Barfuß durch und in Berlin
(Forumbeiträge seit Frühjahr 1999)

Dieser Sommer mag ich nach Berlin gehen. Ich hoffe meine nackte Sohlen manchmal zu zeigen in der Strassen. Wann man barfuß lauft bekommt man dreckige Fuße. Wer kennt (billige) Hotels, Restaurants, Museen, Clubs/Kaffees wo schwarze nackte Fuße kein Problem sind.
Vielleicht hat auch jemand anders Lust barfuß nach Berlin zu gehen oder ist da ein barfüßiger Berliner den ich treffen konnte. ...
Ich bin 19, 20 und 21 Juli in Berlin und hoffentlich kann ich dann viel barfuß laufen. Wer geht/ist die Tagen auch barfuß in Berlin ? Ich bin noch immer interessiert in Adresse von barfußfreundliche Restaurants, Kaffees, Hotels usw. Norman

Hallo Norman, finde ich gut, dass Du diesen Sommer Berlin einen barfüßigen Besuch bescheren willst.
Ich habe eine Liste mit preisgünstigen Hotels, die ich per mail an Deine Adresse schicken kann. Wann soll der Besuch denn stattfinden? Würde mich auf ein Treffen freuen.
Barfüßige Grüße Thomas (THS)

Ich wohne in Amsterdam, und wenn ich in andere Städte (Deutschland) bin, gehe ich im Sommer am liebsten überall barfuß.
Berlin war schön: barfuß am Bahnhof, in der S - Bahn, zum Museum, später im Tiergarten etwas trinken. Es war ein sehr gutes Gefühl! ... Stefan

[Wer ist denn sonst noch alles aus Berlin? Vielleicht können wir uns mal sehen. Unci]
Ick ooch. Aber um genau zu sein: aus dem Umland (also eigentlich schon Brandenburg).
In Berlin geht's mir aber auch so, dass mich die potenzielle "Kollegen und Chef" - Gefahr in den Bezirken, in denen ich mich stets aufhalte, vor dem Barfußlaufen zurückschrecken lässt.
Aber ab und zu - wenn ich Zeit habe und in bestimmten Bezirken bin - traue ich mich dennoch auch mal in Berlin barfuß unters Volk... Lupu

Hallo Berliner, es ist doch erstaunlich, dass sogar "Großstädter" Probleme mit dem Barfußlaufen haben. Ich dachte immer, dass es dort am einfachsten ist, weil man eben nicht den Kollegen über den Weg läuft.
Ich komme aus einer norddeutschen Kleinstadt (30000 Einwohner) und dort läuft man alle zwei Minuten Bekannten oder Arbeitskollegen über den Weg. Andreas S.

["Großstädter" Probleme mit Barfußlaufen  ... dachte immer, dort am einfachsten, weil man eben nicht Kollegen über Weg läuft]
Das kann so sein, muss aber nicht. Gerade in Berlin (-Mitte) tummeln sich 'ne Menge Kollegen/Kunden von mir (und schließlich gibt es da ja auch gewisse Verkehrsknotenpunkte, an denen die Mehrheit nicht vorbeikommt, wie etwa Bahnhöfe). Außerdem trifft man dort nicht nur die Berliner Bekannten, sondern (seit einem Jahr verstärkt) Bekannte aus der ganzen Republik, die alle hier "auflaufen". Wen ich hier schon alles getroffen habe ...
Anonymität kann man haben, wenn man sich nirgendwo betätigt und keine sozialen Kontakte knüpft, ansonsten ist Berlin aber ein Dorf ;-)
[Kleinstadt läuft man alle zwei Minuten Bekannten oder Arbeitskollegen über Weg]
Ich selber habe auch einschlägige Kleinstadt-Erfahrung und kann nur sagen: manchmal ist das wesentlich entspannender (in vielerlei Hinsicht) ...
[Einkaufsbummel  ... Berlin (Da kennt mich nur einer)]
Ja dann herzlich willkommen. Ciao, Lupu

