Projektidee
Barfuß - Lehrpfad Penzberg
(Forumbeiträge seit Herbst 1999)
Hi all, Im Rahmen von Agenda 21 gibt es bei uns in
Penzberg einen Arbeitskreis Naherholung, zu dem ich vorgestern erstmals hingegangen bin.
Hauptthema dieser Gruppe von bislang sechs Leuten ist derzeit der Ausbau des Radwegenetzes
- doch ich suchte eigentlich nach der Gelegenheit, die Idee eines Barfußparks
vorzubringen.
Dazu hatte ich die Internetseiten der deutschen Barfußwanderwege ausgedruckt und
einige
meiner Flyer zur Fußgesundheit eingesteckt. Wegen des schlechten Wetters ging ich
"inkognito", d.h. beschuht hin und wollte auch nicht gleich mit der Türe ins
Haus fallen.
Nachdem längere Zeit die Radwege diskutiert worden waren, kam schließlich auch die
Einrichtung von Lehrpfaden zur Sprache, und das gab mir das passende Stichwort. Ich hatte
damit gerechnet, belächelt zu werden, als ich die Info über Dornstetten und Bad
Sobernheim herumreichte und einen Fußgesundheits - Lehrpfad anregte. Doch
erfreulicherweise sprang der Funke der Begeisterung sofort auf die anderen über.
Besonders der für die Agenda - Arbeit zuständige Herr von der Stadtverwaltung war ganz
glücklich über diese völlig neuartige, aber keineswegs als abwegig angesehene Idee.
Bemerkenswert fand ich auch seinen Satz: "Ich sehe es jetzt mit ganz anderen Augen,
dass einer meiner Kollegen im Sommer einen ganzen Tag lang barfuß bei der Arbeit
war."
Natürlich hat Penzberg nichts davon, in vergleichbarer Größenordung wie Dornstetten ins barfüßige Vergnügen zu investieren. Ich werde
also erst einmal vorhandene naturbelassene Wege kartieren und versuchen, etwas zu
beschreiben, das eigentlich nur im derzeitigen Zustand belassen werden muss. Ein paar
Hinweistafeln und die öffentliche Bekanntmachung genügen dann vielleicht schon, um den
Penzbergern fußgesunden Freizeitspaß zu vermitteln. Ich bin echt gespannt, ob sich da
etwas bewegen lässt!
Serfuß, Lorenz
Hallo Barfüßer, lieber Lorenz, tolle Idee!
Hier in Bern hat die regionale WWF Gruppe vor ein paar Jahren auch die Idee eines
Barfußpfades gehabt. Allerdings war der Auslöser damals der Schutz der natürlichen
Böden. Man erstellte also mitten im Stadtgebiet einen Sinneslehrpfad für nackte
Füße.
Dieser begann in einem Naherholungsareal mit Kinderspielplatz und führte dann dem Fluss
entlang aus der Stadt hinaus.
Der Sinneslehrpfad (verschiedene Bodenstrukturen, Holzstämme, Steinkreise etc.) wäre
vielleicht auch für 'Dein' Agenda 21 Projekt ein möglicher Einstieg. Jedenfalls wünsch
ich Dir viel Glück und Erfolg!
Fuß zum Gruß aus Bern Marc
[Barfußpfad in Penzberg... nicht wie Dornstetten ins
barfüßige Vergnügen investieren ... vorhandene naturbelassene Wege kartieren ...
Hinweistafeln und öffentliche Bekanntmachung genügen vielleicht schon]
Wie wäre mal ein leicht modifizierter Ansatz: die bisherigen Barfußpfade haben den
Besucher ja immer über eine mehr oder weniger fest vorgegebenen Wegstrecke geführt.
Warum nicht einfach ein Netz barfußfreundlicher Wege entsprechend markieren, in die man
nach und nach auch spezielle "Eventbereiche" (sprich künstliche Ansammlungen
besonders interessanter Böden) integrieren kann.
Wenn der Ansatz eh auf der Nutzung vorhandenen Wege aufsetzen soll, könnte man mit einer
Art "Barfußwandergebiet" sogar ein wenig Eigenständigkeit in die Sache
bringen.
[bin gespannt, ob sich etwas bewegen lässt]
Ich drücke die Daumen und Zehen!
mfG Rol
Hallo Rol und Marc, Vielen Dank für Eure Hinweise!
