[Tipps gg. Hornhaut und Risse] [Raue oder glatte Fußsohlen ?] [Feurige schwitzende Füße]

Barfüßertipps gegen zuviel Hornhaut und Rissen darin
(Forumbeiträge im Frühsommer 1999) 

Folgende Frage möchte ich mal in das Forum geben :
Hat jemand einen Tipp in Bezug auf die Fußpflege, insbesondere die Behandlung bzw. das Vorbeugen von Schrunden an den Fersen auf Lager? Ich laufe das ganze Jahr im und ums Haus barfuß und wenn möglich auch in der freien Natur also auf Wald- und Feldwegen etc. Meine Füße sind auch kühle Wassertemperaturen bis ca. 10 Grad Celsius gewohnt, da ich sehr oft mit dem offenen Kanadier unterwegs bin.
Trotz m.E. recht intensiver Pflege, habe ich aber immer wieder Schrunden an den Fersen. Kann es sein, dass die Beanspruchung der Fersen gerade beim Autofahren, was ich i.d.R. auch immer barfuß tue, bedingt durch die Fußstellung an den Pedalen sehr hoch ist und deshalb eine geeignete Fußmatte im Fahrzeug sein sollte?
Tipps, Ideen und Anregungen würden mich sehr freuen!
Besten Dank und herzliche Füße aus Bern Marc

Nach allem was ich weiß (DSS, Best Of, ...) ist es mit den Schrunden an den Fersen zwar schade, umgekehrt sind sie aber ein sehr deutliches Zeichen, dass Du gut abgehärtete Sohlen hast (und welcher Alltagsbarfüßer möchte diese nicht haben, da sie unbeschwertes Barfußlaufen erst ermöglichen und praktisch vor allem "Unschönen" zuverlässigen Schutz bieten).
Die Schrunden kannst Du nach meiner Erfahrung gut und schnell mit Melkfett mit Ringelblume (Firma Balea, erhältlich in der DM-Drogerie, sehr preiswert) in den Griff bekommen.
Sollte dies nichts helfen: Noch besser ist Neutrogena Körperemulsion, die es aber nur in der Apotheke gibt. Wahrscheinlich nutzt sich die starke Hornhaut an den Fersenkanten bei uns zu wenig ab, da die Böden, auf denen wir meistens gehen, zu eben sind. Viele Grüße MarkusII

[Schrunden gut mit Melkfett mit Ringelblume in Griff bekommen]
Ich habe hier melkfett mit teebaumöl und vitamin E aus dem drogeriemarkt und bin sehr zufrieden damit. Es wirkt der austrocknung der fersenhaut wirksam entgegen. Sonst wird die haut hart und rissig, irgendwann tut das weh.
[Wahrscheinlich nutzt starke Hornhaut an Fersenkanten zu wenig ab, da Böden zu eben]
Es empfiehlt sich auch, die fersenhaut zu glätten (dann fühlt sie sich auch viel besser an). Dazu kann feines sandpapier verwendet werden - praktischer ist eine hornhautfeile, etwa von Scholl im drogeriemarkt erhältlich. Sie hat eine grobe und eine feine seite mit ungefähr der oberfläche von schmirgelpapier, ist aber unbegrenzt haltbar, weil der hautabrieb einfach abgewaschen werden kann.
Abzuraten ist von raspeln und ähnlichen gröberen sachen, die die haut nur aufrauhen. Es geht ja nicht darum, die hornhaut zu verringern, sondern nur, die oberflächenqualität zu verbessern. Einmal täglich (ca. 10 bis 20 min. nach dem duschen morgens, so dass die haut sauber und trocken ist) kommt bei mir die feile zum einsatz, anschließend melkfett. Abends vor dem schlafengehen verwende ich nochmal fett.
Damit habe ich gute erfahrungen gemacht. Unci

