Barfüßertipps
gegen zuviel Hornhaut und Rissen darin
(Forumbeiträge im Frühsommer 1999)
Folgende Frage möchte ich mal in das Forum geben :
Hat jemand einen Tipp in Bezug auf die Fußpflege, insbesondere die Behandlung bzw. das
Vorbeugen von Schrunden an den Fersen auf Lager? Ich laufe das ganze Jahr im und ums Haus
barfuß und wenn möglich auch in der freien Natur also auf Wald- und Feldwegen etc. Meine
Füße sind auch kühle Wassertemperaturen bis ca. 10 Grad Celsius gewohnt, da ich sehr
oft mit dem offenen Kanadier unterwegs bin.
Trotz m.E. recht intensiver Pflege, habe ich aber immer wieder Schrunden an den Fersen.
Kann es sein, dass die Beanspruchung der Fersen gerade beim Autofahren, was ich i.d.R.
auch immer barfuß tue, bedingt durch die Fußstellung an den Pedalen sehr hoch ist und
deshalb eine geeignete Fußmatte im Fahrzeug sein sollte?
Tipps, Ideen und Anregungen würden mich sehr freuen!
Besten Dank und herzliche Füße aus Bern Marc
Nach allem was ich weiß (DSS, Best Of, ...) ist es mit
den Schrunden an den Fersen zwar schade, umgekehrt sind sie aber ein sehr deutliches
Zeichen, dass Du gut abgehärtete Sohlen hast (und welcher Alltagsbarfüßer möchte diese
nicht haben, da sie unbeschwertes Barfußlaufen erst ermöglichen und praktisch vor allem
"Unschönen" zuverlässigen Schutz bieten).
Die Schrunden kannst Du nach meiner Erfahrung gut und schnell mit Melkfett mit Ringelblume
(Firma Balea, erhältlich in der DM-Drogerie, sehr preiswert) in den Griff bekommen.
Sollte dies nichts helfen: Noch besser ist Neutrogena Körperemulsion, die es aber nur in
der Apotheke gibt. Wahrscheinlich nutzt sich die starke Hornhaut an den Fersenkanten bei
uns zu wenig ab, da die Böden, auf denen wir meistens gehen, zu eben sind. Viele Grüße MarkusII
[Schrunden gut mit Melkfett mit Ringelblume in Griff
bekommen]
Ich habe hier melkfett mit teebaumöl und vitamin E aus dem drogeriemarkt und bin sehr
zufrieden damit. Es wirkt der austrocknung der fersenhaut wirksam entgegen. Sonst wird die
haut hart und rissig, irgendwann tut das weh.
[Wahrscheinlich nutzt starke Hornhaut an Fersenkanten zu wenig ab, da Böden zu eben]
Es empfiehlt sich auch, die fersenhaut zu glätten (dann fühlt sie sich auch viel besser
an). Dazu kann feines sandpapier verwendet werden - praktischer ist eine hornhautfeile,
etwa von Scholl im drogeriemarkt erhältlich. Sie hat eine grobe und eine feine seite mit
ungefähr der oberfläche von schmirgelpapier, ist aber unbegrenzt haltbar, weil der
hautabrieb einfach abgewaschen werden kann.
Abzuraten ist von raspeln und ähnlichen gröberen sachen, die die haut nur
aufrauhen. Es
geht ja nicht darum, die hornhaut zu verringern, sondern nur, die oberflächenqualität zu
verbessern. Einmal täglich (ca. 10 bis 20 min. nach dem duschen morgens, so dass die haut
sauber und trocken ist) kommt bei mir die feile zum einsatz, anschließend melkfett.
Abends vor dem schlafengehen verwende ich nochmal fett.
Damit habe ich gute erfahrungen gemacht. Unci
Vielen Dank für die Tipps an uns! Mir wäre die von Dir
beschriebene Pflege jedoch zu aufwendig, m.E. sollte sich möglichst viel
"natürlich", hier also von allein regeln. Ich wende das Fett nur an, wenn ich
spüre, dass es zu Rissen kommen kann. Dann ist sofort alles o.k. (den Tipp mit der
Hornhautfeile finde ich aber gut, sehr wertvoll für Leute, die fast nur in der Stadt
unterwegs sind!).