[Netz barfußfreundlicher Wege ... spezielle "Eventbereiche" integrieren]
Ich denke, das ist ein Ansatz, der auf jeden Fall zu etwas führt. Mindestens kann
nämlich Information über schon existierende Möglichkeiten präsentiert und verteilt
werden -- und das ist eine billige Profilierungsmöglichkeit für die am Agenda - Prozess
Beteiligten. Und ein allmählicher Ausbau hält die Diskussion im Gange, so dass
die
Botschaft über den Wert des Barfußlaufens beständig verbreitet wird.
Und schließlich kommt vielleicht auch so etwas heraus wie in Bern -- die Argumentation
mit dem Schutz naturbelassener Böden werde ich mir auf jeden Fall auch zu eigen machen!
Serfuß, Lorenz
Ich betreibe schon seit einem guten Jahr bei der lokalen Agenda,
dass im
Naherholungsbereich meiner Heimatstadt ein Barfußpfad angelegt wird.
In diesem
Spätsommer habe ich einen konkreten Vorschlag ausgearbeitet und dem
Bürgermeister vorgelegt. Er versprach, eine Begehung mit Entscheidungsträgern
aus Stadtrat und Verwaltung zu organisieren, aber über zwei Monate lang geschah
nichts. Zu meiner freudigen Überraschung wurde dies nun kurzfristig für heute
angesetzt. Und noch größer war meine Freude, als es heute früh 15 Grad warm
war (!!) und ich schon barfuß aus dem Haus konnte.
Mittags war es noch viel
wärmer -- bei grandiosem Föhnwetter mit Sonnenschein und prima Bergpanorama.
Klar, dass mich niemand von den Honoratioren mit Schuhen sah!
Und mit solcher
Glaubwürdigkeit ausgestattet (und mit einem guten Konzept) war das Ergebnis, dass wir nächstes Jahr an die Gestaltung des Barfußwegs gehen können -
allerdings in eigener ehrenamtlicher Arbeit, denn das Geld sitzt nicht locker,
nachdem gerade eine große Kläranlage fertiggestellt wurde und auch sonst gar
vieles sanierungsbedürftig ist.
Ich werde kommendes Jahr viele Leute, Vereine,
Schulklassen ansprechen, ob sie uns ein wenig bei diesem Projekt unterstützen
wollen. Und das ist jedes Mal ein Aufhänger, um fürs Barfußgehen zu werben!
Dabei ist der Aufwand gar nicht groß, die schon bestehenden, bestens
barfußtauglichen Trampelpfade ein kritischen (sumpfigen) Stellen mit Rinden-
und Holzmulch zu verbessern, oder ein paar Fühlstationen einzurichten.
Ich
denke, das wird Spaß machen und viele Leute aufs Barfußgehen bringen!!! Aber
auch unabhängig davon war beim heutigen Frühlingswetter das Barfußlaufen
durch Wald und Wiese ein echter Genuss!
Ciao, Lorenz [am 08. 12. 2000]
Hallo miteinander, unser Bürgermeister hat nun im Stadtrat durchgekriegt,
dass unser Naherholungsarbeitskreis von der Lokalen Agenda 21 den Barfußpfad
entsprechend meinen Vorschlägen anlegen darf.
Es gibt allerdings kaum Geld
dafür, da heißt es eben "do it yourself". Ich bin schon fest am
Vorbereiten und Organisieren und hoffe inständig, dass ich genügend Helfer
finde. Deshalb komme ich auch kaum noch zur Forumsdiskussion :-((
Jedenfalls
verteilt die Presse schon Vorschußlorbeeren: "Wem das tägliche Schuhe
binden zu lästig ist, für den bietet die Stadt Penzberg schon bald eine
hilfreiche Alternative....." steht da zum Beispiel zu lesen.
Jedenfalls
sollte es eine Hilfe sein für alle, die sich nur dann ein Vergnügen gönnen,
wenn es alle anderen Leute auch tun.
Schöne Füße, Lorenz
Hallo Lorenz, dann stehst Du wohl kurz vor dem Durchbruch der Penzberger
Nicht-Schuhmode, oder glaubst Du dass nur Touristen auf den Barfußpfad gehen?
Ich wünsche Dir, dass viele auf dem Pfad das Barfußlaufen entdecken und dann
auch woanders genießen wollen. Jetzt bekomme ich direkt Lust einmal zum Wandern
in die Nähe zu fahren und dann den Pfad zu testen. Vielleicht im Sommer, wenn
Du bis dahin fertig bist?
