Barfuß
auf heißen Straßenbelägen
(Forumbeiträge ab Sommer 2000)
Hallo Ihr Barfüßer, wie haltet Ihr das extrem heiße Straßenpflaster
tagsüber aus.
Bin am Samstag so ca. gegen 13,00 h nur mal kurz ausgestiegen und
musste ungefähr 10 m über Teer laufen um zur Eisdiele zu gelangen und wollte
anschließend die Straße überqueren (rel. frischer Teer). Wie schon öfter
dachte ich, ich stehe auf einer heißen Herdplatte; war ganz schön schmerzhaft.
Die kalten Temperaturen bei der Expo waren mir da lieber; lieber kalte als
verbrannte Füße.
Nachdem ich ja dank der umfassenden Belehrung gelernt habe, dass
die Sonneneinstrahlung in Deutschland jetzt der vom März in
Lanzarote entsprochen haben dürfte, weiß ich zumindest warum ich mir damals wie heute
die Füße verbrannt habe. Lothar
Ja, der Boden ist schon ziemlich heiß zur Zeit. Ich habe festgestellt, dass ich einigermaßen damit zurechtkomme, wenn ich nicht zu lange an einer heißen
Stelle stehen bleibe. In der Stadt findet man ja meistens irgendwo einen Schatten
und außerhalb kann man ja im Gras laufen.
Ältere, hellere Straßenbeläge
machen ohnehin keine Probleme.
Natürlich benötigt man eine gewisse Hornhaut;
ich habe festgestellt, dass ich längere Zeit auf Asphalt stehen kann, der sich
bei der Berührung mit der Hand schon sehr heiß
anfühlt.
Im übrigen habe ich
warmen Boden lieber als kalten. ... Ich
führe meine Beobachtungen meist im Großraum Augsburg durch (ca. 48°20'
nördliche Breite), wo wir (mit kurzen Unterbrechungen) seit vielen Wochen
herrliches Barfußwetter haben! Charly F.
Hallo Lothar, in solchen Fällen mache ich etwas extrem cooles : ich ziehe
Sandalen an !
Ich laufe nämlich barfuß, weil es mir Freude macht, und nicht,
weil ich so einer masochistischen Veranlagung nachkommen will.
Das scheint mir
an sich auch nicht weiter erwähnenswert, wenn ich nicht Jahr für Jahr die
gleiche Beobachtung machen würde : während mir das Barfüßern zu unangenehm
wird, reißen sich einige Kinder und Erwachsene um mich herum zum ersten Mal im
Jahr die Schuhe von den Füßen - brüllend heiß = barfuß !? Verkehrte Welt
... Serfuß Georg
Sehr beruhigend; ich dachte schon, nur ich wäre so empfindlich. Lothar
Also, als masochistisch veranlagt würde ich mich nicht bezeichnen! Aber ich
kann doch nicht ständig meine Sandalen mit herumtragen, nur für den Fall, dass
ich mal ein paar Meter über heißen Boden laufen muss.
Ob mit oder ohne Schuhe,
wenn es wirklich heiß ist, hält man sich doch ohnehin nicht länger als
unbedingt nötig in der prallen Sonne auf, oder? Charly F.
A propos heißes Wetter. Gerade beim innerstädtischen Barfußlaufen hab ich
bei Temperaturen um 30° C erhebliche Probleme gehabt mit heißem Asphalt bzw. heißen
Bürgersteigplatten, z.B. vor 2 Wochen Schmerzen und ein Anfang von
Blasenbildung an der Fußsohle, die ich als leichte Verbrennung einschätze.
Gibt's
da Tricks / Lösungen, wenn der Fußweg nun mal nicht im Schatten liegt,
ich nicht auf einen Grünstreifen ausweichen kann und ich nicht die Wahl der
Tageszeit habe ...
Ich nehme seither bei Temperaturen über 25'C doch wieder
Schuhe oder Sandalen mit und ziehe sie vorübergehend an, wenn der Boden mir zu heiß
scheint. Alternativen ? steveh
Also mir fällt keine Alternative ein. Auch für mich heißt es bei zu
heißem Fußweg die Sandalen mal anzuziehen.
Aber wenn man nicht den Ehrgeiz
hat, einen Tag (Woche, Monat, etc.) durchgehend barfuß zu laufen, kommt man mit
so kleinen Unterbrechungen ganz gut zu Rande.
Heute heißt es auch für mich mal
wieder "Schuhe anziehen" - ein Hochzeitsbesuch steht an. Gegen gewisse
Konventionen muss man nicht unbedingt angehen. Kai
Liebe Leute, habe vor einiger Zeit schon mal was über
barfuß auf heißem Boden geschrieben und angefragt wie man das denn überlebt, bzw. wie man sich die schützende Hornhaut zulegen kann.