In letzter Zeit war ich viel in der Natur unterwegs. Die Wege waren immer uneben (oft
nicht befestigt, und wenn, dann "wassergebunden" und schon lange nicht mehr
erneuert), außerdem war es oft feucht. Wie ich jetzt beobachten kann, ist die
überschüssige Hornhaut an den Fersenrändern fast ganz verschwunden und die
"Oberflächenqualität" ist fast ideal geworden.
Ansonsten fällt mir noch ein: Die Füße abends nicht mit Seife, sondern mit Shampoo für
trockenes Haar waschen. Auch dieses beim Waschen des öfteren weglassen, da die gut
abgehärteten Sohlen sehr schmutzabweisend sind. Sie können zwischendurch ausnahmsweise
mal richtig dreckig werden (im großen Supermarkt z.B.), laufen sich jedoch, wie bereits
von mir weitergegeben, sehr schnell wieder sauber und sind nach einem Gang über eine
Wiese fast "makellos".
Abbürsten zum Schluss der abendlichen Dusche allein reicht bereits (die Hände wasche ich
mir danach jedoch auf jeden Fall noch einmal "richtig"), so wird der Fett- und
Säurehaushalt der Haut nicht unnötig gestört.
So, soweit zu den "technischen Fragen". Idealerweise also - raus in die Natur,
soviel es nur geht! Dann ist "Nacharbeiten" überflüssig! Viele Grüße
MarkusII
Also ich rubbel überschüssige Hornhaut an Ferse und Ballen regelmäßig mit nem ganz normalen Bimsstein ab und creme mir die Fußsohlen mit einer -ebenfalls ganz normalen- Handcreme ein... Schnaxel
Seit März bin ich nun fast ausschließlich auf nackten Sohlen unterwegs.
Der Vorteil ist, dass man keinen
Bodenbelag, Hitze, Scherben oder Sonstiges
zu fürchten hat.
Leider ist neben der groben und porentief schmutzigen Sohle
nach nunmehr mehreren Monaten eine spröde, harte und vor allem rissige Ferse
mein Problem.
Trotz regelmäßigem Hornhautschleifen, cremen (auch schon mit
Spezialcreme) und schrubben, schmerzen die Einrisse ziemlich und hindern so das
unbekümmerte Laufen.
Offensichtlich reagiert der Fuß zunehmend massiv mit
Hornhautbildung auf die ständige "Belastung", so dass man das Problem
nicht so einfach in den Griff bekommt.
Beim gelegentlichem barfuß laufen tritt
diese Erscheinung übrigens nicht auf.
Wer hat ähnliche Erfahrungen gesammelt
und hat einen Tipp?
Steve
Ich will ja nicht den "Deubel an die Wand" malen, aber ich habe
einmal irgendwo gelesen, dass eine übermäßige Hornhautbildung von einer
Fußpilzinfektion herrühren kann.
Ich wundere mich nämlich ein wenig über Deine Hornhaut, weil:
1. Habe ich schon öfter in diesem Forum gelesen (und bei mir selbst
festgestellt), dass man vom Barfußlaufen keinesfalls eine Mega-Hornhaut
bekommt. Allenfalls das Bindegewebe zwischen Haut und Muskeln wird gestärkt.
2. Kapiere ich nicht, wieso "Abschubbeln" und Cremen nicht wirkt.
In der Hoffnung, Unrecht zu haben,
Franek
[habe irgendwo gelesen, dass übermäßige Hornhautbildung von
Fußpilzinfektion herrühren kann]
Nee, in diesem Fall ganz normal. Tritt aber anscheinend erst in einem
gewissen Alter ( 30?) auf.
Es gibt Bereiche am Fuß, in denen die Haut zwar belastet (gewalkt), aber
nicht abgetragen wird: An den Seiten wenig oberhalb der Sohle. Dort bildet sich
dann eine dicke und harte Schicht, die zum Reißen neigt.
Besonders schlimm wird's bei Leuten, die auf scharfem Schotter laufen (z.B.
die Wanderweg - Schotterpisten): Die Steine schneiden dann Kerben in diese harte
Haut, die dann weiter aufreißen.
Gruß, Kai (VS)
[gibt Bereiche am Fuß, in denen Haut zwar belastet (gewalkt), aber
nicht abgetragen wird ... Dort bildet sich
dann dicke und harte Schicht, die zum Reißen neigt]
Ja, das ist auch meine Vermutung!
