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Barfüßigere
Zeiten
(Forumbeiträge im Sommer 2001)
Katja, Du schriebst:
Weisst du, bis vor ein paar Wochen ist mir das Barfußlaufen als das
Normalste auf der Welt vorgekommen. Ich hörte auch immer wieder von meinen
Grosseltern, dass sie in ihrer Jugend barfuß durch den Schnee gelaufen sind,
allerdings weil es damals nur ein Paar Schuhe pro Person gab, welches auf´s
Peinlichste gepflegt und geschont wurde.
Ich hätte mir niemals zu träumen
gewagt, dass es Menschen gibt, die über das Barfußlaufen diskutieren und es
als etwas Besonderes ansehen.
Dass ich nun auch noch beweisen muss, dass es mich
tatsächlich gibt, zeigt doch nur, wie verbohrt und verweichlicht unsere
Gesellschaft geworden ist. Vor 50 Jahren hätte bestimmt niemand auch nur einen
Gedanken daran verschwendet, ob es jemand schafft, das ganze Jahr über barfuß
zu laufen.
So war's damals (vor 60-70 Jahren) wirklich (zumindest im Raum Österreich/
Südtirol/ Bayern ...):
Viele Familien in den ländlichen Gebieten waren sehr arm, arbeitslos, - viele auch als Dienstboten bei Bauern beschäftigt - und hatten Unmengen an
Kindern. 10 bis 15 Kinder pro Familie war der Durchschnitt. (Es ja auch noch
keine Verhütungsmittel damals).
Nun, solche Kinder z.B. von Dienstboten hatten ÜBERHAUPT keine Schuhe. Die bekamen sie meist erst, wenn sie ihr erstes Geld verdienten.
Anstelle von Schuhen hatten die Kinder für den Winter Holzschlapfen (in den
Alpen "Trittlinge" genannt) und dazu gestrickte Wollsocken.
Wenn aber viel Schnee lag, waren die Wollsocken im Nu nass und steifgefroren.
Die Kinder hatten dann die Wahl
Von meinen Großeltern und anderen Verwandten hörte ich oft sagen, dass ihnen das riesigen Spass
machte. Ich bin selber am Land aufgewachsen und kann das alles bestätigen.
Das ist pure Wahrheit. Kein Fake. Auch Katja hat voll recht.
Übrigens: Aus Südtirol zogen im späten Frühjahr ganze Scharen von Kindern, sog.
"Schwabenkinder", über die Alpen(!), um sich im Raum Baden -
Würtemberg
eine Arbeit zu suchen, wo sie dafür Verpflegung, Unterkunft, und zum Abschied
(im Herbst) ein paar SCHUHE bekamen ...
frankie von Süden
[Kinder z.B. von Dienstboten hatten ÜBERHAUPT keine Schuhe. Die bekamen sie meist erst, wenn sie erstes Geld
verdienten]
Ja, wer kennt sie nicht, die Geschichten unserer Großeltern .... Da gibt es Kinder, die erst zur Konfirmation ihre ersten Schuhe bekamen und
sie auch dann nur zur Kirche trugen. Oder (noch etwas früher, vorindustrielles Zeitalter) es besaß sowieso nur
der Vater Schuhe. Oder es gab zwar Schuhe, diese durften aber nicht getragen werden, um sie zu
schonen.
Dann gab es da noch die armen Schwarzwaldkinder, die in fremden Bauernhöfen
arbeiten mussten und ihre nackten Zehen bei Frost in frischen Kuhfladen wärmten
[leise Zweifel: wurden Kühe bei Frost wirklich draußen gehalten?]
Ich denke, solche Stories (mit dem Grundtenor "was hatten wir es damals
schwer, das könnt ihr euch heute gar nicht vorstellen") sind cum grano
salis zu nehmen, aber sie haben sicherlich einen wahren Kern.