Seit es mir durch die schönen vorsommerlichen Tage wieder richtig Spaß macht, barfuß draußen zu sein, bin ich auch unterwegs - vorzugsweise auf sandigen oder grasbewachsenen Wegen. Tut gut. (Richtig auf die Straße zu gehen kostet ja doch jedes Frühjahr Überwindung, insbesondere, wenn einem da die Leute im Wintermantel entgegenkommen...)
Meine Frage nun: Was kann ich denn meinen Sohlen Gutes tun, damit sie bis zum Hochsommer so einiges aushalten? Wie ist das mit Fußcreme und dergleichen? Kann man beim Füßewaschen irgendwas
falschmachen?
Ach, noch eine Frage fällt mir gerade ein: Wie ist das eigentlich mit besonderen Impfungen für Barfüßer? Gegen Tetanus hab ich wohl eine, aber wie ist das mit Hepatitis?
Kann im
Treten in Pfützen unbekannter Provenienz eine Gefahr lauern?
Vielleicht ist ja hier jemand medizinisch bewandert. Ciao, Stefan J.
[Sohlen Gutes tun ... Hochsommer]
In diesem Forum konnte man immer wieder etwas zum Thema Sohlenpflege dazulernen. Was sich auch in meiner eigenen Erfahrung bewährt hat, habe ich
in meine Homepage aufgenommen. Jedenfalls kommt es nicht auf die Dicke, sondern die Zähigkeit und Geschmeidigkeit der
Hornhaut an. Deshalb hat man die Problemzone an den Außenrändern der Sohle, wo sich die Haut beim Laufen nicht abwetzt und dick, spröde, rissig und auch unansehnlich wird.
Diese tote Haut ist wirklich unnütz und man sollte sie regelmäßig wegfeilen, um tiefen Hornhautrissen vorzubeugen.
Auch Eincremen ist sehr zu empfehlen, mir taugt dazu besonders die Hirschtalg -
Creme von Scholl. Beim Waschen verwende ich keine Seife, weil sie den Säure- und Fettmantel der Haut angreift.
[Impfungen für Barfüßer? Treten in Pfützen unbekannter Provenienz Gefahr?]
Die Ansteckung erfolgt, wenn man Blut o. ähnl. eines Infizierten über eine (kleine) Wunde in den eigenen Körper aufnimmt. Im normalen Barfüßeralltag sehe ich da kein Risiko.
Bei Massenveranstaltungen mit zum Teil drogenabhängigen Teilnehmern und hohem Aufkommen an Glasscherben (z.B. Love Parade) ist es aber vielleicht doch besser, wenn alle Schuhe anhaben..... Serfuß,
Lorenz
Ich bin heute zum ersten Mal im Net und endlich froh,
Gleichgesinnte(innen)
zu finden. ...
Als ich heute früh meine Zeitung besorgt, stand dort vor mir in der Schlange
ein mir bekanntlich Obdachloser. Er sah auf meine bloßen Füße und nickte mir
respektvoll zu und ließ mich sogar vor! Ich find es toll, da ich vorher nicht
den Mumm hatte es öfters zu probieren, außerdem gibt es in meiner Stadt kaum
Menschen, die ohne Schuhe zu sehen sind. Aber so was gibt Mut! ...
Ich komme aus einer Nebenstadt von Essen, wo der Warner
Movie Park seine Pforten aufgeschlagen hat. Der Nachteil ist hier die
Oberfläche der Pflastersteine, meist nur raue, kaum glatte Flächen. ...
Ich habe so meine Probleme, wenn es ziemlich warm, ist, barfuß durch
die Innenstadt zu laufen .... überall Asphalt oder anderes, was
"schmerzt".
Wie kriegt ihr das eigentlich geregelt?
Ein paar gute Tipps für den Anfänger wären nett! Chris (CS)
Nur die offensichtlichen Tipps: Schatten aufsuchen und Oberflächen, die sich
weniger aufheizen.
An Fußgängerampeln warten, wo weit und breit kein Schatten
ist, kann allerdings schon hart sein; hier hilft höchstens noch die
Wüstenechsen - Methode: ein Fuß am Boden, der andere kühlt in der Luft ab ....
Unci
Was auch noch hilft, ist, jetzt spätestens
[geschrieben im Frühling] mit dem
Barfußlaufen anfangen, damit sich bis zum Hochsommer eine schützende
Hautschicht bilden kann, denn es gilt immer noch: "Aller Anfang ist
schwer".
