[Barfußfeindliche Unfreundlichkeit ?] [Barfüßerfeindlicher Kundenabwehrer]

Barfußfeindliche Unfreundlichkeit in Geschäften ?
(Forumbeiträge seit Herbst 2000)

Mal so eine Frage in die Runde: Wie geht es Euch so mit unfreundlichen Verkäufer(innen) oder gar irgendwelchen "Sanktionen", wenn Ihr barfuß in Geschäften, Banken etc. auftaucht?
Was sind Eure Erfahrungen?
Einiges steht ja hier schon im Forum. Am besten ist die Geschichte, wo eine Verkäuferin angesichts der baren Füße (wohl unironisch) sagte, die Sonderangebote seien woanders.
Solche Vorfälle meine ich. Ich habe vereinzelte schlechte Erfahrungen gemacht, wenn ich barfuß unterwegs war:
Am Bankschalter musterte mich eine typische biedere Sparkassentante mehrfach von oben bis unten, verzog den Mund und zeigte sich eher unfreundlich.
Dasselbe in einer großen Parfümerie: ich stand fast 10 Minuten herum, der Laden war fast leer, aber keine der 3 Verkäuferinnen bot mir ihre Hilfe an. Dann ging ich wieder. Mir ist gesagt worden, das könne einem gerade da (und auch woanders) ebenso mit Schuhen passieren.
Service in Deutschland ist so eine Sache, und in Regensburg - kommt mir vor - erst recht (die Regensburger sind eben doch Oberpfälzer, also manchmal etwas muffige Ostbayern...)
Im Reisebüro war ein Angestellter sichtlich verwirrt, starrte immer wieder in Richtung meiner Füße und wirkte unkonzentriert. Als ob das so ein außergewöhnlicher Anblick wäre. Wo lebt der Mann denn ...
Sorge um das Image seines Ladens hatte offenbar der Inhaber einer kleinen Boutique, der mich streng (wirklich unfreundlich) fragte: Haben sie denn keine Schuhe dabei? Als ich - nicht schlagfertig, aber souverän - simpel entgegnete: nein! traute er sich wohl nicht, seine Vorbehalte weiter zu artikulieren. War auch besser so.
Böse Blicke gab es, als ich barfuß in der Schuhabteilung eines Kaufhauses aufkreuzte. 2 Verkäuferinnen linsten dauernd giftig zu mir hin, glaubten wohl, ich könne beim Anprobieren die Schuhe verdrecken. Aber ich kam gerade von zu Hause, und meine Füße waren noch entsprechend sauber. Ein anderes mal kam ein grinsender Verkäufer mit dem ungemein originellen Kommentar: "Sie möchten sicher Schuhe kaufen". Und wenn ich schlagfertig wäre, hätte ich wirklich originell gekontert (leider bin ich nicht schlagfertig und stammelte nur irgendwas).
Sicher sind einige von Euch da schon geübt und haben entsprechend coole Sprüche auf Lager. Verratet mir doch mal einige!
Da lobe ich mir meine Gärtnerei! Da ist noch alles down-to-earth, das liegt eben am Wesen von Gärtnereien. Letzten Sommer z.B. kreuzte ein junges Pärchen barfuß auf und war gleich erfreut, mich ebenfalls barfuß anzutreffen. Sicher haben die beiden ähnliche Erfahrungen gemacht, jedenfalls sahen sie aus wie enthusiastische Barfüßer (sie informierten sich übrigens über Blumen für ihre Hochzeit).
Das sind mal schöne Erlebnisse!
Liebe Grüße Lotsi

Hi Lotsi! Also ich muss mal ehrlich zugeben, dass ich noch keinerlei Erfahrungen dieser Art gemacht habe. Allerdings sollte ich dazu sagen, dass ich eigentlich nie in Parfümerien gehe und meine Bankgeschäfte komplett über Internet und Geldautomat abwickle.
Die Vorbehalte der Schuhverkäufer kann ich sogar ein bisschen nachvollziehen. Zum einen konnten sie ja nicht ahnen, dass Deine Füße sauber waren, zum anderen könnte es auch einfach nur ein ziemlich geschickter Trick zum Ladendiebstahl sein, barfüßig in ein Schuhgeschäft zu gehen und mit Schuhen wieder raus. Ich würde mich zwar auch ärgern, wenn man mir solche Absichten unterstellen würde, aber wirklich abwegig sind sie ja nicht ...
Also ich bin bisher überall mit meinen bloßen Füßen freundlich behandelt worden, aber vielleicht hab ich einfach Glück ... SchnaXeL

