hatte mir fest vorgenommen, dass ich an diesem Abend Badminton barfuß spielen wollte und hatte auch gar keine Sportschuhe mitgenommen. In der Umkleide, es waren zu diesem Zeitpunkt noch drei andere Sportler anwesend, habe ich mich aus meinen Straßenklamotten in die Sportsachen umgezogen. Einer der Sportler schaute mich etwas fragend an, als ich barfuß vor dem Spind stand und diesen verschloss und er aber keine weiteren Schuhe sah.
Danach verließ ich nun barfuß den Umkleidebereich und begab mich in Richtung der Badmintonhalle. Insgesamt 10 Plätze alle waren angemietet. Keiner der anderen Spieler spielte barfuß. Alle hatten sich mit dem speziellen Badminton - Outfit gestylt. Als meine Bekannte etwas später die Halle betrat war auch unser angemieteter Platz frei geworden. Erst jetzt sah sie,
dass ich barfuß auf dem Hallenboden stand. Sie wusste zwar, dass ich gerne barfuß laufe, war aber doch etwas verwirrt mich hier bei den doch kühleren Außentemperaturen barfuß anzutreffen.
Während des Spielens habe ich noch ein oder zwei weitere Kommentare von gehenden bzw. kommenden Spielern gehört die so etwa folgenden Inhalt hatten:" Guck mal, der spielt barfuß..." oder "Barfuß könnte ich hier nicht spielen..." Als unsere Zeit abgelaufen war, setzten wir uns noch für ein Glas Erfrischung in das angrenzende Bistro. Danach zogen wir uns um und fuhren nach Hause.
Ich
muss sagen, dass der Abend für mich ein toller Erfolg war und es einen Riesenspaß gemacht hat (auch meine Füße freuten sich über die willkommene Abwechslung), barfuß Badminton zu spielen. Ich habe den Abend ohne Blessuren überstanden, trotz des ständigen Abbremsens auf dem Hallenboden. Zahlt sich eben doch aus, wenn man seine Füße durch häufiges Barfußlaufen entsprechend abhärtet. ...
Gestern Abend habe ich Badminton in einem Doppel barfuß gespielt. Wie immer war ich der einzige in der gesamten Halle der überhaupt barfuß auf dem Court war. Aber nichts desto trotz war es ein tolles Erlebnis. ...
Viele nette barfüßige Grüße aus Berlin
Thomas

Gestern war ich mit einer guten Bekannten zum Badminton verabredet. Und da ich weiß, dass Susanne leidenschaftlich Jazz - Dance betreibt und Sportschuhe hasst, hab´ ich ihr ganz einfach vorgeschlagen, barfuß zu spielen. Sie jubelte geradezu vor Freude, und als wir endlich auf dem Platz standen, konnte ich ihre Begeisterung schon bald nachvollziehen und teilen: Welch ein sinnliches Vergnügen, bei jedem Schritt hautnah diesen weichen Bodenbelag zu fühlen - die pure Lust! Und Susanne zelebrierte das Match wie eine Performance - ich hätte nie gedacht, dass man Badminton auch tanzen kann!
Jedenfalls hielten die Leute auf den anderen Plätzen inne und schauten uns gebannt zu, und zwei junge Mädels warfen ihre Schuhe und Socken in die Ecke und stiegen bei uns ein!
Nach zwei Stunden waren wir vier dann doch so aus der Puste, dass wir abbrechen mussten - aber ohne einen ausgedehnten Barfuß - Bummel durch die Fußgängerzone dufte dieser Tag nicht enden! Nächste Woche treffen wir uns wieder!
Als ich Susanne nach Hause brachte, hat sie mich übrigens zu ihrer Jazz-Tanz-Gruppe eingeladen - doch das überlass´ ich doch lieber den Mädels ...
Joom

... dann ab mit dem Auto zu Badminton.
Ich laufe barfuß über den Parkplatz, durch die Turnhalle zu den Umkleiden. Bisher hat sich wieder niemand gestört gefühlt. Als ich einen Bekannten treffe fragt er mich nur: „Na, Schuhe vergessen?“. „Ja, mit Absicht“, antworte ich. Und er hatte sich schon gefreut, dass es was zu Lachen gäbe. Tja, falsch gedacht mein Freund.
Ich spiele also 1 ½ Stunden lang barfuß Badminton und kann nur sagen, dass es einfach genial ist. Man hat viel mehr Gefühl und kann schneller reagieren. Leider kann man auch leichter umknicken, habe ich das Gefühl. Dies ist aber nicht geschehen. Im Gegenteil, die flinken und präziseren Fußbewegungen bewirken, dass man fast über das Spielfeld „schwebt“. Aber ich hätte nicht viel länger spielen können, denn der Hallenboden reibt ziemlich an den Zehen und eine Blase wäre wohl die Folge gewesen. Aber toi toi toi, es hat alles wunderbar geklappt und war ein tolles Erlebnis. Ich kann es nur weiterempfehlen.
Nachdem ich mir dann in den Duschen schnell die Füße gewaschen habe (Hallenboden kann seeehr dreckig sein) bin ich dann endlich auf den Geburtstag. Barfuß versteht sich.
Nobsi (Schlitz/Kassel)

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