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Barfuß
auf dem Eis
(Forumbeiträge
im Winter 2002/2003)
Heute
war ich mit ein paar Freunden in der City von Essen gewesen. Natürlich war ich
wieder einmal der einzige, der barfuß unterwegs war. Und dann hatte heute einer
die Idee, auf die Eisbahn zu gehen. Die ist hier in Essen mitten in der City
aufgebaut. Tja, die Freunde hatten sich dann Schlittschuhe gemietet und sind
aufs Eis gegangen. Ich selber war mitgegangen und eine halbe Stunde mit drauf,
aber barfuß. Für mich war es nicht nur ein rutschiges Gefühl, sondern auch
ein erfrischendes Gefühl. Frieren tue ich nur, wenn ich an einer Stelle stehen
bleibe.
Ich
musste zwar aufpassen dass mich keiner überfährt, aber das ist auch nicht
passiert. Zwar habe ich mich auf dem Hintern gesetzt, aber egal.
Empfehlen
würde ich es aber nur Profis, barfuß aufs EIS zu gehen.
Dein
Rat ist gut. Wenn ich mir vorstelle, dass mir ein Schlittschuhläufer über
meine ungeschützten Zehen fährt ... - Nein Danke, da läuft's mir eiskalt den
Rücken runter.
Barfuß
ist toll, gar keine Frage ... Aber es ist u.U. auch besser, seine eigenen
Grenzen zu kennen.
Mir
ist schon fast das Herz in die Hose gerutscht, als ich im Fernsehen gesehen
habe, wie Luzia Falkenberg inmitten von Eishockeyspielern barfuß auf dem Eis
war. Wie oft hat man schon gehört, dass Eishockeyspieler Finger beim Spiel
verloren haben durch Schlittschuhe ?
Viele
Grüße
Dirk (OWL)
Barfuß auf dem Eis macht
irgendwie richtig Spaß.
Vor kurzem auf dem Iphöfer Stadtsee (das ist sozusagen unsere Schlittschuhbahn)
fühlte das barfüssige Laufen sich an wie wenn man auf einem sehr glatten und kühlen
Marmorboden geht (nur etwas kühler :-)) ).
Über die Zehen ist mir
Gottseidank keine Kufe gefahren; aber wenn man wenig aufpasst, dann ist’s auch
nicht so gefährlich. Und aweng Risiko ist ja überall dabei, egal was man wie
macht.
Auf jeden Fall ist barfuß
laufen auf dem Eis eine sehr angenehme und schöne Erfahrung die ich persönlich
jedem empfehlen kann.
Viel Spaß beim Barfußschlittern
und -laufen wünscht
DMS290
Xanadu Jürgen
Als es in den letzten Tagen
noch kalt war, war ja verschiedentlich gefährlicher Eisregen gefallen, auf dem
nicht nur die Autos im Straßengraben landen, sondern auch die meisten
Schuhsohlen fast keinen Halt finden.
Ist Barfuß auf Eisregen
weniger gefährlich als mit Schuhen ?
Abgesehen von den Erfrierungsgefahren der Zehen, also ich meine für kurze
Wegstrecken.
Ich selbst hab es noch nie versucht, weil es mir bei den Temperaturen leider zu
kalt war, um draußen barfuß zu laufen ...
Aber vielleicht hat jemand
Erfahrung mit bloßen Füssen auf Glatteis ?
steveh
Die
Gefahr, auf Eis und Temperaturen von knapp unter 0 (wie z.B. bei Eisregen)
Erfrierungen zu bekommen, ist relativ gering, wenn man nicht gerade stundenlang
barfuß unterwegs ist.
Wie
Franco schon sagte, ist es ziemlich egal, ob mit Schuhen oder barfuß, man
rutscht auf jeden Fall. Barfuß eher noch mehr, weil sich durch die warmen Fußsohlen
eine hauchdünne Wasserschicht zwischen Füßen und Eis bildet. Den optimalen
"Rutschschutz" soll man mit Strümpfen haben. Ich habe das aber selbst
noch nicht ausprobiert, sondern nur davon gelesen.
Allerdings
musste ich bei einer Wanderung in Lappland mal ein Eisfeld überqueren, mit
Schuhen fand ich keinen Halt, barfuß auch nicht, irgendwann lag ich dann lang
und als ich so auf den Knien krabbelte, stellte ich fest, dass ich so kaum ins
Rutschen kam. Also ist wohl was dran, an der Sache mit dem Stoff als Unterlage.
Gruß,
Bernd A.