Vielen Dank für die Tipps an uns! Mir wäre die von Dir beschriebene Pflege jedoch zu aufwendig, m.E. sollte sich möglichst viel "natürlich", hier also von allein regeln. Ich wende das Fett nur an, wenn ich spüre, dass es zu Rissen kommen kann. Dann ist sofort alles o.k. (den Tipp mit der Hornhautfeile finde ich aber gut, sehr wertvoll für Leute, die fast nur in der Stadt unterwegs sind!).
In letzter Zeit war ich viel in der Natur unterwegs. Die Wege waren immer uneben (oft nicht befestigt, und wenn, dann "wassergebunden" und schon lange nicht mehr erneuert), außerdem war es oft feucht. Wie ich jetzt beobachten kann, ist die überschüssige Hornhaut an den Fersenrändern fast ganz verschwunden und die "Oberflächenqualität" ist fast ideal geworden.
Ansonsten fällt mir noch ein: Die Füße abends nicht mit Seife, sondern mit Shampoo für trockenes Haar waschen. Auch dieses beim Waschen des öfteren weglassen, da die gut abgehärteten Sohlen sehr schmutzabweisend sind. Sie können zwischendurch ausnahmsweise mal richtig dreckig werden (im großen Supermarkt z.B.), laufen sich jedoch, wie bereits von mir weitergegeben, sehr schnell wieder sauber und sind nach einem Gang über eine Wiese fast "makellos".
Abbürsten zum Schluss der abendlichen Dusche allein reicht bereits (die Hände wasche ich mir danach jedoch auf jeden Fall noch einmal "richtig"), so wird der Fett- und Säurehaushalt der Haut nicht unnötig gestört.
So, soweit zu den "technischen Fragen". Idealerweise also - raus in die Natur, soviel es nur geht! Dann ist "Nacharbeiten" überflüssig! Viele Grüße MarkusII

Also ich rubbel überschüssige Hornhaut an Ferse und Ballen regelmäßig mit nem ganz normalen Bimsstein ab und creme mir die Fußsohlen mit einer -ebenfalls ganz normalen- Handcreme ein... Schnaxel

Seit März bin ich nun fast ausschließlich auf nackten Sohlen unterwegs.
Der Vorteil ist, dass man keinen Bodenbelag, Hitze, Scherben oder Sonstiges zu fürchten hat.
Leider ist neben der groben und porentief schmutzigen Sohle nach nunmehr mehreren Monaten eine spröde, harte und vor allem rissige Ferse mein Problem.
Trotz regelmäßigem Hornhautschleifen, cremen (auch schon mit Spezialcreme) und schrubben, schmerzen die Einrisse ziemlich und hindern so das unbekümmerte Laufen.
Offensichtlich reagiert der Fuß zunehmend massiv mit Hornhautbildung auf die ständige "Belastung", so dass man das Problem nicht so einfach in den Griff bekommt.
Beim gelegentlichem barfuß laufen tritt diese Erscheinung übrigens nicht auf.
Wer hat ähnliche Erfahrungen gesammelt und hat einen Tipp?
Steve

Ich will ja nicht den "Deubel an die Wand" malen, aber ich habe einmal irgendwo gelesen, dass eine übermäßige Hornhautbildung von einer Fußpilzinfektion herrühren kann.
Ich wundere mich nämlich ein wenig über Deine Hornhaut, weil:
1. Habe ich schon öfter in diesem Forum gelesen (und bei mir selbst festgestellt), dass man vom Barfußlaufen keinesfalls eine Mega-Hornhaut bekommt. Allenfalls das Bindegewebe zwischen Haut und Muskeln wird gestärkt.
2. Kapiere ich nicht, wieso "Abschubbeln" und Cremen nicht wirkt.
In der Hoffnung, Unrecht zu haben,
Franek

[habe irgendwo gelesen, dass übermäßige Hornhautbildung von Fußpilzinfektion herrühren kann]
Nee, in diesem Fall ganz normal. Tritt aber anscheinend erst in einem gewissen Alter ( 30?) auf.
Es gibt Bereiche am Fuß, in denen die Haut zwar belastet (gewalkt), aber nicht abgetragen wird: An den Seiten wenig oberhalb der Sohle. Dort bildet sich dann eine dicke und harte Schicht, die zum Reißen neigt.
Besonders schlimm wird's bei Leuten, die auf scharfem Schotter laufen (z.B. die Wanderweg - Schotterpisten): Die Steine schneiden dann Kerben in diese harte Haut, die dann weiter aufreißen.
Gruß, Kai (VS)

