Zeckengefahr beim
Barfußlaufen
(Forumbeiträge seit Frühjahr 1999)
Von
einem Zeckenbiss können - müssen keineswegs - erhebliche gesundheitliche
Probleme ausgehen : nämlich Infektionen mit den Krankheiten Borreliose und
FSME.
Nackte Füße bieten dabei den in Bodennähe lebenden Tieren naturgemäß
"Angriffsflächen" - insofern ist Vorsicht, keinesfalls aber Panik
geboten.
Sinnvolle Verhaltensweisen sind :
den Körper absuchen (nicht nur die Füße, denn die Tiere krabbeln hoch und nisten sich ggflls. unter der Kleidung ein);
Zecken ggflls. mit einer Zeckenzange herausdrehen;
Bissstelle beobachten;
"Wanderröte" ist ein deutlicher Hinweis auf Borreliose, die der Arzt mit Antibiotika erfolgreich behandeln kann;
gegen FSME gibt es eine, allerdings nicht unproblematische, Schutzimpfung.
Wenn das Risiko absehbar ist, empfiehlt sich sicher auch die Verwendung eines geeigneten Insektenschutzsprays.
Eines meiner bevorzugten Barfuß - Gelände
war bisher immer der Wald in unserer näheren Umgebung, leider grassiert aber in letzter
Zeit eine außerordentliche Zeckenplage, und in unserer Lokalzeitung erschien ein
zweiseitiger Report darüber. Darin wurde auch abgeraten barfuß oder nur mit unbedeckten
Waden Streifzüge durch den Wald zu unternehmen, da diese Tierchen meist in Bodennähe auf
blutspendende Passanten lauern.
Die meisten Bisse enden zwar ohne Folgen, da weniger als ein Tausendstel aller Zecken
virusbefallen seien, passiert's aber doch, könnte man sich die heimtückische Lyme - Borreliose
oder den FSME - Virus einfangen, vorerst unbemerkt kann eine dieser
Krankheiten auch erst nach Monaten oder Jahren das Nervensystem, Muskeln und Sehnen
befallen.
Zu allem Übel weitet sich das Zeckengebiet auch noch weiter aus.
Es wird mir fehlen, den abwechslungsreichen Waldboden auf meine Sohlen spüren zu können,
vielleicht werde ich aber doch mal diese Warnungen in den Wind schlagen und mich trotzdem
ab und zu barfuß im Wald tummeln, oder in andere zeckenfreie Regionen ausweichen.
Außerdem gibt es ja noch Felder und Wiesen, Wege und Strassen, und bei diesem herrlichen Frühlingswetter bin ich schon heftig
barfuß unterwegs,
ich hoffe Ihr alle auch!
Mit barfüßigen Grüssen Rudy
Schon möglich, dass es in
Deutschland Gebiete gibt, in welchen die Zecken noch keine Gefahr für den
Menschen darstellen.
In der "Neuste Luzerner Nachrichten" vom 17. Juli 1999 wird der
Gefahr, die von den Zecken in den Schweizern Wäldern ausgeht, einen
ausführlichen Artikel gewidmet :
Nicht ohne Grund wird über Zecken und die von ihnen verursachten Krankheiten
zunehmend orientiert und diskutiert. Denn an einer der Zeckenkrankheiten, der Lyme - Borreliose, erkranken in der Schweiz jedes Jahr neu rund 5000 Menschen. Und die Zahl
ist zunehmend. Borrelien heißen die Bakterien, die durch den Zeckenstich in die Haut und
später in die Blutbahn gelangen.
Die Vorschläge, wie man sich vor Zeckenbissen schützen kann, mögen
zwar gut gemeint sein, aber....
Zecken klammern sich am Wirt fest und suchen Zugang zur Haut. Sie krabbeln auf, zwischen
oder unter den Kleidern herum. Wichtig ist deshalb, sich nicht b a r f u s s oder mit
unbekleideten Beinen im Wald und an Waldrändern aufzuhalten. Helle, glatte Textilien sind
zu bevorzugen, da die Zecke hier keinen Halt findet.
In Drogerien und Apotheken gibt es
Zeckenschutzmittel, die eingesprüht werden können. Und wird man dennoch befallen, soll
die Zecke weder mit Öl noch mit Alkohol oder Nagellackentferner behandelt werden. Hier
hilft nur die Pinzette, mit der die Zecke gerade und langsam herausgezogen wird.
... aber heißt das, dass es als "lebensgefährlich" angesehen werden muss,
wenn man mit nackten Füßen den Waldboden unter seinen Fußsohlen spüren will? Wollen
wir uns von den Zecken dar barfuß - Laufen in Wäldern verbieten lassen, oder spielen
wir mit unserer Gesundheit?
Kampf des Barfüßers größten Feindes - den Zecken Spency
Hallo miteinander, Zeckengefahr besteht vor allem, wenn
man sich durch Unterholz und Gestrüpp kämpft.