Viele Füße Samuel
Hallo Samuel,
[kurz vor Durchbruch der Penzberger Nicht-Schuhmode ... wünsche Dir, dass viele auf Pfad Barfußlaufen entdecken und woanders
genießen wollen]
Ich glaube, dass nur die wenigsten die Grenzen des Reservats
baren Fußes überschreiten werden. Um die Penzberger Schuhgeschäfte mache ich
mir also keine Sorgen.
[Lust zum Wandern in Nähe zu fahren und Pfad zu testen. Vielleicht im Sommer]
Das ist auf jeden Fall eine gute Idee, ich weiß auch viel bessere und
weitläufigere barfüßige Wandermöglichkeiten, als es ein kleiner Parcours am
Stadtrand darstellen kann!
Schöne Füße, Lorenz
[finde es toll, dass es jemand
wie Lorenz gibt, der Hobby mit so viel Elan propagiert, dass wir Barfüßer die berechtigten Hoffnungen haben dürfen, irgendwann völlig
neues Barfuß - Bewusstsein in der spießigen Umwelt vorfinden zu können]
Vielen Dank, ich sehe die Einflussnahme auf die öffentliche Meinung allerdings in erster Linie als das
Gemeinschaftswerk unserer barfußbegeisterten Internet-Community. Und das ist
schon dadurch erfolgreich, dass immer wieder Journalisten das Thema aufgreifen
und das Sommerloch mit unseren Visionen vom neuen Barfußlebensstil füllen.
Ich
glaube allerdings nicht, dass sich eine auffällige Dauerbarfüßer-Fraktion
herauskristallisieren wird. Zu sehr haben über Jahrzehnte die Eltern den
Kindern andressiert, dass man nicht barfuß aus dem Haus geht!
Was ich mir
vorstelle, ist zum großen Teil schon Realität -- nämlich, dass wir in der
Regel völlig ungehindert barfuß gehen können! Wenn ich angesprochen werde,
besteht fast immer aufgeschlossenes Interesse, und dann kann ich ein wenig
plaudern über die barfüßige Internet - Community, über Barfußparks, über
Naturheilmethoden oder über die glücklichen Gesichter von Kindern, die über
einen Barfußparcours laufen.
Die meisten Leute brauchen für das Barfußlaufen
leider einen besonderen Anlass, denn sie denken normalerweise, "es gehört
sich nicht". Deshalb verbreite ich den Vorschlag, dass Barfußstrecken
fester Bestandteil aller Naherholungsgebiete sein sollten.
Wer wenigstens im
"Reservat" barfuß läuft, hat ein Minimum an Gesundheitsfürsorge und
Naturerlebnis und wird hoffentlich auch Verständnis entwickeln für Leute, die
die ganze Welt zum Barfußpark machen!
Schöne Füße, Lorenz
Lieber Lorenz, meinen Respekt für dieses tolle Engagement. Wirklich klasse.
Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Einrichtung und hohe Besucherzahlen. Und
natürlich ein leichtes Überschwappen auf die ortsansässige Bevölkerung.
Fuß
zum Gruß Lupu
Barfußpfad Penzberg nimmt Gestalt an
Hallo miteinander, Ein
paar Wochen lang habe ich fast meine ganze Freizeit hineingesteckt, aber jetzt
ist der Penzberger Barfußpfad begehbar.
Es ist eher noch eine bescheidene
Basisversion, an manchen Stellen auch noch ein wenig provisorisch, aber es
wurden schon ein paar Leute gesichtet, die fröhlich baren Fußes darüber
schritten!
Immerhin haben wir abwechslungsreiche Wald- und Wiesenwege, einen
Baumstamm zu Balancieren, ein paar Steinbrocken zum Drüberlaufen und eine
Fühlstrecke.
Der Ausgangspunkt ist nahe der Ausfahrt Penzberg an der Autobahn
München-Garmisch. Man fährt Richtung Penzberg, ganz kurz nach dem Ortsschild
geht es rechts ab -- man folgt der Hinweistafel zum Café Extra bis zu dessen
Parkplatz. Daneben ist eine Wiese mit einem kleinen Spielplatz -- dort ist der
Ausgangspunkt.
Vielleicht treffe ich den einen oder anderen von euch mal auf dem
neuen Parcours?