Während die Hornhaut unter der Sohle
regelmäßig durchs Barfußlaufen abgehobelt wird, bleiben die Ränder
unbeansprucht und auch genau dort treten dann die Risse auf. Das betrifft vor
allem (uns) Asphaltläufer, wer meist in der Natur barfuß unterwegs ist,
beansprucht durch den unregelmäßigeren Boden auch die Fußseiten etwas
stärker, so dass sich ein gleichmäßiger Übergang von harter Hornhaut an der
Sohle zu weicher Haut an den oberen Stellen des Fußes ergibt.
Bei mir treten die Risse immer dann auf, wenn ich nach einer längeren
Barfußperiode wieder vermehrt nur in den eigenen vier Wänden barfuß unterwegs
bin, wie z.B. wetterbedingt in den letzten zwei Wochen. Prompt bekam ich
kleinere Risse in der Ferse und einen ziemlich großen, schmerzhaften aber nicht
blutenden am Ballen. Habe zwar sofort mit dem Bimsstein gefeilt, war aber zu
spät.
Gott sei Dank ist noch rechtzeitig zum schönen Wetter seit Mittwoch und
vor allem vor Würzburg alles wieder halbwegs verheilt.
Das Phänomen liegt lässt sich wahrscheinlich dadurch erklären, dass der Körper weiter munter
Hornhaut produziert (wie fürs Barfußlaufen ja benötigt), aber die Abnutzung
derselbigen in der Wohnung natürlich wesentlich geringer ist. Dadurch wird die
Hornhaut dicker, mit oben beschriebenen Effekt. Es dauert ja umgekehrt im
Frühjahr auch immer etwas, bis die Hornhaut unter den Füßen wieder die
nötige Dicke und Zähigkeit zum stundenlangen Barfußvergnügen aufbaut.
Rissfreie Füße wünscht,
Jörg (Hanna)
PS: Wenn's doch passiert ist: Vorsichtig die Hornhaut um den Riss wegfeilen,
viel und stark eincremen, Barfußlaufen auf rauen Böden, Steinchen etc.
vermeiden und notfalls ganz aufs Barfußlaufen verzichten, bis der Riss
verheilt ist (Infektionsgefahr!).
Auch ich neige dazu, Hornhautrisse an der Ferse und auch an der großen Zehe
zu bekommen.
Deinen Schilderungen nach hast Du ein sehr starkes
Hornhautwachstum und das Zusammenziehen der Hornsubstanz beim Austrocknen tut
das ihre, um tiefe Risse entstehen zu lassen.
War man den Winter über in
Schuhen, ist die Hornhaut so knapp gewachsen, dass sie gerade in feuchtem
Zustand an den Fuß passt -- ab Beginn der Barfußsaison wird sie dann ein paar
Größen kleiner. Aber auch auf Dauerbarfüße wirkt im Sommer viel mehr
Trockenheit ein als in der kalten Jahreszeit.
Ich benutze eine sehr kräftige Hornhautfeile von Credo Solingen, mit der ich
die Hornhaut an den rissigen Stellen ziemlich dünn feile. Das tut der
Widerstandsfähigkeit keinen Abbruch.
Zum Eincremen ist Scholl Hirschtalg-Creme
mein Favorit, Nivea tut es aber auch ganz gut.
Ich hoffe, Du kannst aus diesen Erfahrungen Nutzen für Dein
Barfußvergnügen ziehen!
Schöne Füße, Lorenz
[benutze Hornhautfeile von Credo Solingen, mit der
ich Hornhaut an rissigen Stellen dünn feile]
In der Drogerie findest Du sogar einen Hornhaut-Hobel, der's schneller
schafft. Das Gerät sieht ein bisschen schrecklich aus, ist aber ungefährlich:
Sobald die Haut nicht mehr hart ist, wird auch nichts mehr abgetragen. Dann
kannst Du mit der Feile weiter machen.
Die Prozedur machst Du lieber allein, eventuelle Zuschauer fallen sonst um,
wenn sie sehen, was da von Deinen Füßen abgeht.
Im Übrigen weiß ich nicht genau, ob man was gegen die Risse tun muss. Sie
sind lästig, tun weh, wenn Blut kommt und sind dann natürlich auch eine
gewisse Infektionsgefahr. Nach einer Woche etwa heilen sie aber ab, habe ich
gemerkt. Ich vermute, dass sich dann entsprechend Bindegewebe bildet, das
weiteren Rissen vorbeugt. Ist aber nur eine Vermutung.