Deshalb empfiehlt es sich nicht, 'mittendrin' anzufangen. Viele
meinen, aufs Barfußlaufen angesprochen, "ja, im Hochsommer, da mache ich
das auch vielleicht 'mal".
Glaube mir, wer es im April/ Mai nicht tut, tut
es im Juli/ August bestimmt nicht, aus den Gründen, die Dich zu Deinem Beitrag
bewogen haben. Also, Mut gefasst und fleißig üben!
Und wenn's es Dich tröstet:
Auch ich stoße in der Stadt schon mal auf meine Grenzen, obwohl ich von März/
April bis September/ Oktober sehr oft barfuß gehe.
Viel Spaß noch bei der
natürlichen Fortbewegung wünscht: Franek
Stimmt schon, letzten Sommer war's manchmal auch
so heiß, dass ich auch Probleme hatte.
Ich bin einige mal barfuß zur Schule
und hatte auch keine Schuhe dabei (wollte eben konsequent sein). Auf dem Hinweg
morgens noch ziemlich frisch, aber doch irgendwie toll. Aber auf dem Weg heim war's
dann schon ganz schön heiß.
Auf den Gehwegplatten geht's ja immer noch und
daran gewöhnst du dich auch, aber auf Asphalt in der Mittagshitze bringt's einfach keinen Spaß mehr mit nackten Füßen, da
musst du einfach sehen, dass du anderen Boden unter die Füße bekommst. Sandra
An Sommertagen wie heute merke ich es wieder ganz besonders: es gibt fürs Barfußlaufen keinen angenehmeren Untergrund als warmen, durch die Sonnenstrahlung etwas weich gewordenen Asphalt. Das Gefühl ist einfach unbeschreiblich, wenn die Fußsohlen ganz leicht in die geschmeidige Masse einsinken und von unten zart gewärmt werden. Dies finde ich viel gigantischer als den im Forum so oft beschriebenen Wald- oder Matschboden. Außerdem werden die Sohlen wunderbar schwärzlich, ohne dass die Füße oben verdrecken. Christian
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade vom Asphaltlaufen die Sohlen
nicht schwärzlich werden, schwarze Sohlen bekommt man am besten beim Fahren mit
öffentlichen Verkehrsmitteln (Bahn, Bus, etc.)
Mit schwarzfüßigen Grüßen Jens - Christian
Ja, ist denn diese geschmeidige Masse nicht verdammt heiß?
Ist ja wirklich
ein schönes Gefühl, auf warmem Asphalt zu laufen. Aber wenn der schon weich
wird, wie machst Du das, keine Blasen zu bekommen? Grüße, Stefan J.
Das kann ich nicht nachvollziehen. Hab mir an einem der
heißen Junitage auf
Asphalt die Fußsohlen ein wenig verbrannt, d. h es entstand zwar keine Blase,
aber es tat 3 Tage ziemlich weh :-((
Und dieser Asphalt war nicht mal
geschmolzen, sonst hätte es ja noch heißer sein müssen ! steveh
Hallo Barfüßer/innen :-) Ich habe die Erfahrung gemacht,
dass es
offensichtlich unterschiedliche Asphalt - Arten gibt, die zum Teil schon bei recht
"moderaten" Temperaturen sehr weich werden.
Mir ist das vor allem
aufgefallen, als ich vom 15. - 25. Juni mit Freunden auf einer Radltour von Berlin
nach Dresden unterwegs war.
Wenn ich nicht im Sattel gesessen bin, war ich da
auch viel barfüßig unterwegs.
Jedenfalls habe ich auch einige male festgestellt, dass der Asphalt - obwohl
noch nicht unangenehm heiß - schon so weich war, dass ich leicht eingesunken
bin. Auf anderen Straßen war bei gleicher Temperatur überhaupt kein solcher
Effekt festzustellen. Ich denke das hat was mit der Zusammensetzung des Asphalt
zu tun.
Blasen habe ich mir nirgends geholt, auch keine Verletzungen, und obwohl
ich sonst trotz des sehr schönen Wetters (maximale Temperatur war 38 Grad) kaum
Barfüßer/innen gesehen habe, hatte ich nirgends Probleme. "Sogar"
ins Hygiene-Museum in DD hat man mich reingelassen. Hier hat mich nur ein
Aufseher mal freundlich darauf hingewiesen, dass der Boden in der
Sonderausstellung zum Gehirn unregelmäßig sei, und ich aufpassen müsse.
Na ja,
meine Füße waren auch garantiert nicht unhygienischer als die Schuhsohlen der
anderen Besucher ;-).