Schöne Füße, Lorenz
Erste Besucher auf dem Penzberger Barfußpfad!
Hallo Barfußläufer, Ich
wurstle jetzt jeden Tag am Barfußpfad, denn übermorgen möchte ich beim
städtischen Kleinkunstfestival auf jeden Fall eine überzeugende Lösung
vorstellen.
Und erfreulicherweise treffe ich bei diesen Aktionen schon auf die
ersten Besucher der neuen Einrichtung! Das sind zum einen Schulkinder einer
ersten Klasse, die für mich bunte Fußabdrücke gemalt haben, damit ich sie als
Wegmarkierungen an die Bäume nageln konnte. Die Lehrerin hat die kleinen
Kunstwerke noch in Folie eingeschweißt, das sollte wasserfest sein. Und nun
erkunden die kleinen Barfußfans mit den Eltern den Weg und wollen ihre Werke
entdecken -- diese Malaktion war also sehr werbewirksam!
Einer meiner Mithelfer,
der Anfang dieser Woche auch einen Vormittag lang am Barfußpfad geschafft hat,
ist sogar auf eine ganze Schulklasse getroffen (etwas ältere Kinder von
derselben Schule), die da einen barfüßigen Unterrichtsgang gemacht hat!!
Heute Abend kurz nach Sonnenuntergang war ich mit meinen Nacharbeiten am Pfad gerade
fertig, als noch zwei Barfüßerinnen des Wegs kamen. Es waren Mutter und
Tochter (17-jährig nach Aussage meiner Frau, die sie schon in der Schule
hatte). Ich fragte, ob ich mit ihnen laufen dürfe, was bejaht wurde.
Die beiden
waren vom Parcours total begeistert, die Tochter war den Weg vorher schon mal
gelaufen. Die Mutter war ganz erstaunt, dass sie so gut barfuß laufen konnte,
nachdem sie dies seit ihrer Teenagerzeit nicht mehr getan hatte. Ich war nicht
überrascht, denn sie hatte einwandfreie Füße -- feingliedrig und beweglich,
auch nicht der kleinste Ansatz von Hallux valgus war zu sehen. Mein Kommentar
war also: "ist mir völlig klar, dass Sie gut barfuß laufen, denn Ihren
Füßen sieht man an, dass Sie sie nie mit hochhackigen Schuhen gequält
haben." Diese Vermutung wurde mir auch freudig bestätigt.
Die zwanzig
Minuten Spaziergang mit angeregter Unterhaltung und Lob für meine Initiative
waren mir Entschädigung für manchen Tropfen Schweiß, den ich in den letzten
Wochen mit Schaufel und Schubkarre oder Sense und Rechen vergossen habe!
Ich bin
also zuversichtlich, dass noch viele Penzberger das Leben auf freiem Fuß
wiederentdecken werden.
Schöne Füße, Lorenz
Hallo miteinander, Heute war der erste Tag des Kleinkunstfestivals, bei dem
der Barfußpfad vorgestellt wurde. Das Wetter war ideal, ich hatte auf der Wiese
neben dem Festplatz wieder den kleinen Parcours mit verschiedenen Materialien,
Schwebebalken und Kinderplanschbecken aufgebaut, der von Kindern und Familien
sehr rege benützt wurde.
Ich war aber vor allem gespannt, ob auch Leute auf den
"großen" Barfußpfad gehen würden, der ja von jetzt an als feste
Einrichtung zur Verfügung stehen wird.
Der erste Hoffnungsschimmer war eine
ehemalige Klassenkameradin meiner Tochter, die schon vor Eröffnung des
Festivals zwei Freundinnen dazu überredete und die große Runde drehte. Mir kam
dabei die Erinnerung, dass die Mutter dieses Mädchens bei Kindergeburtstagen
manchmal Barfußspiele gemacht hat. Ein positives Verhältnis zur Barfüßigkeit
ist wohl vor allem Erziehungssache.
Nach der Eröffnungsrede des Bürgermeisters
war allerdings erst einmal ein großer Ansturm auf die Biertheken zu
verzeichnen. Ich kümmerte mich zunächst einmal um den kleinen Fühlpfad und
die Fußgymnastikspiele, doch dann griff ich zum Mikrofon und lud die Festgäste
zu einer Führung über die große Runde ein. Und ein knappes Dutzend macht auch
mit und hatte Spaß daran.