Gruß, Kai (VS)
Hornhaut
hat auch ihren Sinn
Hornhaut unter den Füssen ist optisch wirklich nicht schön. Oki! Aber Hornhaut
hat einen Zweck. Sie wächst nicht (willkürlich) mit der Absicht, um zu
entstellen, sondern um zu schützen! Dich und mich (unsere Füße) vor
“blutigen Einschlägen”.
Bis heute Abend habe ich mich selber immer über diese scheinbar unnützen (dämpfen
das genaue Gefühl zum Boden) Hautwucherungen geärgert.
Doch: Beim Füßewaschen eben dachte ich erst, dass ich an einer hartnäckigen Baumharzkrume
rumkratze. Bei genauerem Hinsehen entdeckte ich einen spitzen, streichholzdicken
ca. 5 mm langen Holzspan, der sich durch meine Hornhaut abgelenkt in diese zur
Laufrichtung eingebohrt hatte. Mir fiel fast vor Erstaunen mein Eukalyptusbonbon
aus dem Mund! Ich will gar nicht daran denken, was gewesen wäre, wenn ich
diesen Kameraden ohne Hornhaut empfangen hätte!!!
Hornhaut unter den Füssen ist keine Schande, sondern ein Zeichen von Mutter
Natur, dass sie Dich schützen will. Und ein Zeichen, dass Du barfuss läufst!
Mutter Natur läuft selber barfuss – oder hast Du sie je mit Schuhen gesehen?
Mit (jetzt) Loch in der Hornhaut
Freundliche, humorvolle Grüße
Peter (BI)
Zustimmung!!!
...stimmt, Hornhaut unter den Füßen dient nicht nur als Schutz, sondern ist
auch ein Zeichen für einen intakten körpereigenen Schutzmechanismus. Während
ich z.B. sehr auf gepflegte Hände achte, finde ich es nicht unästhetisch, an
Fersen, Zehenballen eine dicke Hornschicht zu haben. Ich finde sogar, es lässt
den Fuß männlich-markant wirken, aber das ist Ansichtssache.
Abgesehen davon habe ich auch schon Splitter und Scherben aus Ferse und Ballen
gezogen, die in der Hornschicht steckten und mir starke Schmerzen bereitet hätten,
wenn meine Füße geschmeidig und gecremet gewesen wären.
Gruß
Bernd (Wiesbaden)
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Raue oder glatte
Fußsohlen ?
(Forumbeiträge im Sommer 1999)
Habe noch keine Reise in diese Gegend unternommen, aber mit den schwarzen Sohlen in unseren Städten kann ich bestätigen. Würde mich interessieren, wie du sie pflegst. Lässt du [die Fußsohlen] einfach rau oder werden sie hin und wieder schön glatt gemacht? grüße Johannes
Hallo Johannes! Ich finde es ganz natürlich, wenn meine
Sohlen nach entsprechender Beanspruchung (z.B. Bergwanderungen, bei denen öfter
Geröllhalden oder kleinere Altschneefelder zu überqueren sind) entsprechend
"angeraut" sind, und ich sehe eigentlich keinen Grund, sie "schön glatt
zu machen".
Barfußgehen ist für mich nicht zuletzt auch eine natürliche Art der Fortbewegung, und
ich habe immer darauf vertraut, dass sich meine Füße von selbst den verschiedensten
Anforderungen "anpassen" können. Bis auf einige Blasen in meinem ersten
Barfuß - Sommer vor vielen Jahren habe ich eigentlich auch noch keine negativen Erfahrungen
gemacht.
barfüßige Grüße Thilo
[Ich finde es ganz natürlich, wenn meine Sohlen
entsprechend "angeraut" sind, und ich sehe eigentlich keinen Grund, sie
"schön glatt zu machen".]
Ich sehe schon gründe dafür:
* Wenn die haut sehr rau und trocken ist, wird sie spröde, und es bilden sich risse
besonders an der kante der ferse. Das kann im extremfall wehtun und bluten, da sich solche
risse aufgrund der kerbwirkung immer weiter ausbreiten und sich trockene haut nach den
gesetzen der linearelastischen bruchmechanik verhält.