[gibt Bereiche am Fuß, in denen Haut zwar belastet (gewalkt), aber nicht abgetragen wird ... Dort bildet sich dann dicke und harte Schicht, die zum Reißen neigt]
Ja, das ist auch meine Vermutung!
Während die Hornhaut unter der Sohle regelmäßig durchs Barfußlaufen abgehobelt wird, bleiben die Ränder unbeansprucht und auch genau dort treten dann die Risse auf. Das betrifft vor allem (uns) Asphaltläufer, wer meist in der Natur barfuß unterwegs ist, beansprucht durch den unregelmäßigeren Boden auch die Fußseiten etwas stärker, so dass sich ein gleichmäßiger Übergang von harter Hornhaut an der Sohle zu weicher Haut an den oberen Stellen des Fußes ergibt.
Bei mir treten die Risse immer dann auf, wenn ich nach einer längeren Barfußperiode wieder vermehrt nur in den eigenen vier Wänden barfuß unterwegs bin, wie z.B. wetterbedingt in den letzten zwei Wochen. Prompt bekam ich kleinere Risse in der Ferse und einen ziemlich großen, schmerzhaften aber nicht blutenden am Ballen. Habe zwar sofort mit dem Bimsstein gefeilt, war aber zu spät.
Gott sei Dank ist noch rechtzeitig zum schönen Wetter seit Mittwoch und vor allem vor Würzburg alles wieder halbwegs verheilt.
Das Phänomen liegt lässt sich wahrscheinlich dadurch erklären, dass der Körper weiter munter Hornhaut produziert (wie fürs Barfußlaufen ja benötigt), aber die Abnutzung derselbigen in der Wohnung natürlich wesentlich geringer ist. Dadurch wird die Hornhaut dicker, mit oben beschriebenen Effekt. Es dauert ja umgekehrt im Frühjahr auch immer etwas, bis die Hornhaut unter den Füßen wieder die nötige Dicke und Zähigkeit zum stundenlangen Barfußvergnügen aufbaut.
Rissfreie Füße wünscht,
Jörg (Hanna)
PS: Wenn's doch passiert ist: Vorsichtig die Hornhaut um den Riss wegfeilen, viel und stark eincremen, Barfußlaufen auf rauen Böden, Steinchen etc. vermeiden und notfalls ganz aufs Barfußlaufen verzichten, bis der Riss verheilt ist (Infektionsgefahr!).

Auch ich neige dazu, Hornhautrisse an der Ferse und auch an der großen Zehe zu bekommen.
Deinen Schilderungen nach hast Du ein sehr starkes Hornhautwachstum und das Zusammenziehen der Hornsubstanz beim Austrocknen tut das ihre, um tiefe Risse entstehen zu lassen.
War man den Winter über in Schuhen, ist die Hornhaut so knapp gewachsen, dass sie gerade in feuchtem Zustand an den Fuß passt -- ab Beginn der Barfußsaison wird sie dann ein paar Größen kleiner. Aber auch auf Dauerbarfüße wirkt im Sommer viel mehr Trockenheit ein als in der kalten Jahreszeit.
Ich benutze eine sehr kräftige Hornhautfeile von Credo Solingen, mit der ich die Hornhaut an den rissigen Stellen ziemlich dünn feile. Das tut der Widerstandsfähigkeit keinen Abbruch.
Zum Eincremen ist Scholl Hirschtalg-Creme mein Favorit, Nivea tut es aber auch ganz gut.
Ich hoffe, Du kannst aus diesen Erfahrungen Nutzen für Dein Barfußvergnügen ziehen!
Schöne Füße, Lorenz

[benutze Hornhautfeile von Credo Solingen, mit der ich Hornhaut an rissigen Stellen dünn feile]
In der Drogerie findest Du sogar einen Hornhaut-Hobel, der's schneller schafft. Das Gerät sieht ein bisschen schrecklich aus, ist aber ungefährlich: Sobald die Haut nicht mehr hart ist, wird auch nichts mehr abgetragen. Dann kannst Du mit der Feile weiter machen.
Die Prozedur machst Du lieber allein, eventuelle Zuschauer fallen sonst um, wenn sie sehen, was da von Deinen Füßen abgeht.
Im Übrigen weiß ich nicht genau, ob man was gegen die Risse tun muss. Sie sind lästig, tun weh, wenn Blut kommt und sind dann natürlich auch eine gewisse Infektionsgefahr. Nach einer Woche etwa heilen sie aber ab, habe ich gemerkt. Ich vermute, dass sich dann entsprechend Bindegewebe bildet, das weiteren Rissen vorbeugt. Ist aber nur eine Vermutung.
Gruß, Kai (VS)