Bargrüßige Füße Klaus(Wü)
Es trug sich an einem heißen Sommertag zu, ich
hatte früher Schulschluss und ich entschloss mich statt eine halbe Stunde auf
den Bus zu warten , die 4 km dann doch lieber zu laufen. Leider hatte ich an
diesem Tag alte Nikes ohne Socken an und hätte mir beachtliche Blasen geholt,
wenn 4 km mit diesen Schuhen zurückgelegt hätte. Also dachte ich mir, ich gehe
barfuß!
Gesagt , getan . Nur leider war der Asphalt teilweise so aufgewärmt , dass ich
bei jeder möglichen Gelegenheit - und davon gab es leider nicht so viele - auf
Rasenflächen oder schattige Stellen ausweichen.
Als ich endlich nach halbstündigem Marsch zuhause ankam , stellte ich jedoch zu
meinem Entsetzten fest , dass sich unter beiden Fußsohlen mehrere Brandblasen
gebildet hatten. Es half auch nicht viel die Dinger aufzustechen , weil sie
sofort wieder zugingen und sich füllten.
Was mich an dieser Sache aber am allermeisten stört, ist das Bewusstsein, dass
unserer heutige Welt total anti - barfüßig eingerichtet ist. Auf einem
Schotter- , Wald- oder Wiesenweg wäre mir das nicht passiert. Ich finde das
unfassbar !
Vor allem ist mir auch klar geworden, was Asphalt eigentlich für ein
synthetischer Stoff ist, dass er sich bei "normalen"
Sommertemperaturen von 30° Grad so aufheizt, dass man denkt, man laufe in einem
Ofen. Verantwortlich fühlt sich für so was bestimmt auch niemand.
Ist euch schon mal ähnliches passiert ? Würde mich interessieren, Jenny
Allerdings! Hallo erst mal. Ich gehöre zwar
nicht unbedingt zu den Öffentlichkeits- - Barfüßern, aber es genügt ja
schon, wenn man in der heimischen Einfahrt oder in Ortschaften ein paar Minuten
barfuß auf Straßen umhergeht.
Brandblasen hatte ich zwar noch keine, und die schwarzen Fußsohlen haben ja
auch ihren Reiz, aber es stimmt, dass die Hitzeentwicklung wirklich unerträglich
ist. Daran wurde bei der Entwicklung des Asphalts bzw. von Pflastersteinen
scheinbar nicht gedacht - gerade wo es doch im Sommer ideal zum Barfußlaufen
ist, ist das eigentlich eine Unverschämtheit!
Aber auf Minderheiten wird eben in der Straßenplanung nicht gerne Rücksicht
genommen (grins)! Tip-Geber
Hallo Jenni, das ist auch sicherlich eine Frage
der Gewöhnung.
Ich z.B. laufe auch im Sommer in südlichen Breiten (Spanien, Griechenland) in
der Mittagssonne barfuß. Als ich einmal mit Freunden hier in unserem
normalerweise nicht so heißen Deutschland im Schwimmbad war (sehr heißer Tag
übrigens, Sonnenschein pur), sagte einer: "Mensch, ist der Boden heiß!"
Ich selbst empfand es als normale Wärme, bis ich dann mit der Hand zu Boden
langte, und tatsächlich war es für jemanden mit einer dünnen oder gar keinen
Hornhaut ziemlich heiß.
Alles nur eine Frage der Gewöhnung.
Das ganze klappt natürlich auch umgekehrt, also bei Kälte. Das ist aber
unangenehmer, sodass ich den Sommer doch eher bevorzuge. Grüße Berni(N)
Ich selbst kann mich noch gut an meine erste
Barfußwanderung erinnern (vor etwa 20 Jahren).
Das war nur eine Tour von etwa 5 km und ich hatte Blasen ohne Ende. Richtig schöne
dicke Blutblasen. Und die taten weh!
Es lag nicht an der Hitze, ich lief im Wald und es hatte somit genügend
Schatten. Es lag nur an der mangelnden Abhärtung der Fußsohlen. Es waren die
vielen kleinen und großen Splitt- und Schottersteinchen, die meinen Füßen
zusetzten.
Heute mache ich wochenlange Barfußwanderungen durch die Wildnis, ohne Probleme.
Einfach eine Sache der Gewohnheit.
Allerdings muss ich hier noch mal betonen (bzw. auch Jenny bestätigen): barfuß
laufen in der Wildnis ist wesentlich angenehmer als in unserer Asphalt- und
Schotterwüste.