Ich bin heute in Berlin - Mitte barfuß gelaufen, obwohl es nur 18 Grad waren, fand ich es ziemlich warm unter meinen Füßen, und ich werde es wieder tun, weil ich es nichts schöneres finde , mit meinen schwarzen Füßen durch die Stadt zu spazieren, obwohl einige Leute blöd geguckt haben.
Ich würde mich freuen, andere Leute in Berlin zu finden, die auch gerne barfuß laufen, bitte meldet euch ...
Ich bin noch mal in einem Park spazieren gegangen, da waren eine Menge Pfützen, ich bin da reingetreten, ich hab mich selten so wohl gefühlt, wie in diesem Moment, wenn man den Schlamm an seinen Füßen spürt, das ist Barfußlaufen, ich wünsche allen anderen Barfußläufern das gleiche Vergnügen. ...
Heute war ein toller Tag, ich habe am Bhf. Zoo einen Typen gesehen, der sich erst mal die Wanderschuhe ausziehen musste, um barfuß weiter zu laufen, das fand ich natürlich ganz toll, ich bin selber barfuß weiter durch die Stadt gelaufen. Habe noch einen Typen und zwei Frauen barfuß rumlaufen sehen.
Gruß und Fuß Jens - Christian

Barfuß in Berlin ist schon möglich, allerdings ist diese Stadt dreckiger als andere. Abgesehen von den nach wie vor vielen Großbaustellen sind manche Stadtbezirke, was den Zustand der Gehwege und den Müll darauf angeht, nicht für jeden Genussbarfüßer zu empfehlen.
Wer sich etwas mehr vorsieht als anderswo und vielleicht nicht in totaler Dunkelheit in Nebenstraßen geht, behält unverletzte, wenn auch rabenschwarze Füße. Natürlich gilt auch hier: lange Wege sind ohne Schuhe weit weniger ermüdend als mit. ...
Im neueröffneten Vitra Design Museum Berlin sind Möbel und andere Ausstellungsstücke des schwedischen Designers Verner Panton zu sehen.
Ein Höhepunkt der Ausstellung ist die "Phantasy Landscape" (Rekonstruktion), ein rundum bunt gepolsterter Raum mit interessanten Formen, der nur ohne Schuhe betreten werden darf. Leider ist dort die Luft nicht so gut, das mag darauf zurückzuführen sein, dass die meisten Leute vorher Schuhe getragen haben und der Raum nur eine Öffnung hat .... Unci

Hm, das ist aber schade, denn dass es in diesem Raum etwas müffelt, dient Unkundigen bestimmt wieder als Argument dafür, die Füße stets unter Verschluss zu halten. Obwohl doch eher das Gegenteil Sinn macht ... Franek

Im Sommer '98 war ich mit meiner Freundin Connie in Berlin. Und weil wir so - etwas naive - Vorstellungen über echte, coole Alternativkultur in Berlin - Mitte im Kopf hatten, dachten wir, nicht aufzufallen, wenn wir barfuß herumlaufen. Denkste!
Selbst ganz bunt bekleidete "Links- Szene- Sponti- Punk- Wasauchimmer- Fuzzis", halt so Leute, die sich so anziehen, wie man woanders meint, dass "echte" Berliner Spontis so aussehen, glotzten uns ziemlich überrascht hinterher. Das hielt uns nicht davon ab, fleißig weiter barfuß zu laufen.
In der Berliner "Szene" (so es sie gibt; jedenfalls kamen die meisten jungen Leute, die wir trafen, ursprünglich aus der Provinz, auch wenn sie es lange nicht zugaben) merkten wir, sind eher Docs und Stiefel angesagt, Barfüßer(innen) haben wir gar nicht so viele gesehen, wie wir dachten. Selbst da also ist man ohne Schuhe irgendwie "Freak".
Liebe Grüße Eure Lotsi