[einige von Euch geübt und haben coole Sprüche auf Lager. Verratet doch einige]
Hm, vielleicht "wer barfuß geht, den drücken keine Schuhe" oder bei heißem/schwülem Wetter "es ist einfach angenehmer, als in Schuhen zu schwitzen".
[Reisebüro war Angestellter verwirrt, starrte Richtung meiner Füße und wirkte unkonzentriert] Nun, vielleicht hat er ja eine Vorliebe für Füße und fand Deine besonders hübsch. Das wäre dann genau so, wie wenn ein Mann besonders auf große Oberweiten steht und eine Frau wie Anna Nicole Smith setzt sich vor ihn und hat ein tief ausgeschnittenes Dekolleté. Da ist es dann kein Wunder, wenn man(n) die Konzentration verliert ;-)
[lobe ich mir meine Gärtnerei! ... Letzten Sommer kreuzte junges Pärchen barfuß auf  ... sahen aus wie enthusiastische Barfüßer (informierten sich über Blumen für Hochzeit)]
Hübsche Episode! Es müsste mehr solcher Paare geben.
Marco N.

[Wie geht es Euch mit unfreundlichen Verkäufer(innen) oder gar "Sanktionen", wenn Ihr barfuß in Geschäften, Banken etc. auftaucht? Was sind Erfahrungen?]
In den vielleicht fünf bis zehn Jahren, in denen in nun als Alltagsbarfüßer in Erscheinung trete, habe ich in Läden oder Restaurants noch keine Unfreundlichkeiten erlebt.
In meiner Altersgruppe bin ich wohl vor so etwas gefeit. Da ich vom Äußeren nicht als Penner einzuordnen bin, gelingt den Leuten keine Einordnung und es kommt allenfalls zu erstaunten, aber freundlichen Fragen. Aber auch zu Ausbrüchen von echter Freude!
Im März dieses Jahres (es hatte 12 Grad) wollte ich mir nach Feierabend noch etwas Schönes anschauen und radelte unbeschuht zu einem Aquaristikgeschäft, das eine schöne Meerwasserausstellung hat. Nach kaum zwei Minuten kam die Inhaberin, begrüßte mich freudig und war total begeistert, dass ich barfuß war. Und kaum hatte sie mich angesprochen, lief auch schon eines ihrer (fünf) Kinder barfuß durch den Laden. Sie trug Kneippsandalen und sagte, dass sie die nur anhat, weil sie es leid ist, dauernd von Kunden auf die baren Füße angesprochen zu werden. Ansonsten läuft sie seit ihrer Kindheit in Niederbayern für ihr Leben gerne barfuß.
So hat es sich ergeben, dass ich Stammkunde geworden bin! Arm dran sind allerdings Geschäftsleute, die intolerantes Personal habe, dass die Kunden vergrätzt :-((
Liebe Grüße, Lorenz

Hallo Lotsi, in den USA scheinen die Probleme noch viel stärker aufzutreten als in Deutschland. Wohl deswegen hat die DSS auch eine Extra - Seite zum Thema "What can I say to passers-by if they make a comment?" erstellt.
Die "Barefoot FAQ" - Seite erscheint mir insgesamt noch interessanter.
Insgesamt habt Ihr Frauen es beim Barfußlaufen - zumindest in Deutschland - schon wirklich gut ...
Viele Grüße, MarkusII

hallo Lotsi, ..vielleicht ne eher lustige Anmerkung... meine "stief"tochter (18) und ich (41) laufen beide zumindest im Sommer gern barfuß, zusammen Essengehen, Shoppen, Eisessen, baden etc., was man halt so zusammen macht ... tanken, Zigarettenkaufen ... die Leute sind meist wegen des Altersunterschiedes schon so geschockt, dass sie erst gar nicht mehr nach unten schauen (weh dem, der böses denkt) ...
Manchmal machen wir es auch zu dritt, mit unserer "Mutti" (meiner Frau, ihrer Mutter), dann werden wir schon mal als asoziales pack angeblöfft ( unsere Kleine ist Abiturientin, meine Frau ist Betriebswirtin und ich bin Umweltwissenschaftler) ... wir grinsen dann immer freundlich zurück ... Barfüßiger Gruß martin