Gut
zu wissen dass es geht. Habe schon mal überlegt wie es sich anfühlt. Nach
meiner Frostblasenerfahrung bei einer halben Stunde bei -11 Grad mussten diese
aber erst mal ausheilen. Wenn die Füße o.k. sind und sich mal wieder eine
Gelegenheit ergibt, will ich es mal ausprobieren.
Wie lange warst Du denn auf dem Eis und hast Du schon mal vom "auf dem Eis
barfuß laufen" Frostblasen bekommen ?
Barfußgruß
Rainer
L.
War
mehrmals drauf so zwischen 10 und 20 Minuten jeweils. Frostblasen hab ich mir da
noch nicht geholt, auch sonst noch nicht :-))) Ich würde es an Deiner Stelle
auf jeden Fall mal ausprobieren Barfuß auf Eis zu laufen, es fühlt sich echt
toll an und nicht so kalt wie es auf den ersten Blick ausschaut.
DMS290
Xanadu Jürgen
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Was macht Ihr eigentlich im Winter ?
(zusammengefasst aus verschiedenen
Forumbeiträgen seit Sommer 1998)
Hallo Barfuß - Fans und -Faninnen,
was macht ihr eigentlich im Winter, wenn Euch das Barfußfieber packt?
Im Hallenbad rumlaufen ist ja das eine, aber das gibt uns ja nicht gerade den
"Kick".
Ich selbst bevorzuge dann Museums-Trips. Im Herbst kann man ja noch Schuhe ohne Socken
anziehen, und hat man die dann ausgezogen, steht man eben barfuß im Museum. Im Winter
müssen dann die Socken herhalten, aber selbst das ist immer noch besser, als in Schuhen
zu laufen.
Wie geht Euch das?
Alex
Das mit dem Museum finde ich echt toll und vor allem mutig.
Ich beende meine Barfußsaison meist Ende September und begnüge mich damit, bis Ende
April zuhause, beim Sport und evtl. einmal Samstags früh beim Bäcker barfuß zu laufen.
Für alles andere ist es mir leider zu kalt, aber vielleicht arbeite ich daran, mich an
tiefere Temperaturen zu gewöhnen.
Meine bessere Hälfte ist da eh´ mehr abgehärtet. Sie
trägt eigentlich nur in den kältesten Monaten (Dez. bis Feb.) Schuhe (meistens jedoch
auch ohne Socken).
Auf der anderen Seite finde ich eine mehrmonatige Abstinenz vom Barfußlaufen insofern
auch nicht schlecht, da ich mich umso mehr auf das erste Barfußlaufen im Frühling über
eine grüne Wiese oder auf warmen Asphalt freue.
Haltet durch, wenn der nächste Winter kommt, aber keine Angst noch ist Barfußsaison
Albert
Ganz super finde ich es auch im Winter bei uns im
Thermalbad: Barfuß durch den Schnee, bevor man wieder in den warmen Pool hüpft.
Gabi
Ich finde, gerade im Winter ist Sport
in der Halle ja eine gute Gelegenheit, um wenigstens mal für ein paar Stunden
barfuß
zu laufen.
Michaela
MEINE EMPFEHLUNG für Wärmeliebende, die nicht
6 Monate lang aufs Barfußvergnügen verzichten wollen: Geht doch gelegentlich
mal in die Palmenhäuser von botanischen Gärten, Zoos, etc. Da ist es
auch im Winter schön warm. Ich selbst gehe öfters ins Karlsruher Palmenhaus
oder nach Stuttgart in die Wilhelma.
Das führt zwar öfters zu "Auffahrunfällen" von abgelenkten
Kinderwagenschiebern, meine Füße scheinen wohl interessanter zu sein als
Löwen, Elefanten und Gorillas, aber das kennt man ja als alter Barfuß - Routinier.
Ähnliche Palmengärten mit Winterhäusern gibt es ja in den meisten
Großstädten. Bernd A.
Hallo Leute, jetzt iss wieder Schmuddelwetter. Und da fällt mir ein, was man
so alles machen kann. Zum Beispiel afrikanisch tanzen. Macht Spass und ist
grundsätzlich barfuß. Macht außerdem fit. Und niemand macht einen an wegen
barfuß.
Zentren für afrikanischen Tanz sind aber meist die Großstsädte, vor
allem Freiburg, Frankfurt und Hamburg. Auch an Unis und Sport-Fakultäten werden
ähnliche Kurse angeboten, ferner von den Landessportverbänden.
Na, wie wärs?
Schafft was! Grüße, Jörg (2)
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