Ich nehme das nicht auf die leichte Schulter -- aber die Biester brauchen dünne Haut und
Halt in Hautfalten, Haaren oder unter der Kleidung. Ich habe schon welche unter den
Achseln, in der Ellenbogenbeuge, unter der Kleidung im Genitalbereich, oder an meinen
behaarten Beine gehabt, aber noch nie an den Füßen.
Wenn die Haut stetig dem Sonnenlicht ausgesetzt ist (wie das bei meinen Fußrücken
nun
mal der Fall ist), wird die Hornschicht dicker und fester ("Lichtschwiele" nennt
man das) und schützt vor Zeckenbissen. Aber jede Art der Panikmache, die der
Schuhindustrie zugute kommt, wird gerne gesponsert -- vermute ich mal!
Wo es keinen Fußpilz gibt, muss man eben mit Zecken drohen ..... Serfuß, Lorenz
Na ja, ganz so locker würde ich das nicht beiseite
schieben. Hier im Norden Deutschlands gibt es glücklicherweise keine Zecken, aber in
meinem Fall ist es einfach so, dass ich regelmäßig von Zecken heimgesucht werde, wenn
ich mal vom Weg abkomme (z.B. um mal ... Ihr wisst schon).
In den südlicheren Wäldern
würde ich mir da schon mehr Gedanken machen. Nach einer Wiesenüberquerung habe
ich
mindestens 2 Duzend Zecken von meinen Beinen und Füßen abgefummelt, von denen immerhin
schon 3 eine Anbiss - Stelle gefunden hatten.
Das schreckt mich natürlich in keinster
Weise ab, weil ich halt weiß, dass unsere Zecken hier nicht gefährlich sind. Aber auf
jeden Fall mache ich immer wieder Pausen, um Beine und Füße auf Zeckenbefall zu prüfen.
Ich denke, wer gerne barfuß im Wald unterwegs ist, sollte dies auch nicht in langen Hosen
tun, nicht allein um auch mal den Beinen ein paar Sonnenstrahlen und frische Luft zu
gönnen, sondern auch, um diese lästigen Sauger besser ausmachen zu können. Finde
ich :o) cya Markus
[in Deutschland Gebiete gibt, in
welchen Zecken keine Gefahr für Menschen darstellen]
Das ist ein deutlicher Irrtum. Die ebenfalls von Zecken übertragenen Erreger der
Frühjahrs - Meningitis (FSME), also Hirnhautentzündung, sind nur in bestimmten Gebieten
(Süddeutschland, Thüringen/Sachsen, Tschechien, Ungarn...) verbreitet.
Die Borreliose - Erreger
gibt's aber überall...
Nun ist es wohl so, dass die nicht in jeder Zecke sitzen, aber ein deutliches Risiko gibt
es. Deshalb sollte man jeden Zeckenbiss vorsichtig und skeptisch "begleiten",
also beobachten. Die Erreger werden vor allem in Stresssituationen der Zecke übertragen,
z.B. wenn man sie quetscht oder so: dann übergeben sie sich und der Mageninhalt gelangt
ins Blut des Menschen.
Die Borreliose ist - einmal erkannt - meist ganz gut zu behandeln (durch Antibiotika).
Unerkannt (und das ist häufiger) kann sie aber gefährlich werden, da sie wohl nach
Abklingen der ersten Symptome über Jahrzehnte verschleppt werden kann und dann auf einmal
die Gelenke angreift oder zu Lähmungen führt.
Vor einigen Monaten hat mich in Ungarn auch unbemerkt so ein
Vieh erwischt (abstruserweise in der Lendengegend, wo es eigentlich unmöglich hingekommen
sein konnte; scheint sich in die Kleidung "eingenistet" zu haben) und in
Deutschland bin ich aus Angst (vor allem wegen FSME) zum Krankenhaus, die mich vorsorglich
mit Antibiotika behandelt haben.
Nach zwei Wochen begannen aber mächtige, permanente
Kopfschmerzen - und das über mehrere Monate ... Im Krankenhaus hat man dann noch mehrmals
alles untersucht, aber nichts gefunden.
Zwar hatte ich mich schon damit abgefunden, dass es andere Ursachen geben muss - aber
mehrere Berichte (auch von einer Bekannten) haben mich aufschrecken lassen: die
Treffsicherheit von Labortests ist bei der Borreliose wohl nicht besonders hoch...!
Nach meinem Umzug werde ich mir dazu wohl ein weiteres Vorgehen
überlegen müssen...
Also eines ist sicher: Zeckenbisse darf man nicht auf die leichte
Schulter nehmen - egal wo! Man muss die weitere Entwicklung unbedingt beobachten und ggf.
einen Arzt konsultieren (und auch den Ärzten gegenüber immer kritisch sein - wirklich
Sachkundige gibt es in Deutschland scheinbar fast gar keine!). Es geht nur so, da eine
Impfung nicht existiert (zumindest nicht für Europa; nur eine FSME - Impfung gibt es hier).