Hallo Lotsi, Deine schlechten Erfahrungen in Regensburg kann ich nicht bestätigen. Ich war diesen Sommer 3 Tage dort. Weder im Kino noch in den Läden gab es Kommentare oder Probleme.
Gut O.K. in Parfümerien gehe ich fast nie. Auch auf Banken habe ich bisher nichts bemerkt. Meist benutze ich allerdings Automaten.
Neulich gab es mal einen Kommentar von einer Reinigungskraft in meinem Supermarkt am Ort. Aber derjenige hat nicht das Barfußlaufen an sich kritisiert, sondern meinte nur das es doch jetzt zu kalt dafür sei. Gruß Dominik R.

Hallo Lotsi, ich finde, dass Regensburg, Bezirksstadt der OPF (Oberpfalz), eine freundliche Stadt ist. Muffige Leute, oder wie man bei uns sagt, "Bruddler", findet man eigentlich in jeder Region.
An warmen Sommertagen sind, soweit ich mich erinnern kann, sehr gute Bedingungen zum Barfußlaufen wenige Kilometer donauabwärts in der Wallhalla bei Donaustauf. Der glatte kühle Marmorboden fühlt sich sehr angenehm unter den Fußsohlen an.
Bist Du auch schon barfuß durch die ehrwürdigen Hallen gelaufen ?
Viele Grüße an die Stadt der Domspatzen und des Karmelitengeistes Gero

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Der Barfüßerfeindliche Kundenabwehrer beim Kaufhof in Cottbus
(Forumbeiträge im Sommer 2000)

Kaufhof boykottieren! Kaufhof Cottbus beschäftigt einen Kundenabwehrer, der alle rauswirft, die dort ohne Schuhe einkaufen wollen. Ich werde einen bösen Brief an die Konzernleitung schreiben.
Auch angesichts meiner durchweg positiven Erfahrungen mit Karstadt und Hertie kann ich nur raten, Kaufhof bundesweit zu boykottieren - es gibt ja kundenfreundliche Alternativen.
(An welche Medien könnte ich mich wenden, um die Kette so RICHTIG anzuschwärzen? Oder zumindest damit drohen?)
Unci

Na, vielleicht solltest Du erst mal sehen, was der böse Brief bringt. Vielleicht stellt sich ja doch noch raus, dass man an zufriedenen Kunden (mit und ohne Schuhe) interessiert ist, und es nur der Kerl in Cottbus ist, der da spinnt.
Hast Du so einen Rausschmiss eigentlich selber erlebt, oder wo ist die Info her? Grüße, Stefan J.

[Rausschmiss eigentlich selber erlebt]
Selbst am Samstag erlebt. Ich habe dem Rausschmeißer auch sehr deutlich gemacht, dass ich mein Geld woanders ausgeben werde, und sein Verhalten geschäftsschädigend ist. Dummerweise habe ich mir nicht seinen Namen geben lassen ...
Aber ich werde, wenn ich Zeit habe, die Geschäftsleitung wissen lassen, dass die "Sicherheits"firmen (ja, der hatte eine Security - Uniform an) potentielle gute Kunden fernhalten. Unci