Hi Lotsi, was du zu Berlin sagst, kann ich nur teilweise bestätigen.
Sicher rennt hier ein Haufen von Provinzlern rum, die einen auf "Szene" machen, aber Berlin ist nun mal eine tolle Stadt, gerade für Leute, die der Spießigkeit davonlaufen wollen. Hier ist eben vieles ungezwungener und man muss sich weniger Normen anpassen, denn dafür laufen hier einfach zu viele auffällige und "verrückte" Leute herum als dass viele davon noch groß Notiz davon nehmen täten.
Ich glaube schon, dass in Berlin durchschnittlich mehr Leute barfuß laufen als zum Beispiel in, was weiß ich, Bielefeld oder Rosenheim (da war ich schon).
Dass die Leute glotzen kann schon sein, warum sollte das in Berlin anders sein. Barfüßer fallen einfach auf, auch wenn es mehr davon gibt.
Wenn du z. B. im Sommer auf dem Alex bist, dann kannst du eine Menge von Leuten sehen, die barfuß laufen, ebenso auf den vielen Stadtteilfesten, die schon einen eher alternativen Touch haben als z. B. das Bürgerfest einer Kleinstadt. Und weil Berlin einfach Leute anzieht, die sich nicht so gerne anpassen, sind da wohl auch mehr Barfußfreaks dabei (auch wenn, wie schon diskutiert, die Unangepassten dann alle gleich aussehen...)
Dass ich z. B. in der S-Bahn oft wegen fehlender Schuhe angequatscht werde, passiert mir auch hier. Das aber sind dann bestimmt Provinzler... (sorry, nicht gegen dich gerichtet. Nürnberg ist ja sicher auch nicht klein.)
Ciao Tatjana

Hallo Tatjana, ich weiß nicht, wo du deine Einschätzungen her nimmst ...
Meine Beobachtung ist, dass in der Provinz das Barfußlaufen keineswegs seltener ist als hier in Berlin, eher umgekehrt. Den Beobachtungen von Lotsi kann ich mich nur voll und ganz anschließen, die "alternative, autonome, Antifa- oder was auch immer Szene" hat mit Barfußlaufen im allgemeinen nichts am Hut, eher mit den ziemlich ungesunden, dicken Tretern (kenne einige, die würden damit noch schlafen gehen).
Nur zu ganz seltenen Anlässen, wie Stadtteil- oder Alternativen Festen sieht man dann mal gehäuft barfüßige Menschen (auf der Wiese oder im Hinterhof, nicht auf der Straße).
Also Barfußlaufen in Berlin, das ist eine einsamere Angelegenheit als an so manchen anderen Orten.
Fuß zum Gruß Lupu

barfuss in Berlin? hallo, ich komme aus einen Dorf in der nähe von Lübeck. dort bin ich als Kind schon barfuss gelaufen. keiner wundert sich, also ganz normal. nun bin ich mit meiner Mutter nach Berlin gezogen, zu ihrem freund. der findet es ziemlich eigenartig, wenn ich barfuss zum Briefkasten gehe. auch die Nachbarn gucken. ab Frühling werde ich dann nur noch barfuß laufen. ist das in Berlin eigenartig oder sind nur die Leute im haus verrückt. wer gibt mir mut auch in Berlin barfuß zu laufen? Anja

Hi! Frag mal Lupu, der wohnt da in der Gegend.
Klar wird es in Berlin ein paar geben, die daran etwas auszusetzen haben, wenn du barfuß gehst, aber genauso gibt es einige abgefahrene, die selbst in der Großstadt barfuß gehen ... ich habe das auch schon mal gemacht, und habe eine Warnung: in einigen Stadtteilen liegt ziemlich viel Dreck und auch versteckte Glasscherben auf den Gehwegen, die offenbar nie gereinigt werden. Also gut vorsehen beim Gehen ..... Trotzdem viel Spaß! Unci