Wenn ich z.B. in der Natur Schwedens unterwegs bin, besteht der Untergrund meist
aus Moos, Gras, Moor, Erde, Tannennadeln, Humus. Nur streckenweise auch Geröll,
aber das sind große Brocken, die eine großflächige Auftrittsfläche bieten.
Also alles in Allem sehr angenehm.
Meine Erfahrung, wie auch die aller anderen Barfußläufer ist eben die, dass
alles nur Gewohnheit ist. Hitze, Kälte, Steine, das ist alles mit der nötigen
Abhärtung zu meistern.
Mit barfüßigen Grüßen, Bernd A
Hi Jenny! Das mit den Brandblasen ist mir
anfangs auch passiert, das ist wohl ganz normal, wenn man es nicht gewohnt ist,
barfuß zu gehen.
Mein Tipp für den kommenden Sommer: Fang im April/Mai, wenn es schön warm aber
noch nicht heiß ist, langsam mit kleinen barfüßigen Spaziergängen an und
steiger Dich langsam. Bis es dann richtig heiß wird, bist Du hinreichend abgehärtet,
dass die Hitze Deinen Füßen nichts mehr ausmacht, auch nicht auf längeren
Strecken. Viele Grüße, SchnaXeL
So hab ich's auch gemacht bei meinem ersten
Barfuß - Spaziergang, das war am 25. 4. 2000, also noch nicht die große Hitze!
Das einzige, was mir da passierte, war, dass ich nach einer Weile aus einer Zehe
blutete, wahrscheinlich ist mir das aber schon beim Gehen durch den Bach
passiert, denn sonst weiß ich nix, dass ich auf was spitzes gestiegen war.
Aber ansonsten waren meine Füße nachher OK! Robert
im fruehling bis herbst bin ich des oefteren
barfuß gelaufen. die blicke koennt ihr euch sicher vorstellen, naja, muss ich
nicht beschreiben, aber zur frage: mir ist das vor ca nem jahr vor dem laufen
passiert. ich hatte beim radfahren nur kurz, es waren keine 10 min, die schuhe
ausgezogen, kam den berg oben an, und hatte fingerdicke brandblasen. half nix,
erst mal pause machen, daheim aufstechen.
als ich dann mit dem barfuß-jogging anfing, ist's mir auch passiert. der teer
wird ziemlich heiss und du musst dich schon schnell bewegen. nun, das war in der
anfangszeit. und haette ich nicht durch die hitze die blasen bekommen, ich
haette sie durch das laufen auf teer bekommen.
nach ca nem monat / zwei "training" konnte ich aber ohne irgendwelche
blasen auch bei heissem wetter laufen.. alles ne sache des trainings, du glaubst
garnicht, wie viel deine fuesse nach ner zeit schuhlos alles aushalten, wenn du
es selbst nicht mal probiert hast. knapp 10 km auf teer, bei heissem wetter, das
geht, und deine fuesse ueberleben es auch. die brennen zwar abends, das ist aber
normal.
auf jedenfall musst du aber auchten, dass du nicht auf diese deckel kommst. der
stahl heizt sich ziemlich auf! alex b
Hallo! Ich kann mir nur vorstellen, dass Deine
Füße das Barfußlaufen überhaupt nicht gewohnt waren. Möglicherweise waren
es auch gar keine Brandblasen (=Verbrennung 2. Grades!), denn bevor die sich
bilden, hat man den heißen Boden längst freiwillig verlassen.
Die letzten Brandblasen, die ich hatte, stammten von heißem Lötzinn, das war
allerdings nicht an den Füßen. Ich bin, was heißen Boden betrifft, wohl eher
unempfindlich, aber es gibt einen Punkt, wo es auch mir zu heiß wird.
Einmal war ich durch die Umstände gezwungen, immer wieder auf den sehr heißen
Asphalt zu gehen (pechschwarzer, extra rauer Anti- Skid- Belag auf einer
Landebahn für Tornados!) und konnte meine Füße zwischendurch nur kurz im
Schatten bzw. auf den etwas kühleren Landebahnmarkierungen abkühlen.
Aber obwohl ich dabei mehrmals bis an die Grenzen des Erträglichen gegangen
bin, habe ich dabei keine Blasen oder andere Verletzungen davongetragen. Natürlich
hatte ich eine Hornhaut, da ich zwar nicht immer, aber doch regelmäßig auch im
Freien barfuß gehe - und nicht nur auf Gras.
Gruß, Fritz
Es passt zu diesem Thema auch der Pressebeitrag :
Auf wunden
Sohlen über heißen Teer.
Zu Bodenbelägen aller Art und
insbesondere zu Asphalt haben wir noch
weitere Beiträge.
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