Das ist mir neu. In Suhl war mir bisher nur bekannt, dass Leute, die mit Rollerblades einkaufen wollten, hinauskomplimentiert worden sind. Werde aber einen mir gut bekannten Abteilungsleiter zu diesem Thema befragen, wenn dieser aus dem Urlaub zurückgekehrt ist. ...
[An welche Medien könnte ich mich wenden, um Kette anzuschwärzen]
Ich glaube nicht, dass dies die breite Masse der Bevölkerung interessiert, da die wenigsten dieses Barfußbetretungsverbot betrifft. ...
Meines Wissens nach sind die "Kundenabwehrer" von Kaufhof keine Mitarbeiter von Kaufhof. Soviel ich weiß beschäftigt Kaufhof hier Fremdfirmen bzw. Privatdetektive, die zwar in erster Linie eine Diebstahlsverhinderungsaufgabe haben, aber da kann dann eben auch so was passieren.
Wäre ich als Detektiv am Eingang positioniert und sähe einen barfüßigen Kunden das Haus betreten, würde ich wahrscheinlich auch vermuten, dass dieser beabsichtigt, das Haus mit Schuhen wieder zu verlassen ohne dass er diese bezahlt hat. Vielleicht ist das der Hintergrund für die Abwehrhaltung. Lothar

Rollerblades - Verbot ist verständlich. Aber angenommen ich komme in Rollerblades ohne andere Schuhe dabei zu haben, dann muss ich die Blades ja ausziehen, und folglich barfuß rein ... ;-) Übrigens nicht nur bei Kaufhof, sondern überall dort wo Blades verboten sind :-) steveh

Hallo, So wertvoll sind die Schuhe i.a. ja nicht. Ich glaube auch nicht, dass Schuhklau (v.a. von Barfüßigen) häufig vorkommt. In Supermärkten sind meines Wissen schnell essbare Sachen sehr beliebt im Verschwinden. Und auf Wiedersehen Heiko

[sollen Diebe abwehren. Folge: Erscheint jemand barfuß ... Detektiv denkt, dass der/die barfüßige "Kunde" mit Schuhen an Füßen Haus wieder verlassen wird ohne bezahlt zu haben]
Dieses Argument hat keinen Bestand. Warum soll ein potentieller Dieb barfuß in die Schuhabteilung kommen ? In Australien und Neuseeland ist das Barfußeinkaufen nichts Außergewöhnliches, aber in Deutschland würde ein Dieb damit sofort erhöhte Aufmerksamkeit der Detektive auf sich ziehen.
Eher würde ein Dieb versuchen, seine alten Schuhe nach einem "Tausch" irgendwo zu verstecken. Das ganze ist sowieso realitätsfern, denn es gibt genügend Diebstahlschutzmassnahmen. z.B.
- jeweils nur einen Schuh ausstellen, wer anprobieren will, muss den 2ten beim Personal fragen.
- Induktionsfeld - Diebstahlschutz am Ausgang des Geschäfts.
- ausgestellte Schuhe sind mit soliden Plastikriemen aneinander gebunden, lassen sich nicht mit den bloßen Fingern voneinander lösen, und erlauben in diesem Zustand keinesfalls ein Weggehen nach dem Anziehen. Allenfalls könnte man damit wegspringen wie ein Känguru... ;-)
steveh

Wir sind aber nicht in Australien und Neuseeland und somit kann man durchaus bei einem Barfüßer auf solche Gedanken kommen. Zumindest im Kaufhof in Suhl sind die Schuhe paarweise vorhanden, nicht zusammengebunden und auch nicht anderweitig gegen Diebstahl geschützt ganz im Gegensatz zu anderen Klamotten.
Da ich versehentlich neulich einmal eine kurze Sporthose mit Etikettensicherung geklaut habe und das Alarmsystem nicht angeschlagen hat, sondern ich erst im nächsten Kaufhaus erwischt wurde, habe ich gemerkt, dass die Dinger auch nicht ordnungsgemäß funktionieren. Lothar

Nach wie vor sind Barfußläufer in der Minderheit, ich könnte mir vorstellen der Gedanke Barfußläufer gehören zum "asozialen besitzlosen Pack", das eh nur klauen möchte im Kopf von Kaufhausdetektiven herumgeistert.
Meist sind doch diese Menschen früher beim Bund und anderen Sicherheitsunternehmen beschäftigt gewesen, dort herrscht halt noch Zucht und Ordnung in Form von Kleiderordnung. Zudem könnten ja andere Kunden sich belästigt fühlen, die ist für eine Unternehmensleitung halt eine Optimierungsaufgabe, lass ich nun eine Minderheit rein, bleiben andere Kunden aus - Hier in diesem Forum wird ja auch peinlich genau darauf geachtet, nicht vom Thema abzuweichen - auch eine Form des Anpassungsdrucks. Jo