Hallo zusammen, jetzt muss ich mich als Wahl - Berliner auch mal wieder zu Worte melden. Natürlich ist es schöner in der Provinz barfuss zu laufen. Aber ich muss auch eine Lanze für Berlin brechen.
Es gibt auch hier Stadtteile in denen es sehr angenehm ist, barfuss zu laufen. Manche Gebiete, da muss ich Unci Recht geben, sind allerdings so verdreckt, dass es keinen besonderen Spaß macht, dort barfuss zu laufen, weil man jeden Tritt vorher erst prüfen muss, damit man nicht in Scherben oder anderen spitzen oder scharfkantigen Unrat tritt.
Aber auch die Randgebiete von Berlin kann man barfuss sehr gut erkunden. Am letzten Wochenende war ich erst wieder gut zwei Stunden im Norden von Berlin barfuss unterwegs. Wir hatten uns das Briesetal ausgesucht. Es ist ein landschaftlich sehr reizvolles Gebiet, welches sich um einen kleinen Bach, die Briese schlängelt. Man kann beidseitig dem Bachverlauf folgen. Durch den teilweise sandigen Untergrund ist das Gebiet auch hervorragend für Anfänger geeignet. Trotz der Temperaturen war es sehr angenehm und ich habe es mal wieder voll genossen.
[wage zu behaupten, dass auch Berlins Pflaster angenehmes Gefühl unter Sohlen sein wird]
Da liegst Du mit deiner Behauptung gar nicht so verkehrt. Auf dem in Berlin noch viel vorhandenem Kopfsteinpflaster ist es sehr angenehm zu laufen. Es bildet eine sehr abwechselungsreiche Oberfläche zum gehen.
Barfüßige Grüße in den Rest der Republik Thomas (THS)

Hallo Anja, ich kenne eine ganze Menge Städte in Deutschland und habe dabei festgestellt, dass in Berlin zwar nicht viele barfuß unterwegs sind, aber doch einige, und dass in dem meines Erachtens toleranten Klima der Stadt Du weniger Leute treffen wirst, die Dich dumm ansehen, als es in den meisten Städten und Kleinstädten unter 100000 Einwohnern der Fall sein wird. Abstriche würde ich von dieser Behauptung nur hinsichtlich einiger Orte in Bayern machen.
In Berlin gibt es einige Parks, wo Du öfters barfuß laufenden Menschen begegnen kannst.
Hans - Martin

Hy Anja! Ich wohne in Berlin und gehe im Sommer öfters mal barfuß aus dem Haus.
Versuche es doch mal in den Bezirken Kreuzberg, Prenzlauer Berg oder Friedrichshain. Dort ist ein sehr buntes Treiben. Dort wird geguckt wenn man mit Anzug herumläuft , aber nicht wenn man barfuß geht. Probier es mal.
Ich will jetzt im Winter mal barfuß aus dem Haus. Ich würde mich freuen wenn Du Anja und andere die Lust haben, sich treffen und ein wenig barfuß Berlin unsicher machen. MfG Michael

Ich war Anfang Oktober in Prenzelberg unbeschuht unterwegs und muss sagen, dass ich dort im Vergleich zum restlichen Berlin erstaunlich viele Glasscherben auf den Gehwegen vorgefunden habe.
Füßle Wylly