* Ich habe einen gewissen stolz auf die (optisch und haptisch) ästhetische qualität
widerstandsfähiger, aber glatter und flexibler haut an den füßen. Als abhilfe gönne
ich meinen füßen morgens nach dem frühstück ein paar minuten, um die haut an den
fersen glattzufeilen und einzucremen, abends kommt dann nochmal melkfett drauf. Das
beeinträchtigt die widerstandsfähigkeit nicht, aber verbessert die oberflächenqualität
stark.
[Barfußgehen ist eine natürliche Art der Fortbewegung, und dass
sich meine Füße
von selbst den verschiedensten Anforderungen "anpassen" können.]
Weitgehend tun sie das auch, was die dicke der haut angeht. Ein wenig nachhelfen kann
trotzdem nicht schaden. Kommt natürlich auch auf den individuellen hauttyp an.
Gruß (samtpfötig!) unci
Meine Frage: Habt Ihr einen guten Tipp um Hornhautrisse zu kurieren (da sind wohl mal unglückliche Wegstrecken mit mangelnder Zeit zur anschließenden Fußpflege zusammengekommen...). Gruß Rol
[guten Tipp um Hornhautrisse zu kurieren]
Wohl eher präventiv: täglich, vor allem abends, mit Melkfett, Neutrogena oder ähnlichen
in die haut einziehenden fettcremes die haut einreiben, damit sie geschmeidig bleibt.
Rauhe haut vorher mit einer hornhautfeile (Scholl, erhältlich in
drogeriemärkten)
glätten (ginge auch mit sandpapier, aber nichts zu grobes nehmen, das rauht eher noch
mehr auf). Unci
Aber einen negativen Aspekt der robusten Hornhautschicht unter den Füßen muss ich doch mal loswerden : neulich hat sich ne gute Bekannte von mir, mit der ich mir ein Zelt geteilt hatte, beschwert, dass meine Füße so rau sind ... na ja, man kann eben nicht alles haben. Fuß zum Gruß Schnaxel
Scheint sich - in diesem Punkt - um eine echte "Banausin" zu handeln! Dass sie schwächelnde Füße besser findet ...?!? Viele Grüße, MarkusII
glatt muss nicht schwächelnd implizieren und
widerstandsfähig muss nicht rau heißen.
Meine füße sind schön glatt und ebenmäßig - und gleichzeitig scherbenfest. Ich feile
alle paar tage die raue schicht, die sich beim vielen gehen an den fersen bildet, ab und
creme ungefähr täglich mit melkfett ein.
Ich weiß doch, was ich meinen füßen schuldig bin, schließlich haben sie mich noch nie
enttäuscht und eignen sich für 99% der situationen im leben besser, als schuhe das je
könnten. Unci
Hi Markus! Ich weiß, dass das nun folgende Statement in diesem Forum nix verloren hat, aber auch ich finde ein Paar weiche Füße zu liebkosen durchaus anregender als ein Paar robuste ... SchnaXeL
Hallo unci! So sind die Einstellungen verschieden, und
meine möchte ich auch darlegen (auch wenn das Thema wohl kaum zu den wichtigeren dieses
Forums gehört): Ich für meinen Teil mag Natürlichkeit, und dies bedeutet, dass
sich
alles im natürlichen Gleichgewicht befinden sollte, also möglichst von selber regelt. Z.
B. sind mir ungeschminkte Frauen von vornherein sympathischer, weil sie keine
"Maske" aufziehen, nicht "nachhelfen", sich nicht "schöner"
machen als sie sind.
Die natürliche Schönheit ist mir mit Abstand am liebsten, selbst wenn sie sich nicht an
die in den Medien verbreiteten Modeideale "hält". Sinngemäß gilt dies auch
die Füße, an denen (nach meiner ganz persönlichen Meinung) nicht gefeilt und gecremt
werden sollte, nur um einem "unnatürlichen" Schönheitsideal zu folgen.
Für mich sehen sie am schönsten aus, wenn man ihnen sofort ansieht, dass sie beinahe
immer im direkten Kontakt mit Luft, Licht und Untergrund stehen. Am Schluss des
abendlichen Duschens waschen reicht hierzu, und wenn die Füße natürlich entwickelt
sind, ist dabei nicht einmal Seife nötig, da sie eben beinahe perfekt sauber werden, wenn
man sie einfach aufeinander abrubbelt - auch wenn man tagsüber mal schwarze Sohlen hatte.