Also wer ohne Hut einkaufen geht, wird vermutlich einen klauen wollen! Und wer keinen Pullover trägt, wenn er in ein Warenhaus geht, wird verdächtigt, nachher mit einem solchen am Körper nach Hause gehen zu wollen, ohne bezahlt zu haben.
Da ich nicht rauche, habe ich kein Feuerzeug bei mir. Ich darf also auf keinen Fall in die Raucherabteilung, sonst... Man kann für alles ein Argument aus der Trickkiste ziehen, also auch für Pedophobie. Menschen können ja so blöd sein! Nicht nur in Amerika. Roland Schorno

Hallo zusammen, da das Verhalten des Türstehers zwar ärgerlich, vor allem aber lächerlich ist, empfehle ich ihm und seinen Vorgesetzten, den Kreis der Verdächtigen auszuweiten !
[wer ohne Hut einkaufen geht, wird vermutlich einen klauen wollen]
Weitere Risikogruppen :
- Menschen mit nackten Händen (vermutlich Handschuhdiebe);
- Leute ohne Armbanduhr am Handgelenk;
- Frauen ohne Ohrringe;
- Menschen ohne Gepäck (Koffer- bzw. Taschendiebe);
- alle, die hungrig aussehen usw. usf.
Das Problem "Kaufhof" erledigt sich so auf marktwirtschaftlichem Weg: Es kommt nahezu keiner mehr rein, die Häuser erwirtschaften ein kräftiges Minus, die Bude wird geschlossen, der Depp am Eingang verliert seinen Job ...
Die Perspektive lässt sich gewiss noch weiter nett ausschmücken ... Serfuß Georg

Ich glaube kaum, dass diese Gruppe verdächtig beäugt wird, wohl aber ein Barfüßer.
[Bude wird geschlossen, Depp am Eingang verliert Job]
falsch: der wird woanders als Detektiv eingesetzt und die Verkäuferinnen verlieren ihren Job.
Lothar

Ein ähnlicher Fall aus Würzburg wird in diesem Beitrag beschrieben :

In einem großen Würzburger Einkaufszentrum steht am Eingang an der Taschenabgabe eine ziemlich unfreundlicher Mann, der die Einkaufenden beim Betreten des Marktes mehr oder weniger kontrolliert. Als wir gestern, bei sogar relativ sommerlichem Wetter, barfuß einkaufen wollten, wurde uns der Zugang verwehrt mit der Begründung, dass das Betreten des Marktes barfuß verboten sei. Auf unsere Frage, wo diese Bestimmung stehe, und was der Grund dafür sei (wir sagten ihm, Sicherheit oder Hygiene seien quatsch, da Badesandalen, die man dort bei vielen Einkaufenden gesehen hat, unseres Erachtens keinen großen Unterschied darstellen). Er sagte, dass sei "Bestimmung von oben" und er hätte angeblich nichts gegen Barfußlaufende.
Trotz langer Diskussionen hatten wir keinen Erfolg. Unsere Konsequenz wird sein, nicht mehr dort einkaufen zu gehen. Nun meine Frage: Ist es rechtlich erlaubt, jemandem den Zutritt zu verwehren, nur weil er barfuß ist. Ich bin kein Jurist, aber ich weiß nicht, ob das erlaubt ist. Beschränkungen im Barfußlaufen sehe ich ja ein (Wir arbeiten in einem Labor und da ist barfuß natürlich nicht angesagt; auch in eine Kirche gehen wir aus Pietätsgründen und um die Gefühle der Mitgläubigen nicht zu verletzen nicht barfuß), aber beim Einkaufen?
Nun es gibt aber auch andere Beispiele: z.B. Möbelhäuser (v.a. IKEA) oder Großmärkte und Warenhäuser an sich sind sehr tolerant gegenüber Barfußlaufenden und gerade, wenn wir in Abteilungen einkaufen gehen, wo junge Leute arbeiten, glauben wir oft einen bisschen neidischen Blick auf unsere nackten Füße zu sehen.
Schöne Füße aus Würzburg

Albert und Ina

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