Berlin ist groß, und ich wohne im östlichen Zentrum - Stadtteil Friedrichshain.
Besonders im Sommer laufe ich jedes Jahr barfuß. Das Problem was hier allerdings herrscht ist eine sehr große Sorglosigkeit mit Hunden. Leinenzwang wird ignoriert, und nicht einmal die relativ kurzen Wege zu den Stadtparks werden mit den Hunden unternommen. Die Hunde kacken einem wortwörtlich vor die Füße. Das ist nicht mal so, dass das am Straßenrand organisiert wird, wenn man schon nur im Karree laufen will, sondern allen ernstes direkt auf den Gehsteig. Dort wo jeder läuft. So gern ich auch in der Jahreszeit barfuß laufen würde - es geht schlicht und ergreifend nicht. Glassplitter sind hier ebenso Standard.
Von meinem Zuhause bis zu meiner Arbeitsstelle habe ich drastisch kurze 400m zurückzulegen. Möglicherweise mag die Wortwahl sehr direkt erscheinen, aber in diesen 400m passiere ich bestimmt genauso viele Kackhaufen wie es Meter sind. Die Hundehalter lassen da auch nicht mit sich reden, das sind eigenbrödlerische Leute, wo jeder eben seins macht, und wenn's mitten auf die Straße sein muss.
Vorgestern bin ich auf genau dieser Wegstrecke mir 3x etwas eingetreten, und ich achte als gebürtiger Berliner schon penibel genau darauf wo ich hintrete. Ich komme mir hier vor, als wenn es nicht wirklich einen Quadratmeter gibt, der nicht irgendwie vollgeschissen ist. Die Stadtreinigung ist sich des Problems durchaus bewusst und auch die Stadtregierung versucht einen Trend zu entwickeln, denn Gebühren wurden schon festgelegt (obwohl Berlin hier spät ist). Interessieren tut es nur keine Sau, und wer soll in dieser Stadt auch noch den Hundehaltern hinterher rennen ?! .. Vorschläge wird mir hier leider keiner machen können, das Maximum wären Sandalen oder Badelatschen, aber irgendwie erfüllt es mich nicht so sehr, wenn schon die ganze Straße riecht.
Es gibt Bezirke in denen ist es besser, und die 3 Haufen werden dort auch oft genug von der Reinigung beseitigt, aber explizit hierher und nach Kreuzberg sollte jemand der nur barfuß läuft nicht hinziehen !
Frank

Ich kenne mich in Berlin nicht aus, aber von Kreuzberg habe ich schon gelesen und ob Du es glaubst oder nicht: genau dieses Problem wurde da angesprochen! Kreuzberg scheint echt der "Sorgenteil" Berlins zu sein! Ich habe für den kommenden Sommer eine Fahrt nach Berlin vor und hoffe, sie umsetzen zu können, denn ich möchte einen Forenfreund, den Ulrich besuchen. Natürlich ist damit auch klar, dass man seine Vorliebe, das Barfußgehen auslebt, zumal es sich ja eben um einen Forenfreund handelt, der das gleiche Interesse hat.
Dein Beitrag macht mir nicht gerade Mut, aber Du schriebst ja nur ehrlich, wie es aussieht und auch, dass es in anderen Teilen in Berlin wohl nicht so ist. Nicht aber, ob es ganz sicher nicht so ist, bist Du sonst nirgends unterwegs in Berlin?
Ulrich hat mir von diesem Problem nichts geschrieben und er ist stolz auf seine Heimatstadt, ist dort geboren und lebt auch dort.
Natürlich möchte er, dass ich Berlin mag, denn einige Dinge, die ich schrieb, ließen ihn daran zweifeln, es ist aber nicht so, ich habe keinen schlechten Eindruck von Berlin.
Ich hoffe innigst, dass dieses Problem wirklich nur in Kreuzberg besteht und wünschte auch, das Hundekotproblem wäre ein für alle Mal erledigt! Wer keine Möglichkeit hat, einen Hund an einen Waldrand oder Feldweg zu führen, der sollte sich keinen anschaffen, ist meine Meinung!
Das Tier ist in gewisser Weise gequält und die Leute sind es mit den Verschmutzungen auch, da sind auch Parks keine Lösung, sollen die etwa auch so aussehen?
Es sollte nur jemand einen Hund halten dürfen, der die Nähe einer nicht von Fußgängern begangenen Gegend vorweisen kann, also Feldwege mit Hecken und Waldgebieten etc. Man kauft sich ja auch kein Pferd und stellt es in der Garage unter! Ob diese Leute sich dann daran halten würden, das ist dann wieder eine andere Frage, leider! :-( Wir leben in einer rücksichtslosen "Ellenbogengesellschaft" und Barfüßer haben darin leider nur sehr sehr wenig Platz! :-(
Jeder "Idiot" hat heutzutage einen Hund! >:-() Ich weiß auch nicht, wo das noch hin führen soll! Also mit Flip-Flops oder ähnlichem würde ich da sicher auch nicht gehen, da bricht man sich ja den Hals, wenn man da ausrutscht und zu Dem bieten sie eine zu große Möglichkeit, dass man sich die Füße verschmutzt! Ich würde dann lieber irgendwohin fahren, wo es sauber ist und ich das Barfußgehen genießen kann
Dir einen lieben Gruß von Andi!