Ich machte noch zwei Führungen, bei der letzten
machte sogar der Chefarzt der Chirurgie des Penzberger Krankenhauses mit! Ich
fragte ihn, welcher Patientengruppe er das Barfußlaufen besonders empfehlen
würde, und er meinte, dass es gut für Leute nach längerer Ruhigstellung des
Fußgelenks sei. Schon nach 6 Wochen Verletzungspause müsse man die
Koordination der Knöchelgelenks neu einüben, was barfuß natürlich am besten
geht.
Die Durchsagen per Lautsprecher bewirkten auch, dass zahlreiche Leute ohne
Führung barfuß losliefen und den Barfußpfad ohne Führung erkundeten. Die von
mir geführten ca. 40 Leute waren also nur der kleinere Anteil der Besucher.
Ich
hoffe, damit ist die Grundlage gelegt, dass sich unser Naherholungsangebot
herumspricht!
Schön, dass wir uns eine Alternative zu den öden Schotterwegen
schaffen konnten!
Schöne Füße, Lorenz
Übrigens ist jetzt der Barfußpfad Penzberg im
Internet!
Hallo zusammen, endlich hatte es mal mit einem Besuch in Penzberg geklappt.
Der Barfußpfad von Lorenz ist wirklich schön gelungen. Man geht auf dem
Rundkurs 20-30 Minuten am bzw. durch Wald, garniert mit einigen kleinen Etappen
(Baumstamm, Steine, Kies, ...). Allerdings, das musste Lorenz feststellen,
braucht so ein Pfad schon einige (2?) Kontrollgänge pro Woche, um die
Hinterlassenschaft von Hunden (helfen freundliche Schilder für die Herrchen?)
oder sonstige möglicherweise unangenehme Gegenstände vom Weg zu entfernen.
Spannend war, wie Kinder auf einen kleinen Fühlpfad, etwa 30 Meter oder so,
reagierten. Manche hatten einen richtig verklärten und glücklichen Blick, wenn
sie am Ende des Weges ankamen. Andere konnten gar nicht genug bekommen und
liefen ständig im Kreis. Aber auch etliche Erwachsene ließen sich von der
Faszination Barfußlaufen einfangen.
Schade war nur, dass der Festplatz als
solches äußerst unangenehm geschottert war. Hier war man auch als geübter
Barfüßer gehandicapt.
Alles in allem ein gelungener Abstecher nach Penzberg -
vom netten "Ratsch" mal ganz abgesehen.
Grüße Kai
Hallo Lorenz, toll! Das ist genau die richtige Methode, so ein Angebot in der
näheren Umgebung bekannt zu machen. Gerade die Leute aus der Gemeinde, die
Ferienzimmer u.ä. anbieten sollten den Pfad angenehm in Erinnerung haben, wenn
sie von ihren Gästen nach Unternehmungsmöglichkeiten gefragt werden. Und ein
Stammpublikum aus Einheimischen ist auch nicht zu verachten, vor allem wenn
kommunale Entscheidungsträger dabei sind ...
Der Dornstettener Barfußpark hat
übrigens zur Eröffnung eine ganzseitige und farbige Reportage in die
Tageszeitung bekommen, die mir damals (obwohl ich mit barfuß noch gar keine
Erfahrung hatte) so interessant erschien, dass ich sie herausgerissen habe. Vor
einigen Wochen habe ich sie jetzt wieder bei unseren Freizeitbroschüren
gefunden.
Wenn Du noch nichts in dieser Richtung unternommen hast denke ich,
einen Versuch dürfte es wert sein, vielleicht brauchen die Zeitungen gerade
interessante Stories und machen mit. Über das Fest wird ja wohl sowieso
berichtet werden.
Alles Gute weiterhin und für den Pfad:
Viele Füße! Samuel
Die Freude kann ich nicht für mich behalten, dass die Stadt Penzberg den
Barfußpfad auf ihre Homepage genommen hat.
Wer Lust hat, mit mir durchs
Alpenvorland zu barfüßern, kann dort auch die Termine der Wandertreffs finden.
Und die Stadt kann nicht mehr zurück, wenn ich um Unterstützung für mein
Projekt ansuche!
Ciao, Lorenz
Barfußpfad Penzberg
Im Zusammenhang der Berichte über den Barfußpfad Penzberg wurde auch eine Diskussion über Nutzen und Wert solcher Einrichtungen geführt, die hier erreichbar ist.
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