Man sollte sich unbedingt genauer darüber informieren (vielleicht können wir hier noch
ein paar Links zusammenstellen).
WAS ABER AUSGEMACHTER BLÖDSINN WÄRE, IST EIN GRUNDSÄTZLICHES BARFUßVERBOT FÜR
WALDSPAZIERGÄNGE. DIE GEFAHREN SIND ZWAR DA, ABER VORWIEGEND BEFINDEN SICH ZECKEN AUF
STRÄUCHERN UND BUSCHWERK, SO DASS MAN DIE WEGE BESSER NICHT VERLÄSST.
WENN MAN JETZT
ABER ALLES ÜBER DIE KLEIDUNG STEUERN WILL, DANN DÜRFEN WIR ANGESICHTS DER GANZEN
GEFAHREN DEMNÄCHST NUR NOCH VERMUMMT IN DIE NATUR!!!
UND JA NICHT OHNE HELM AUF DIE STRAßE - ODER GAR DEN WOHNZIMMERTEPPICH ... DA KANN MAN
ÜBERALL GEFÄHRLICH FALLEN! Lupu
Keine Angst vor Zecken!!! Ich bin in der Freizeit immer
barfuß und jogge mehrmals wöchentlich im Wald, natürlich barfuß und hatte höchstens
alle zwei Jahre einen Zeckenbiss. Übrigens nur etwa jeder tausendste Zeckenbiss führt zu
einer Infektion, davon ist wieder etwa jeder zehnte wirklich gefährlich.
Rein statistisch müsste ich 20000 Jahre barfuß mehrmals wöchentlich durch den Wald
joggen, um mich durch Zecken ernsthaft zu gefährden. Wenn weiter nichts ist, erwartet
mich ein langes Leben. Beste Grüße, Fredy
In der gleichen Zeit wärest Du vermutlich bereits
mehrfach vom Blitz getroffen, von Autos überfahren oder umfallenden Bäumen erschlagen
worden... Statistiken sind halt einfach was feines.
Barfüßigen Jogginggenuss wünscht Dir Kai
Leider ist auch das nur Statistik - und die
schützt bekanntlich nicht vor Infektionen!
Keine Panik, aber trotzdem Vorsicht, wenn's mal doch 'ne Zecke schafft (hängt ja auch
immer von dem Weg ab, den man da so bejoggt oder beschreitet) ...
In meinem ganzen Leben habe ich mir erst im letzten Jahr
in Ungarn zum ersten Mal (wissentlich) eine Zecke eingefangen.
Und dieses Jahr,
beim "Heimaturlaub" im Rheinland, habe ich mir bei einem einzigen
Waldspaziergang/-Jogging gleich sieben Viehcher eingefangen: gleich vier davon
an den Füßen!!!
Natürlich bin ich gleich zum Arzt damit (letztes Jahr hatte
ich schon Verdacht auf eine Borreliose - Infektion) und das erwies sich als
richtig, denn die Zahl der erkannten Infektionen nimmt ständig zu. Früher hat
man diese heimtückische Krankheit nicht erkannt und es werden viele Menschen
ihre Leiden anderen Krankheiten zugeschrieben haben.
Mit Antibiotika (z.B. Doxycyclin) kann man im allgemeinen Abhilfe schaffen, wenn man schnell handelt.
Ohne wieder einmal Panik verbreiten zu wollen oder gleich (wie es viele Ärzte
tun) nur noch Rundum - Vermummung im Wald zu empfehlen, möchte ich doch alle
Barfüßer besonders bitten, auf Zecken mit Argusaugen zu achten - im Interesse
der eigenen Gesundheit.
Meidet möglichst (halb) hohe Gräser, wo sie besonders
gerne sitzen. Zecken krabbeln auch auf/in der Kleidung herum und suchen sich ihr
warmes Plätzchen, wo sie gemütlich saugen können. Also z.B. beim Duschen
unbedingt den Körper absuchen, kost' ja nix.
Zum Glück ist's bei uns hier in
Brandenburg nicht so üppig mit den Gräsern und die Wege sind eher sandig. Da
kann man den Wald auch eher barfuß genießen ;-)
Gesunde Füße! Lupu
Durch Zeckenbisse werden
weltweit eine Vielzahl verschiedenartiger Krankheiten übertragen. In
Deutschland und Europa sind es die FSME - Gehirnhautentzündung und die
Borreliose.
Die FSME tritt vor allen in südlichen Gegenden auf. Gegen diese Krankheit kann
man sich vorsorglich impfen lassen. Die FSME wird durch VIREN hervorgerufen.