Schuhe waren vor
dem Zeitalter der Massenproduktion sehr arbeitsaufwendig zu fertigen und
entsprechend teuer (handgearbeitete Schuhe sind das heute immer noch). Kinder
wachsen schnell und brauchen öfters neue Schuhe - es ist verständlich, dass
das für weniger begüterte Familien nicht zu leisten war.
Auch in Städten liefen viele "einfache" Kinder meistens barfuß,
wie zum Beispiel die Photos von Heinrich Zille aus Berlin zeigen. Allerdings ist
es hier nicht ganz klar, ob sie das wirklich auch im Winter taten.
Zurück in die Zukunft, äh, die Jetztzeit. Schuhe sind erschwinglich und
allgegenwärtig, wir gehen nicht mehr aus wirtschaftlicher Notwendigkeit
barfuß, sondern aus Spaß und Genuss - trotzdem sollten wir manchmal daran
zurückdenken, was unsere Vorfahren geleistet haben.
Unci
Hallo unci, ich weiß zwar nicht wie alt du bist. Ich selber bin mit meinen 47 sicher
einer der Ältesten in diesem Forum (sozusagen ein Zombie:-) und hab die
hippie-Bewegung noch ziemlich miterlebt.
Aus meinen Erfahrungen kann ich dir sagen, dass die Zeiten zwischen Ende der 50er und Mitte der 70er die Besten und Interessantesten waren. Wenn,
dann möchte ich in jener Zeit nochmal jung sein; jetzt nicht mehr ...
Wenn du 1968 oder 1972 irgendwo barfuß gegangen bist, hätte das niemanden
auch nur im geringsten gekümmert. Du konntest damals in jede Diskothek und in
jedes Geschäft barfuß rein. Niemanden hat das gestört und im Vergleich zu
jetzt waren damals 10x-soviel Leute barfuß oder mit Badesandalen unterwegs. Das
war einfach "IN" damals.
Und wenn jemand damals eine Arbeitsstelle gesucht hat, so war es dem Firmenchef egal, ob der Mann mit Anzug und Krawatte, oder barfuß mit langen
Haaren vorstellen gegangen ist - der war heilfroh wenn er überhaupt jemanden
bekommen hat (unvorstellbar heutzutage!)
Anderseits, in jener "guten alten zeit", wo unsere Großeltern bei
jedem Wetter und jeder Jahreszeit barfuß laufen mussten, möchte ich sicher
nicht leben. Diese Zeiten waren extrem hart, obwohl es sogar da Vorteile gegeben
hatte. Die Leute lebten ohne Stress und hatten Zeit für ihre Angehörigen.
viele Grüße
frankie von Süden
Du irrst Dich, Du bist nicht der Älteste und damit ein Zombie mit Deinen 47
Jahren. Ich bin 2 Jahre älter, ätsch!!
Aber Spaß beiseite, also ich kann mich nicht so genau daran erinnern, dass Barfußlaufen Anfang der 70er normal war. Gesehen habe ich nie welche, Naja
vielleicht weniger in einer Großstadt. Dafür war die restliche Mode total
ausgeflippt, heute würde ich sagen: ätzend!
Aber es stimmt schon, es hätte
nicht viel Aufsehen erregt wenn mal einer barfuß dahergekommen wäre. Der wäre
ganz einfach als Hippie abgestempelt worden und das wärs dann gewesen.
Viele Füße
UlliDO
Na, es war (zumindest in meiner Gegend) den Leuten völlig egal. Allerdings
nur wenn du jünger als 40 warst. Ältere Barfußgeher sind damals auch schon
hie und da scheel angesehen worden...
Generell möchte ich sagen, dass es nie zu irgendeiner Zeit mehr
"Freiheit" und "Demokratie" - oder was immer man drunter
versteht - gegeben hat als zwischen 1967 und 1975.
Alles was nachher kam, als nach dem
Ölschock die Staatsschulden explodierten und viele arbeitslos wurden, war shit.