Hornhaut hat auch ihren Sinn
Hornhaut unter den Füssen ist optisch wirklich nicht schön. Oki! Aber Hornhaut hat einen Zweck. Sie wächst nicht (willkürlich) mit der Absicht, um zu entstellen, sondern um zu schützen! Dich und mich (unsere Füße) vor “blutigen Einschlägen”.
Bis heute Abend habe ich mich selber immer über diese scheinbar unnützen (dämpfen das genaue Gefühl zum Boden) Hautwucherungen geärgert. 
Doch: Beim Füßewaschen eben dachte ich erst, dass ich an einer hartnäckigen Baumharzkrume rumkratze. Bei genauerem Hinsehen entdeckte ich einen spitzen, streichholzdicken ca. 5 mm langen Holzspan, der sich durch meine Hornhaut abgelenkt in diese zur Laufrichtung eingebohrt hatte. Mir fiel fast vor Erstaunen mein Eukalyptusbonbon aus dem Mund! Ich will gar nicht daran denken, was gewesen wäre, wenn ich diesen Kameraden ohne Hornhaut empfangen hätte!!!
Hornhaut unter den Füssen ist keine Schande, sondern ein Zeichen von Mutter Natur, dass sie Dich schützen will. Und ein Zeichen, dass Du barfuss läufst! Mutter Natur läuft selber barfuss – oder hast Du sie je mit Schuhen gesehen?
Mit (jetzt) Loch in der Hornhaut
Freundliche, humorvolle Grüße
Peter (BI)

Zustimmung!!!
...stimmt, Hornhaut unter den Füßen dient nicht nur als Schutz, sondern ist auch ein Zeichen für einen intakten körpereigenen Schutzmechanismus. Während ich z.B. sehr auf gepflegte Hände achte, finde ich es nicht unästhetisch, an Fersen, Zehenballen eine dicke Hornschicht zu haben. Ich finde sogar, es lässt den Fuß männlich-markant wirken, aber das ist Ansichtssache.
Abgesehen davon habe ich auch schon Splitter und Scherben aus Ferse und Ballen gezogen, die in der Hornschicht steckten und mir starke Schmerzen bereitet hätten, wenn meine Füße geschmeidig und gecremet gewesen wären.
Gruß
Bernd (Wiesbaden)

 

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Raue oder glatte Fußsohlen ?
(Forumbeiträge im Sommer 1999)

Habe noch keine Reise in diese Gegend unternommen, aber mit den schwarzen Sohlen in unseren Städten kann ich bestätigen. Würde mich interessieren, wie du sie pflegst. Lässt du [die Fußsohlen] einfach rau oder werden sie hin und wieder schön glatt gemacht? grüße Johannes

Hallo Johannes! Ich finde es ganz natürlich, wenn meine Sohlen nach entsprechender Beanspruchung (z.B. Bergwanderungen, bei denen öfter Geröllhalden oder kleinere Altschneefelder zu überqueren sind) entsprechend "angeraut" sind, und ich sehe eigentlich keinen Grund, sie "schön glatt zu machen".
Barfußgehen ist für mich nicht zuletzt auch eine natürliche Art der Fortbewegung, und ich habe immer darauf vertraut,
dass sich meine Füße von selbst den verschiedensten Anforderungen "anpassen" können. Bis auf einige Blasen in meinem ersten Barfuß - Sommer vor vielen Jahren habe ich eigentlich auch noch keine negativen Erfahrungen gemacht.
barfüßige Grüße Thilo