Das
Risiko an einer Borreliose zu erkranken, ist weitaus höher als bisher
angenommen wurde. Die Lyme - Borreliose ist eine Infektionskrankheit, welche durch
BAKTERIEN verursacht wird. Die Krankheit wurde erst 1981 in dem Ort Lyme, USA
von Dr. Burgdorfer entdeckt.
Die Borreliose ist kein lokales Phänomen, sondern
nimmt durch ihre weite Verbreitung epidemische Ausmaße an. Eine
Ansteckungsgefahr mit Erregern der Infektionskrankheit Borreliose besteht
praktisch überall in Deutschland, da etwa jede fünfte Zecke mit diesen
Bakterien verseucht ist. Jährlich rechnet man nur in den alten Bundesländern
mit ca. 30.000 - 60.000 Neuinfektionen.
Der Lebensraum der Zecke. Zecken
leben in Bodennähe, nicht wie irrtümlich behauptet: "sie fallen von den
Bäumen herab". Sie lauern auf Gräsern, Sträuchern und im Unterholz.
Auch im eigenen Garten, auf Wiesen, in Parks und Feldrainen sind sie
anzutreffen.
Sie setzen sich durch Vorbeistreifen an Sträuchern oder Gebüsch
in Wald und Flur, bei der Gartenarbeit, beim Picknick im Grünen auf unsere
Kleidung. Von dort aus klettern sie an unseren Körper, sie suchen sich eine
warme Stelle, wo sie sich festhalten. Sie betäuben die Stelle mit einem Biss,
erst dann stechen sie zum Blutsaugen zu. Zecken benötigen für ihre Entwicklung
Blut von Säugetieren, z.B. Igel, Mäuse, Rehe, aber auch das Blut von Menschen
ist ihnen willkommen
Kleine Info von Borreliose- und
Zecken- Info (es gibt natürlich noch
mehr...)
Hierzu noch etwas von mir: vor ca. 3 Wochen hatte ich mir eine
Zecke am Bein eingefangen. nachdem ich daheim war, wurde sie gleich mit einer Zeckenzange
entfernt. keine angst, es war nix an kopf mehr drin.
nach ner Woche bin ich zum Arzt, da die Entzündung kaum zurück ging. er beruhigte mich: FSME gibt es bei
uns hier in der Gegend nicht und für Borreliose: beobacht es und falls sich ein
kreisrunder ring bildet, sofort wieder zum Arzt. es war aber nichts dergleichen
passiert. zum Glück außer, dass ich nach dem stich einige tage platt war.
zu
heute muss ich noch was sagen: ich hatte eine kleine Wanderung barfuß hinter
mir. doch als ich vorsorglich meine Füße anschaute, merkte ich, wie mir zig Zecken
(es waren mindestens drei) die Beine hoch krabbelten. ich drehte sofort
aus dem Waldstück um! alle halbe Minute hab ich die Beine kontrolliert und
schrecklich! : ich kam voll in das Zeckengebiet rein! ich hatte alle zehn Sekunden
eine hoch krabbeln und war froh, dass ich wieder daheim/aus dem Wald war. und ja: die teile fallen nicht von den
Bäumen. sie krabbeln hoch, oder
lassen sich von Gräsern mitschleifen.
ich hab zum Glück keine am Körper gefunden, die sich fest biss. hoffe, dass keine auf dem
kopf sitzt. auf jeden fall: kontrolliert euch nach einer Wanderung. und falls es
schlimmer wird, zum Arzt.
Panik ist nicht angebracht. aber in FSME Regionen sollte man sich impfen, falls man im
Wald unterwegs ist.
alex b, der nach diesem Horrortag sich noch mehr vor Zecken fürchtet und ekelt.
Vielleicht ein bisschen Off Topic, aber wichtig:
Natürlich müssen auch Nicht - Barfüßer drauf achten, es hat ja auch keinen
wert, wenn man aus Angst vor Zecken mit Wanderstiefeln aber kurzer Hose durch den
Wald läuft (... alles schon erlebt, bei einem Schulausflug: Der Lehrer ermahnte
eine Schülerin, die offene Schuhe ohne Socken trug, wegen der Zecken vorsichtig
zu sein, während er selbst mit kurzer Hose rum lief).
Ansonsten helfen auch
einige Insektenschutz - Mittel ganz gut, z.B. das bekannte Autan (R) soll auch
gegen Zecken helfen - nur das ist natürlich pure Chemie. Timu
Im Grunde ist das Thema gar nicht off - topic, da es unser aller Gesundheit
betrifft.
Du hast natürlich Recht: Panik à la "bloß festes Schuhwerk
anziehen!" und dann gleichzeitig die Beine unbedeckt lassen, ist völlig
fehl am Platze. Wenn schon denn schon ...