Im Osten genauso wie im Westen.
viele grüße
frankie von Süden
Was mich interessieren würde: Besteht tatsächlich zwischen Hippie-look und
Barfüßigkeit eine innere Verbindung, oder sind das zwei nur zufällig
zusammengekommene Elemente?
Werner
Hippie-Bewegung entstand 1965/66 in Frisco und L.A (Uni-Berkeley) und
verstand sich als Protest-Bewegung gegen die etablierte konsum-orientierte und
z.T. militante Gesellschaft.
In Anlehnung an die Schriften Herbert Marcuses glaubte man, die von Marx u.
Lenin geforderte - jedoch total fehlgeleitete "Weltrevolution" - müsse
von gesellschaftlichen Außenseitern getragen werden.
Als Zeichen des Protestes trug man lange Haare, bunte geflickte Gewänder und
ging BARFUSS.
Diese Bewegung nahm verschiedene Formen an. Sie beeinflusste den schließlich in
den 70ern den gesamten Mode-Trend.
Auch gutsituierte, zum "Establishment" zählende Leute liefen zu hauf
barfuß. Ich kannte damals einen (inzw. verstorbenen) Vertriebsingenieur, der
das Glück hatte, verschiedene Städte in den USA zu besuchen. Er berichtete,
dass er unglaublich entsetzt über die vielen Barfüßigen gewesen sei, die sich
überall in den (sogar besten) Restaurants und Lokalen tummelten. Die vielen
dreckigen Füsse, sagte er, seien Zeichen für den sittlichen Verfall und den
nahenden Weltuntergang (womit er übrigens nicht ganz Unrecht hatte ;-)))
Es kam dann später in den USA und Kanada zu einer scharfen Gegenreaktion. Sie
dauert m.E. teilweise bis heute noch an und ist der Grund für Ablehnung von
Barfüßigkeit in vielen Lokalen usw.
viele Grüße,
Frankie von Süden
Barfuß erlaubt!
Daran kann ich mich noch ganz gut erinnern, als ich 1971 mit
damals gerade 10 Jahren in einem Ferienaufenthalt in Albstadt war. Aber nur wenn
wir außerhalb der Sichtweite der "Alten Rometsch" waren.
Sabine,
unsere Betreuerin war begeisterte Barfußläuferin, auch beim Wandern. Und sie
ermunterte uns Jungs oft, es ihr gleich zu tun, wie gesagt aber nur dann, wenn
die Rometsch nicht in der Nähe war. Die Rometsch (so ähnlich hieß sie glaube
ich) war die Heimleiterin, so eine resolute alte "Tante", für die
alles Schöne verwerflich war. Dazu gehörte neben fernsehen auch trinken, essen
und barfuß laufen.
Dabei war gerade sie, wie ihre Körperfülle eindeutig bewies, zumindest den
kulinarischen Genüssen nicht abgeneigt.
Was das Fernsehen betrifft, konnte man das strenge Reglement ja noch logisch
nachvollziehen, wie soll man ein einziges Gerät ja auch unter 20 Gruppen
aufteilen? Wir haben die Glotze aber kaum vermisst, denn der heiße Sommer von
'71 lud ja zum barfüßigen Rumtoben auf den Wiesen der Schwäbischen Alb ein.
Warum aber auch essen und vor allem trinken außerhalb der
"Fütterungszeiten" verboten war, blieb das Geheimnis der Rometsch.
Und während der Fütterungszeiten gab's meistens Grießbrei (oder so was
ähnliches labberiges) und Tee, eine Tasse pro Kind! Also über den Tag verteilt
3 Tassen. Wenn wir uns im Dorf Getränke kaufen wollten, mussten wir das
heimlich tun, wenn es die Rometsch nicht sah. Wenn wir nach Hause kamen,
spionierte sie oft hinter der Tür des Waschraumes, ob wir vielleicht beim
Händewaschen Wasser trinken. Dann gab's Ärger, auch für Sabine.