[Ich finde es ganz natürlich, wenn meine Sohlen entsprechend "angeraut" sind, und ich sehe eigentlich keinen Grund, sie "schön glatt zu machen".]
Ich sehe schon gründe dafür:
* Wenn die haut sehr rau und trocken ist, wird sie spröde, und es bilden sich risse besonders an der kante der ferse. Das kann im extremfall wehtun und bluten, da sich solche risse aufgrund der kerbwirkung immer weiter ausbreiten und sich trockene haut nach den gesetzen der linearelastischen bruchmechanik verhält.
* Ich habe einen gewissen stolz auf die (optisch und haptisch) ästhetische qualität widerstandsfähiger, aber glatter und flexibler haut an den füßen. Als abhilfe gönne ich meinen füßen morgens nach dem frühstück ein paar minuten, um die haut an den fersen glattzufeilen und einzucremen, abends kommt dann nochmal melkfett drauf. Das beeinträchtigt die widerstandsfähigkeit nicht, aber verbessert die oberflächenqualität stark.
[Barfußgehen ist eine natürliche Art der Fortbewegung, und
dass sich meine Füße von selbst den verschiedensten Anforderungen "anpassen" können.]
Weitgehend tun sie das auch, was die dicke der haut angeht. Ein wenig nachhelfen kann trotzdem nicht schaden. Kommt natürlich auch auf den individuellen hauttyp an.
Gruß (samtpfötig!) unci

Meine Frage: Habt Ihr einen guten Tipp um Hornhautrisse zu kurieren (da sind wohl mal unglückliche Wegstrecken mit mangelnder Zeit zur anschließenden Fußpflege zusammengekommen...). Gruß Rol

[guten Tipp um Hornhautrisse zu kurieren]
Wohl eher präventiv: täglich, vor allem abends, mit Melkfett, Neutrogena oder ähnlichen in die haut einziehenden fettcremes die haut einreiben, damit sie geschmeidig bleibt. Rauhe haut vorher mit einer hornhautfeile (Scholl, erhältlich in drogeriemärkten) glätten (ginge auch mit sandpapier, aber nichts zu grobes nehmen, das rauht eher noch mehr auf). Unci

Aber einen negativen Aspekt der robusten Hornhautschicht unter den Füßen muss ich doch mal loswerden : neulich hat sich ne gute Bekannte von mir, mit der ich mir ein Zelt geteilt hatte, beschwert, dass meine Füße so rau sind ... na ja, man kann eben nicht alles haben. Fuß zum Gruß Schnaxel

Scheint sich - in diesem Punkt - um eine echte "Banausin" zu handeln! Dass sie schwächelnde Füße besser findet ...?!? Viele Grüße, MarkusII

glatt muss nicht schwächelnd implizieren und widerstandsfähig muss nicht rau heißen.
Meine füße sind schön glatt und ebenmäßig - und gleichzeitig scherbenfest. Ich feile alle paar tage die raue schicht, die sich beim vielen gehen an den fersen bildet, ab und creme ungefähr täglich mit melkfett ein.
Ich weiß doch, was ich meinen füßen schuldig bin, schließlich haben sie mich noch nie enttäuscht und eignen sich für 99% der situationen im leben besser, als schuhe das je könnten. Unci

Hi Markus! Ich weiß, dass das nun folgende Statement in diesem Forum nix verloren hat, aber auch ich finde ein Paar weiche Füße zu liebkosen durchaus anregender als ein Paar robuste ... SchnaXeL

Hallo unci! So sind die Einstellungen verschieden, und meine möchte ich auch darlegen (auch wenn das Thema wohl kaum zu den wichtigeren dieses Forums gehört): Ich für meinen Teil mag Natürlichkeit, und dies bedeutet, dass sich alles im natürlichen Gleichgewicht befinden sollte, also möglichst von selber regelt. Z. B. sind mir ungeschminkte Frauen von vornherein sympathischer, weil sie keine "Maske" aufziehen, nicht "nachhelfen", sich nicht "schöner" machen als sie sind.
Die natürliche Schönheit ist mir mit Abstand am liebsten, selbst wenn sie sich nicht an die in den Medien verbreiteten Modeideale "hält". Sinngemäß gilt dies auch die Füße, an denen (nach meiner ganz persönlichen Meinung) nicht gefeilt und gecremt werden sollte, nur um einem "unnatürlichen" Schönheitsideal zu folgen.
Für mich sehen sie am schönsten aus, wenn man ihnen sofort ansieht, dass sie beinahe immer im direkten Kontakt mit Luft, Licht und Untergrund stehen. Am Schluss des abendlichen Duschens waschen reicht hierzu, und wenn die Füße natürlich entwickelt sind, ist dabei nicht einmal Seife nötig, da sie eben beinahe perfekt sauber werden, wenn man sie einfach aufeinander abrubbelt - auch wenn man tagsüber mal schwarze Sohlen hatte.
Na ja, soviel zu meinem Schönheitsideal ...! Schöne Grüße und "bess demnächs'"! MarkusII