Selbstverständlich gilt zwar, dass die
Gefahr umso geringer ist je weniger Stellen unbedeckt sind. Allerdings sollte
man sich dann nicht außer Gefahr wähnen: die Viehcher fühlen sich ja auch in
der Kleidung erst mal zurecht.
Vielleicht ist die Gefahr so im Schnitt sogar
größer als mit nackten Beinen und Füßen: da hat man jedenfalls die Kontrolle
über diese Partien und kann die Zecken auch abschlagen. Nur muss man dann auch
ständig kontrollieren. Und dann vergeht einem vielleicht auch der Spaß :-(
Ich
finde es jedenfalls ziemlich ätzend, dass man so gezwungen wird, gerade die
für Barfüßer schönsten Untergründe wie halbhohes, saftiges Gras zu meiden.
Lupu
Hi! Ich hatte Sonntag vor einer Woche an zwei Beinen gar 15 hochkrabbelnde
Zecken!
Hej war das lustig, die Viecher alle mit dem Finger weg zu schnippen. Ob
es da schon welche über den Bereich "kurze Hose" darüber geschafft
hatten, wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht.
30 Minuten später schließlich,
als ich mal ruhig verharrte, ein kleines Krabbeln unterm T-Shirt! Wunderbar,
wieder eine (16). Abends zu Hause, die den ganzen Tag über ersehnte Dusche und
komplette Absuchmöglichkeit. Nichts. Früh dann noch mal vorm Spiegel geguggt
und Ohje! Am Rücken eine festgebissen und am Oberarm (17+18).
Die am Rücken musste
mir jemand anderes mit der Pinzette raus drehen. Ging ohne Probleme. Die
am Oberarm packte ich selbst. Rupf und der Kopf war ab. Rasierklinge! Etwas
gekratzt und die Angelegenheit war bereinigt, desinfiziert auch. Bis heute hat
sich nichts entzündet. Man sieht nichts mehr.
Mein Rat: lange Hosen Unfug! Die
Dinger suchen sich auf der warmen Stoffoberfläche eine Stelle (Hosenbund usw.)
und krabbeln damit unbemerkter auf die Haut. Unterm Stoff sieht und spürt man
weniger bis gar nichts.
Barfuß und mit kurzer Hose sieht man erstens alles.
Daher nach Durchstreifens gefährlicher Stellen gleich absuchen. Und zweitens:
eine Zecke spürt man Krabbeln als wäre es eine Blattlaus oder ein langsam
abperlender Schweißtropfen. Wenn also mal was kribbelt, dann nicht einfach
hingreifen, sondern erst mal sehen, was da ist.
Der Ratschlag der Ärzte:
"Hier ist kein Gebiet mit infizierten Tieren" kann stimmen! Doch
irgendwann ist der erste Fall da mit einer verseuchten Zecke! Das kann jeden
treffen. Bissstellen also immer genau Tage danach im Auge behalten! Die
verseuchten Gebiete werden nächstes Jahr durch diesen warmen Sommer erneut
vergrößert werden müssen. Es hilft halt nix: abends muss man sich wie bei den
Affen im Urwald gegenseitig "entzecken" (entlausen), sprich absuchen.
Am Rücken und Hintern kann man halt schlecht selbst hinsehen ;-)
mfg Markus (malo)
dir ist ja wohl klar, dass das mal gar nicht so lustig ist! hast du schon mal
gesehen, was FSME anrichten kann? Oder was Lyme - Borreliose dir "auch so
lustiges" bringt? da würd' ich Zecken nicht mehr so einfach wegschnippen!
ich hab sofort kehrt gemacht, als ich merkte *wo* ich drin stand. bloß raus aus
dem Wald!
und anstatt die teile weg zu schnippen, hab ich sie zerdrückt. dann
nerven sie auch keine anderen mehr! nimm die Sache bitte nicht so leicht! warum
hast du so lange gewartet, bis du dich mal ganz abgesucht hast?
du kannst dich
auf ne schöne Entzündung um den stich freuen, glaubs'' mir! je früher die raus
ist, desto weniger schlimm ist es.
[Die am Rücken musste jemand anderes
mit Pinzette raus drehen. Ging ohne Probleme ]
das ist dumm! ganz einfach
dumm. es gibt in der Apotheke ne Zeckenzange. die Dinger sind sehr gut. lass dir
noch was sagen: pass nur auf, dass du das teil beim rausdrehen nicht zerdrückst!
[Rasierklinge! Etwas gekratzt und Angelegenheit war bereinigt, desinfiziert
auch ]
hm. find ich
gut. wirklich. was bin ich froh, dass ich nicht du bin. ich hoffe mal, du holst
dir nix. beachte aber den biss weitere 3 Wochen.
[lange Hosen Unfug]
find ich auch. du siehst sie am blanken Bein schneller. sowieso kommen die teile
durch ALLES durch! ich hatte schon einige, da frag ich mich, wie die so weit
krabbeln konnten. und diese "Mütze" auf dem kopf: Zecken fallen nicht
von oben herunter. die krabbeln hoch.