Genauso
mussten wir auch immer heimlich barfuß laufen. Auch Sabine ging immer mit
Sandalen aus dem Haus und sobald wir um die erste Wegbiegung waren, steckte sie
die Dinger in den Rucksack. Und wir taten es ihr oft gleich. Sogar als wir eine
einsame dunkle Tropfsteinhöhle besichtigten, ging sie barfuß. Wir waren ganz
alleine in der Höhle!
Würde mich echt interessieren, was aus ihr geworden ist.
Sie müsste heute so etwa Anfang bis Mitte 50 sein. Ob sie immer noch gerne
barfuß läuft? Vielleicht ließt sie ja diesen Beitrag im Forum und erinnert
sich.
Bin mir noch nicht mal mehr sicher, ob sie überhaupt Sabine hieß, ist ja
immerhin schon 30 Jahre her.
Wenn sie frei hatte, war meistens ein junger Mann unser Betreuer, Dominik
hieß er, wenn ich mich recht erinnere. Er lief zwar nur selten barfuß, dafür
ging es im sportlichen Sinne immer ab. Und er hatte ein Auge auf Sabine, das
merkte jeder. Man kann es ihm auch nicht verdenken, so hübsch wie die war.
Aber vielleicht war barfuß laufen für sie auch nur ein Zug der Zeit, in den
Siebzigern gehörte barfuß unter jungen Leuten ja fast zum guten Ton. Hier in
Karlsruhe sah man ja überall barfüßige Leute, hauptsächlich Studenten. Ganz
besonders natürlich im Rekordsommer von 1976, da waren im Juni und Juli
beschuhte Leute eher die Ausnahme.
Da kann ich mich noch gut erinnern, barfüßige Menschen auf dem Fahrrad,
beim Spazieren gehen, in der Kaiserstraße und natürlich im Schlossgarten. Und
sie zogen die Schuhe nicht erst dort aus, sondern kamen schon ohne.
So, für heute habe ich genug gelabert, aber man wird ja auch mal über die
"gute alte Barfußzeit" reden können, oder?
Gruß, Bernd A
Dieses Thema behandelt auch der Beitrag Barfuß - Blick zurück
: 2. Hälfte 20. Jhdt.
Ergänzend dazu lohnt sich ein Blick in Erinnerungen an
barfüßigere Zeiten (Barfuß - Pressespiegel).
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Barfuß
in Schlesien
(Forumbeitrag im Sommer 2000)
In einem Bildband über das Schlesien vor dem
II. Weltkrieg fand ich folgende Passagen:
"Ich liebte als Kind die Chausseen meiner Gegend, bin sie oft gegangen,
habe die Jahreszeiten erspürt und die Heimaterde erfühlt - unter meinen Fußsohlen,
denn am liebsten gingen wir natürlich barfuß.
Im Frühjahr waren die Chausseen aufgeweicht, lehmig, gar schlammig, und in den
vom Frost gesprengten Löchern stand das Wasser. Dagegen konnten sie im Sommer
hart wie Beton sein, ausgedörrt von der heißen Sonne, ein feiner Staub lag darüber,
er war sanft unter den Füßen, doch kam ein Automobil daher, wirbelte er wild
auf und hisste eine dicke gelbe Staubfahne.(...)
Ich hätte diese Wege auch mit geschlossenen Augen gefunden. Und mit
geschlossenen Augen hätte ich sagen können, welche Jahreszeit gerade war - die
Füße verrieten es mir.
Später wurden beide Chausseen geschottert und geteert. Barfüßig konnte man
auf diesen "Chausseen" nun nicht mehr gehen, im Hochsommer glühte der
Teer und begann zu schmelzen, und auch sonst lief man sich schnell an dem harten
Belag die Füße wund. [...]