Na ja, soviel zu meinem Schönheitsideal ...! Schöne Grüße und "bess
demnächs'"! MarkusII
Ich kann dich verstehen, aber bei mir ist das auch eine
frage des "wohlseins":
sind die fersen rau und trocken, bilden sich bald schmerzhafte
risse, die sich mit einer glatteren oberfläche vermeiden lassen. Übrigens kann auch
ich geschminkte frauen nicht leiden .... Unci
Fast könnte man meinen, dass es so etwas wie einen
"Barfüßer - Geschmack" bezüglich Frauen gibt - denn auch mir sind geschminkte
Frauen irgendwie kein anregender Anblick (das passt wirklich nur zu ganz wenigen Frauen).
Vielleicht sind geschminkte Frauen der "Geschmack" der Männer, die meist Frauen
am liebsten in irgendwelchen Stöckelschuhen sehen ...?
Wäre ja lustig, wenn es da eine Beziehung zwischen diesen "Vorlieben" gibt -
würde mich aber überhaupt nicht überraschen. Fragt sich nur, wie die Präferenzen des
Teils der Damenwelt gelagert sind, die insbesondere den Anblick barfüßiger Männer
mögen ... Lupu
[fersen rau und trocken, bilden sich schmerzhafte risse, die sich mit glatteren oberfläche vermeiden lassen] Hallo unci! Im von Dir genannten Fall kann ich dies ebenfalls bestens verstehen! Ich hatte vorübergehend Probleme, die sich glücklicherweise schnell beheben ließen. Wahrscheinlich bleiben sie jetzt aus, da ich zu über 50% auf natürlichem Untergrund laufen kann und v.a. eben inzwischen auf die Seife bei der Reinigung verzichten kann, so dass der Fetthaushalt nicht mehr gestört wird. Die natürliche Rauhigkeit (keine Risse!) betrachte ich als Vorteil: Sie ist so etwas wie ein natürliches Profil, das für mehr "Griff" sorgt. Viele Grüße und bis bald! MarkusII
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Feurige
schwitzende Füße
(Forumbeiträge seit Winter 2000 / 01)
Hallo Leute, ich habe das Forum aufmerksam
gelesen und eine Frage:
Ich leide sehr an feuchten Füßen, die zwar nicht riechen, jedoch stark
schwitzen. Ich laufe sehr gerne barfuß, auch in Schuhen. In den Schuhen ist die
Schweißproduktion aber total heftig.
Was kann ich tun? Hoffe jemand hat einen Rat!
Danke Christian
Besonders bei Synthetikfasern, Turnschuhen, blabla, ist bei mir genauso (leider), schwitzt dein Fuß sehr stark. was da aber sehr gut hilft sind Wollsocken. Wenn ich da die Schuhe ausziehe, kommt's mir vor, als hätte ich die Füße grad getrocknet. hast du es mal mit Leder- / Wildlederschuhen probiert? u.A. hab ich ein paar Wanderstiefel, mit Leder/ Goretex, ist auch sehr angenehm zu tragen. alex b
Das kenne ich auch. Deshalb aus den Schuhen schlüpfen, wann immer
möglich.
Barfuß raus und wieder rein in die Schuhe geht je nach Modell sogar ohne die Schnürsenkel
los- und wieder neu zu binden.
Ich kann aber sagen, dass ich im
Sommer mit Socken nicht weniger Schweißfüße habe als ohne. Problem: Ohne
Socken bekommen die Füße und Schuhe einen recht markanten Geruch. Das Waschen
ohne Seife wurde hier schon vorgeschlagen, ist wahrscheinlich ein guter
Vorschlag. Und bei Regen Schuhe aus und barfuß hindurch bewirkt das gleiche :-)
steveh
Hallo Christian, in meiner Bundeswehrzeit
bekamen wir in der Grundausbildung den Tipp, die Füße mit kaltem Wasser ohne
Seife zu waschen. Dies soll angeblich die Poren schließen.
Ein Versuch wäre zumindest unschädlich.
Hans-Martin
Diesen Rat haben wir im Schweizer Militär auch
umgesetzt. Es hilft tatsächlich! Am besten abends vor dem ins Bettgehen
waschen.
Fuß zum Gruß Marc (CH)
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