[Zecke spürt man
Krabbeln als wäre es Blattlaus oder langsam abperlender Schweißtropfen ]
nee. du spürst die nicht! du spürst die nicht, wenn sie
stechen, nicht wenn sie sich auf dir bewegen! ich hab keine einzige von meinen
10 gespürt. nur gesehen.
[Bissstellen Tage danach im Auge behalten ]
Lyme kann nach 4 Wochen noch
auftreten. bis zu 12 Monate später kann es auftreten.. ist ne Scheiß krankheit. aber die
Bissstelle 4 Wochen lang beobachten. ich hatte zum Glück noch nichts bemerkbares.
[Rücken und Hintern kann man schlecht selbst
hinsehen]
aber anständig entfernen. kein Alkohol, kein Kleber, kein Tesafilm (alles erlebt!), keine
Rasierklinge, keine Pinzette. ne Zeckenzange, nah
aufsetzen und rausdrehen.
ne frage: ist die Drehrichtung entscheidend? alex b
[Drehrichtung entscheidend?]
Mir haben mehrere Ärzte
versichert: nein! Die Art der Zange eigentlich auch nicht. Es kommt nur darauf
an, dass das Vieh sich nicht in den Blutkreislauf entleeren kann (bei Stress und
Todesangst). Lupu
Hi! Bis jetzt ist nichts zu sehen. Alle Zecken haben ja nichts. Pro Jahr
leide ich unter 5 - 7 festgebissenen Zecken. Da ich am Wochenende oft bei einem
Freund in der Landwirtschaft helfe, und als Hobby Eisenbahnfotografieren habe
(immer am Bahndamm), komme ich deswegen nie in Panik. Sollen wir deshalb in
Deutschland die Waldarbeit, Feldarbeit, Landschaftspflegearbeit verbieten?
In
einer ländlichen Region ist das Leben mit Zecken eher als normal zu sehen. Man
ist damit umgänglicher. Ich hatte sogar mal eine in meinen Erdbeeren
aufgegabelt! Neben der Liegewiese im Garten. Und selbst im Winter (!) trug die
Hauskatze das Gelumpe im Fell (und in die Wohnung).
Also Beobachtung tut Not,
kein leichtfertiger Umgang damit. Das stimmt. Aber Panik deswegen braucht es
nicht. Da winkt sogar mein Arzt ab. mfg Markus (malo)
deshalb auch nicht wie bei 'ner Pinzette den leib zerquetschen, sondern rausdrehen. alex b
Zecken lassen sich gut durch Überkippen von Whisky entfernen, da sie durch Whisky nicht in Panik verfallen und die ganzen Gifte auskotzen. Im Gegenteil, sie lassen los und man hat hinterher keinen Quaddel. Joe Blow
Ob das wohl stimmt ??? Georg
Kurz bevor ich in Urlaub fuhr,
war hier wieder einmal eine Zeckendiskussion aufgeflammt; leider kam ich aus
Zeitgründen nicht dazu, mich daran zu beteiligen.
Wir hatten uns wegen des Ungarn - Urlaubs auch erkundigt, hier die Ergebnisse in Kürze :
Gegen Borreliose, die von Zecken übertragen
werden kann, gibt es keine Impfungen, aber wirksame Antibiotika, die anschließend
verabfolgt werden können.
Das Problem besteht darin, die Infektion als solche zu erkennen; dazu sollte man
einen ggflls. erfolgten Zeckenbiss beobachten, ob sich eine
"wandernde" Röte einstellt.
Gegen FSME gibt es eine Impfung (zwei
Injektionen im Abstand von einem Monat, Kosten übernehmen Krankenkassen);
allerdings rieten uns die Ärzte zumindest für unsere Kinder davon ab, da
statistisch gesehen bei einem Urlaubsaufenthalt das Impfrisiko sehr viel höher
als das Infektionsrisiko sei.
Eine bekannte Familie, die wegen eines Ferienaufenthalts in Süddeutschland die
Kinder impfen ließ, hatte bei einem Kind auch prompt beträchtliche
gesundheitliche Probleme.
Auch bei FSME besteht noch nach der Infektion die Möglichkeit zu impfen, dann
muss es aber schnell erfolgen. Schließlich hatte meine Frau, die sich bei uns
um so etwas kümmert (bitte jetzt kein Tadel wegen der wenig originellen
Aufgabenverteilung), Insektenschutzspray eingepackt, das bei näherer
Betrachtung des Anwendungszweckes sich auch als geprüft wirksamer Schutz gegen
Zecken empfahl - war kein Markenprodukt, sondern Noname, ich vermute aber, dass
Autan etc. auch so wirken.