Ich wanderte barfüßig die Chausseen entlang, rannte die Bahndämme rauf und
runter, Brennnesseln peitschten meine Knie, Jasmin betäubte mich mit seinem süßen
schweren Duft, die Königskerze lockte mich."
Horst Bienek, einleitender Essay zu "Schlesischer Bilderbogen"
Ein nackter Fußgruß von Schorsch
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Schornsteinfeger
arbeiteten barfuß
(Forumbeiträge im Winter 1999 / 2000)
Der traditionelle Zylinder ist inzwischen fast ganz verschwunden
Angehende Schornsteinfeger trafen sich
[...]zu einem Fortbildungs- - Lehrgang
[...] Die Schornsteinfeger,
die früher einmal mit der Leiter über der Schulter zu Fuß oder mit dem
Fahrrad über Land zogen, um auf den Bauernhöfen die Kamine und Feuerstätten
zu putzen, wurden nicht selten in Naturalien entlohnt. Statt Bargeld gab es
Butter, Schinken oder Wurst, die dann unter den Zylinder gesteckt wurden, um sie
vor Ruß zu schützen. [...] Bezirksschornsteinfeger - Meister Ferdinand Ulrich
[...] hat diese Entwicklung von Anfang an miterlebt. "Die Zeiten, in denen
die Schornsteinfeger überwiegend für die Säuberung von Kaminen und
Feuerstätten zuständig waren, sind längst vorbei", erzählt der Senior
der "schwarzen Zunft".
Er hat noch gesehen, dass Schornsteinfeger
barfuß über Dächer liefen, weil es noch keine Sicherheitsschuhe gab. [...]
Der traditionelle Zylinder der Schornsteinfeger ist inzwischen fast ganz
verschwunden. An seine Stelle ist als Erkennungszeichen der Messkoffer getreten,
der die teuren Instrumente zum Messen der Abgaswerte enthält.
[Saarbrücker
Zeitung, 23. 01. 2000]
[Schornsteinfeger barfuß über Dächer liefen, weil es noch keine
Sicherheitsschuhe gab]
Wenn ich auf einem dach rumlaufen müsste, wäre barfuß
allerdings auch meine erste wahl - besserer kontakt, weniger leicht rutschen.
Unci
Aus einem meiner Bücher entnehme ich, dass Schornsteinfeger früher
überhaupt barfuß gelaufen sind, also die Schuhe nicht erst an Ort und Stelle
ausgezogen haben, und zwar auch im Winter, im Schnee etc. Und dass sie dabei
gesund geblieben seien.
Auf alten Postkarten mit dem Motiv Schornsteinfeger sind
sie teilweise auch barfuß abgebildet oder sockenlos in Schlappen, tatsächlich
auch mit Schnee rundherum (da es sich ja meistens um Neujahrspostkarten
handelt). ...
Nochmals Kaminfeger: M. Platen schrieb in
seinem Buch "Die neue Heilmethode" von 1913 folgendes:
Die beste Fußbekleidung ist allerdings - gar keine Fußbekleidung. Man soll also barfuß
gehen.
Dass das Barfußgehen en ganz wichtiger Gesundheits- und Heilfaktor ist,
beweist am besten der Umstand, dass das Barfußlaufen allgemein in das Programm
der Anwendungsformen der Naturheilmethode aufgenommen worden ist. Jeder
Erwachsene und jedes Kind müssten im Sommer jede passende Gelegenheit
wahrnehmen, um eine derartig gesundheitsfördernde Prozedur vorzunehmen, gegen
welche allerdings leider noch vielfach die angebliche "gute Sitte" und
der "bewusste" menschliche Unverstand auflehnen.
Barfußlaufen ist
eines der besten Abhärtungsmittel, und dass dasselbe auch zur Winterszeit nicht
schadet, sondern im Gegenteil der Gesundheit nützt, beweisen die stets
barfußlaufenden, kernigen, elastischen und von Gesundheit strotzenden Gestalten
der Schornsteinfeger ...
Roland
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