Ich kann dich verstehen, aber bei mir ist das auch eine frage des "wohlseins":
sind die fersen rau und trocken, bilden sich bald schmerzhafte risse, die sich mit einer glatteren oberfläche vermeiden lassen. Übrigens kann auch ich geschminkte frauen nicht leiden .... Unci

Fast könnte man meinen, dass es so etwas wie einen "Barfüßer - Geschmack" bezüglich Frauen gibt - denn auch mir sind geschminkte Frauen irgendwie kein anregender Anblick (das passt wirklich nur zu ganz wenigen Frauen). Vielleicht sind geschminkte Frauen der "Geschmack" der Männer, die meist Frauen am liebsten in irgendwelchen Stöckelschuhen sehen ...?
Wäre ja lustig, wenn es da eine Beziehung zwischen diesen "Vorlieben" gibt - würde mich aber überhaupt nicht überraschen. Fragt sich nur, wie die Präferenzen des Teils der Damenwelt gelagert sind, die insbesondere den Anblick barfüßiger Männer mögen ... Lupu

[fersen rau und trocken, bilden sich schmerzhafte risse, die sich mit glatteren oberfläche vermeiden lassen] Hallo unci! Im von Dir genannten Fall kann ich dies ebenfalls bestens verstehen! Ich hatte vorübergehend Probleme, die sich glücklicherweise schnell beheben ließen. Wahrscheinlich bleiben sie jetzt aus, da ich zu über 50% auf natürlichem Untergrund laufen kann und v.a. eben inzwischen auf die Seife bei der Reinigung verzichten kann, so dass der Fetthaushalt nicht mehr gestört wird. Die natürliche Rauhigkeit (keine Risse!) betrachte ich als Vorteil: Sie ist so etwas wie ein natürliches Profil, das für mehr "Griff" sorgt. Viele Grüße und bis bald! MarkusII

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Feurige schwitzende Füße
(Forumbeiträge seit Winter 2000 / 01)

Hallo Leute, ich habe das Forum aufmerksam gelesen und eine Frage:
Ich leide sehr an feuchten Füßen, die zwar nicht riechen, jedoch stark schwitzen. Ich laufe sehr gerne barfuß, auch in Schuhen. In den Schuhen ist die Schweißproduktion aber total heftig.
Was kann ich tun? Hoffe jemand hat einen Rat!
Danke Christian

Besonders bei Synthetikfasern, Turnschuhen, blabla, ist bei mir genauso (leider), schwitzt dein Fuß sehr stark. was da aber sehr gut hilft sind Wollsocken. Wenn ich da die Schuhe ausziehe, kommt's mir vor, als hätte ich die Füße grad getrocknet. hast du es mal mit Leder- / Wildlederschuhen probiert? u.A. hab ich ein paar Wanderstiefel, mit Leder/ Goretex, ist auch sehr angenehm zu tragen. alex b

Das kenne ich auch. Deshalb aus den Schuhen schlüpfen, wann immer möglich. Barfuß raus und wieder rein in die Schuhe geht je nach Modell sogar ohne die Schnürsenkel los- und wieder neu zu binden.
Ich kann aber sagen, dass ich im Sommer mit Socken nicht weniger Schweißfüße habe als ohne. Problem: Ohne Socken bekommen die Füße und Schuhe einen recht markanten Geruch. Das Waschen ohne Seife wurde hier schon vorgeschlagen, ist wahrscheinlich ein guter Vorschlag. Und bei Regen Schuhe aus und barfuß hindurch bewirkt das gleiche :-)
steveh

Hallo Christian, in meiner Bundeswehrzeit bekamen wir in der Grundausbildung den Tipp, die Füße mit kaltem Wasser ohne Seife zu waschen. Dies soll angeblich die Poren schließen.
Ein Versuch wäre zumindest unschädlich.
Hans-Martin

Diesen Rat haben wir im Schweizer Militär auch umgesetzt. Es hilft tatsächlich! Am besten abends vor dem ins Bettgehen waschen.
Fuß zum Gruß Marc (CH)

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