Dies als Ergänzung zum Zeckenthema. Serfuß Georg
Hi! Nachdem ich vor Wochen zwei Zeckenbisse
hatte und hier wie erwartet keine Infektion auftrat, erkundigte ich mich noch
mal bei meinem Hausarzt.
Er sagte nur: wer nicht in Risikogebiete zum Urlaub fährt, sollte die Impfung
unterbleiben lassen! Selbst wenn man da Urlaub macht, ist es noch nicht
unbedingt nötig. Kein Zwang.
Hier gab es vor kurzem eine 43-jährige Frau mit Impfdurchbruch! Seither ist sie
so, als wäre sie von einer Zecke gebissen worden. Der Zustand wird nur langsam
besser. Des weiteren ein Kleinkind, welches auch tagelang Probleme nach der
Impfung hatte.
Also ganz ohne Probleme scheint das Thema auch nicht zu sein. Wie man sich da
richtig verhält, muss wohl dann jeder selber wissen.
mfg Markus (malo)
Hallo, ich vermute mal, dass die meisten von
Euch schon mal barfuß durch den Wald gegangen sind. Besteht da nicht
Zeckengefahr?
Kürzlich machte ich die Bekanntschaft eines Arztes (ca. 40 Jahre alt), der sehr
stark hinkte. Hinterher erfuhr ich durch Dritte, dass das Hinken die Folge eines
Zeckenbisses war. Dabei hatte der Mann noch Glück, er war monatelang auf der
Intensivstation gelegen und hätte auch sterben oder als lallender Pflegefall
enden können. Hinken wird er jedoch bis an sein Lebensende.
Wie genau er sich den Zeckenbiss zugezogen hat, konnte man mir nicht sagen. Aber
doch scheußlich, so was! Gibt's da irgendwelche Chemikalien? bernd
[ machte Bekanntschaft eines Arztes ...
Hinken die Folge eines Zeckenbisses ... monatelang auf Intensivstation gelegen]
Der hat möglicherweise eine FSME (Frühsommer - Meningo - Encephalitis) gehabt,
eine Hirnhautentzündung, die von Viren verursacht wird. Die Zecken sind
Zwischenwirte dieser Viren.
Die FSME kommt in vielen Gebieten Europas und Asiens vor, in Deutschland aber
nicht überall. Und nicht jede Zecke enthält den FSME - Virus. Es gibt eine
Schutzimpfung.
Nähere Infos: www.baxter.de oder euer Arzt oder Apotheker.
[Gibt's da irgendwelche Chemikalien?]
Insektenabweisende Mittel (Autan u.a.) bieten einen gewissen, aber nicht vollständigen
Schutz. Viele Grüße BernhardHH
Hallo, ich gehe seit Jahren gerne Barfuß im
Wald. Meine Erfahrung hierzu sind, ich habe noch nie eine Zecke am Fuß gehabt,
wohl aber in der Kniekehle, oder der Leiste. Das war aber schon Jahre her, bevor
ich für die Zeckengefahr sensibilisiert war und noch nicht barfuß im Wald
ging.
Seit dem ich barfuß gehe, mit glatten, weißen Hosen, habe ich keine einzige
Zecke mehr zu beklagen. Der Grund scheint mir ganz einfach der zu sein: Der Fuß
ist sensibilisiert für kleinste Insekten und hat überdies eine (im Forum schon
angesprochene) leicht hornige "Lichtschwiele".
Ansonsten kriechen Zecken wohl gern auf (der Innenseite) von Textilien. Glatte
Fasern mögen sie offenbar nicht und die weiße Farbe enttarnt jeden
Eindringling, falls ein solcher sich mal blicken lassen sollte. Außerdem meide
ich tiefe Waldgräser und trockenes Unterholz.
Barfuß gegen Zecken (keine Empfehlung, sondern meine Erfahrungen) Fridemar
Also, ich gehe auch öfter barfuß durch den
Wald und habe mit Zecken bisher nie Probleme gehabt, jedenfalls nicht an den Füßen.
Ansonsten würde ich Dir Ballistol aus der Sprühflasche empfehlen (kein FCKW),
das ist hautverträglich und schreckt jedes Geziefer ab. Außerdem kann man
damit noch ganz andere Sachen machen, wie Türangeln ölen oder so, ist jetzt
kein Jux: Ballistol wird auch von Rüdiger Nehberg, dem Survival - Künstler
empfohlen.
Aber: Niemals in der Schraubflasche kaufen. Die drehen sich irgendwann wegen der
Schmiere von selbst auf und das gibt dann eine Mordssauerei. Alles Gute Euch von
John Doe
Gegen Zecken gibt es Schutzimpfungen, die in
mehreren Schritten aufgebaut werden (1. Spritze, 2. Spritze einen Monat später,
3. Spritze 1 Jahr danach). Nach 5 Jahren entweder eine Auffrischungsspritze oder
nach etwa 8 Jahre alles von Anfang an.