Aaaaalso, auch wenn ich hier nicht darüber geschrieben habe (Der Grund ist schlicht und einfach, dass ich die Namen der ganzen gesehenen Sehenswürdigkeiten nicht 100%ig kenne, keine Gelegenheit und zuwenig Zeit gehabt habe, sie herauszufinden und doch mit den korrekten Bezeichnungen "glänzen" wollte...), habe ich doch Mitte des Jahres Berlin ein paar Stunden lang erleben können.
Nun ist Berlin ja recht groß, und diese Zeitspanne reicht natürlich auf gar keinen Fall aus, diese Stadt vollständig zu erkunden:
Ich habe mich in einem Oval zwischen der "Bernauer Straße" und "Unter den Linden" aufgehalten.
Nun hat ja jede Stadt ihre Schattenseiten.
Und auch hier in Hamburg würde ich wahrscheinlich nicht überall ohne Schuhe "auftreten". Aber während meiner 6-7 Stunden Aufenthalt dort, die ich komplett barfuß genießen durfte, habe ich nichts unangenehmes "mitgenommen".
Vielleicht liegt es daran, dass ich eine "bessere Gegend" erwischt habe?
"Nur Mut, Andi!", Gib dieser Stadt eine Chance. Ich habe es auch getan und es keine einzige Sekunde bereut! Im Gegenteil: Ich hätte mich schwarz geärgert, wenn ich mich mit "Schwitzkästen" an den Füßen belastet hätte.
(Zugegeben: Die Notausrüstung war zwar dabei, hat aber wieder mal nur unnötig Stauraum im Rucksack in Anspruch genommen...)
Vesa Local

Jetzt will ich auch noch ein paar Sätze zu diesem Thema sagen.
Ich werde den Eindruck nicht los, dass sich in diesem Thread die Vorurteile nicht beseitigen lassen können.
Natürlich kann man in Berlin, in Kreuzberg, Friedrichshain oder wo auch immer, genauso gut oder schlecht barfuß laufen, wie überall sonst auf der Welt.
Ich wundere mich immer wieder über diesen Mythos, den Kreuzberg im Rest der Republik noch hat. Kinder, die 70er und 80er Jahre sind vorbei. Die (verklärte?) Erinnerung lebt nur noch bei Regener fort.
Kreuzberg ist gleichzeitig Dorf und Metropole.
Ich würde nicht einmal einen Unterschied zwischen Stadt und Land machen, was die Verschmutzung der Straßen/Wege betrifft. Dreck gibt es ebenfalls überall.
Also bitte, bitte überzeugt euch alle vor Ort. Und vergesst auch nicht, dass das Empfinden, was dreckig ist und was nicht, immer noch der subjektiven Betrachtung unterliegt.
Viele Grüße vom JOE, der seine Stadt Frankfurt als ausgesprochen sauber empfindet.

Von einem Berlinbesuch berichtet ausführlich Torsten.

Barfußwandertipps für Berlin und Brandenburg finden sich hier.

Berichte aus Berlin schreiben auch Claudia, Lupu, MichaelAL, Sam, Thomas (THS), Ulrich

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