Das wird auch, wenn man in entsprechenden Gebieten wohnt, bei mir war es
seinerzeit Passau in Niederbayern, von der Krankenkasse bezahlt. Gruß, John
Hallo, Naturläufer! Zum Thema Zecken habe ich
sehr viel Erfahrung. Im Wald kann man sich die Dinger von März - Oktober immer
einfangen, aber auch im Stadtpark oder im eigenen Garten.
In unserem Garten, der weitgehend von verwilderten Grundstücken umgeben ist und
auch öfter mal Besuch von Rehen, Füchsen, Mardern etc hat, gibt es im Sommer
sehr viele Zecken. Ich hatte schon bis zu ca. 10 Stück gleichzeitig! Allerdings
hatten diese sich noch nicht alle festgebissen.
Doch habe ich in den wärmeren Monaten (manchmal schon ab Mitte Februar bis weit
in den Oktober) Zecken, die mit der Zange entfernt werden müssen.
- Als erster Schutz empfehle ich, beim Gehen in hohem Gras oder speziell auf
Wildwechseln (hier gibt es naturgemäß viele Zecken) immer mal an den Beinen zu
schauen, ob was hochkrabbelt. Dann gleich mit den Fingernägeln die noch nicht
festgebissenen Zecken "abpicken" und zwischen zwei Fingernägeln
zerquetschen.
- Nach der Rückkehr sollte man sich sofort am ganzen Körper von seinem Partner
absuchen lassen, möglichst noch am gleichen Tag. Die gefährlichen Borreliose -
Erreger werden erst nach ca. einem Tag von der Zecke abgegeben.
Zecken bevorzugen weiche feuchtwarme Stellen, z.B. Achselhöhlen, Kniekehlen,
Innenseite der Schenkel oder auch Hüften und Bauchfalten.
Zum Entfernen gibt's in Apotheken spezielle Zeckenzangen, die nicht sehr teuer
sind. Keine Zahnpasta, Klebstoff, Öl, Salbe etc verwenden, wie früher oft
empfohlen wurde. Die Zecke wird dabei zwar erstickt und lässt meistens los,
doch scheidet sie im Todeskampf vermehrt Speichel aus und damit die Erreger von
Borreliose und FSME (Frühsommermeningitis).
- Hat man eine Zecke erst nach Tagen entdeckt und/ oder eine Bissstelle entzündet
sich, mit auffallend großen roten Hautentzündungen (ist mir noch nie passiert)
sollte man unverzüglich zum Arzt gehen!!!
Eine Antibiotikaspritze wird gegen die gefährlich Borreliose helfen. Nicht
jedoch gegen FSME.
- Gegen FSME kann man sich im Voraus impfen lassen, wie von John schon
geschrieben, 3 Impfungen. Der Arzt kann Euch genauer beraten.
FSME kann im nachhinein nicht behandelt werden!
Gegen Borreliose gibt es keine Impfung! Aber man kann sie nachträglich bei
rechtzeitiger Erkennung mit Antibiotika behandeln. Wenn man im Sommer oft Zecken
hatte, lohnt sich eine Blutuntersuchung auf Borreliose im Herbst. 4-6 Wochen
nach einer evtl. Infizierung bildet das Blut Antikörper, die im Labor
nachgewiesen werden können. Die Erreger selbst kann man nicht nachweisen. Eine
Behandlung mit Antibiotika hilft dann.
Der Ausbruch der Krankheit kann Monate oder sogar Jahre nach der Infizierung
kommen, man bringt es dann meist nicht mit einem Zeckenbiss in Verbindung, da
die Anfangssymptome wie bei einer normalen Erkältung sind (Halsschmerzen,
Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Unwohlsein etc.
- Gott sei Dank ist die Zeckenzeit für dieses Jahr vorbei. Doch der nächste Frühling
kommt bestimmt und wie gesagt in spätestens 4 Monaten kriechen die Zecken
wieder.
- Zeckenschutz durch Kleidung: Natürlich bieten lange Hosen, langärmeliges
Hemd, sowie geschlossene Schuhe und Socken optimalen Schutz, doch wer von uns möchte
schon im Sommer mit Schuhen und Socken rumlaufen?
Die meisten Zecken befinden sich im Gras und in dichtem Buschwerk, vor allem da,
wo es auch Wild gibt. Die frühere Meinung, Zecken würden sich von Bäumen
herabfallen lassen ist Nonsens. Zecken klettern nur selten höher als 1,50
Meter.
Chemikalien wie Autan etc, helfen nur selten, nach meiner Erfahrung. Einen sehr
guten Zeckenschutz bietet ein Hund. Er zieht die Zecken an und man hat selbst
Ruhe. Hunde bekommen keine FSME oder Borreliose.
Gruß Bernd A.
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