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Bruder Johannes dichtet Barfuß - Oden und Balladen
(Forumbeiträge im Sommer und Herbst 1999)

Doch nun möchte ich alle Leser mit einer kleinen Ode erfreuen:

Ich lauf so gerne bar - fuß
das ist so schön wie ein Kuss
Egal ob auf der Wiese oder Asphalt
da wird es mir nie kalt
Ich tu' es gerne kund
barfußlaufen ist gesund
In Schuhen ist's mir zu unbequem
barfußlaufen ist dagegen angenehm
Komm ich Abends heim nach Amtsgeschäften
gibt es für mich die Entspannung des Gerechten :
Ich schmeiß' die Schuh und Socken fort
und lauf barfuß an jedem Ort
Nur nicht auf dem Boden der Küche denn der ist verhunzt
von meines Amtsvorgängers Gattin Kochkunst
Da kleben auf dem Boden noch die Essensreste
da schau ich mir lieber "Hobby? Barfuß!" an, das ist das beste
Soweit meine Ode an das Barfußlaufen
jetzt geh ich erst mal barfuß einkaufen
Euer Bruder Johannes

Werte Forums - Leser!
Meine heutigen Erlebnisse bei einem Staatsbesuch habe ich zu einer neuerlichen Ode verarbeitet:

Steh ich auf ganz in der Früh'
in meinem großen Schloss Bellevue
sagt meine Frau: "Ach, Bruder Joh,
die Füße sind bloß, das macht dich froh!"
Ich geb' ihr recht und stehe auf
und mach barfuß einen Dauerlauf
auf meines Schlosses weiten Wiesen
wo schon die Blümchen heftig sprießen
Dann sagt die Haushälterin, die gute Trine:
"Joh, zieh dich an, du hast Termine"
Dann ist's vorbei mit Entspannung und Ruh'
ich muss mich einzwängen in meine Schuh
Das ist mir aber gar nicht recht
denn mit Schuhen läuft sich's nun mal schlecht
Schuhe zu tragen finde ich unnatürlich
doch barfuß zu laufen ist für mein Amt ungebührlich
Dann schlüpf ich also widerwillig in meine Schuhe rein
und steige in meinen Dienstwagen ein
Und auf dem Weg, so auf der Straße
gucke ich verloren durch's Fensterglase
Und plötzlich ruft da mein Chauffeur:
"Bruder Johannes, hör doch, hör!"
Ich gucke hin und gucke her
und frag ihn: "Was ist dein Begehr'?"
Er sagt: "Siehst du die Leute da, oh Mann- o- mann
die haben keine Schuhe an!"
Ich sag zu ihm: "Ohne Schuh' ist's bequemer,
diese Leute sind sicherlich Forumsteilnehmer.
Humorvoll, freundlich, immer nett
ich kenne sie aus dem Internet."
Er registriert's und er fährt weiter
doch mir wird's langsam nicht mehr heiter
Langsam wird mir Angst und Bang'
vor dem blöden Staatsempfang
Nicht etwa vor den Staatsministern,
nein, meine Lackschuh tun so knistern.
Sie sind halt wirklich unbequem
ich möcht' so gerne barfuß geh'n.
Während des Staatsessens halt ich's nicht mehr aus
und zieh' heimlich unter dem Tisch meine Schuhe aus.
Der Staatsgast, so merke ich, guckt ganz gequält
ich frage mich, welcher Gedanke ihn beseelt
Bei Gelegenheit frage ich ihn dann
ob ich ihm vielleicht helfen kann
Er sagt: "Mein Schuhwerk, das hat seine Tücken
es tut an jeder Stelle drücken!"
Um acht Uhr, es wird gerade zum Zapfenstreich geblasen
verschwinden wir heimlich und gehen zum Rasen
und entledigen uns uns'rer Schuhe
jetzt haben wir vom Drücken Ruhe!
Entledigt von Schuhen und Gedanken an Gut und Geld
träumen wir von einer besseren Welt
Mit ganz, ganz vielen Barfußläufern
und ganz, ganz wenig Schuhekäufern
Der Staatsgast kam auch als Repräsentant
von einem großen Schuhfabrikant
Doch nun nehmen wir Schuhe auf, baldigst schon
in die Liste der Folterwerkzeuge der Genfer Menschenrechtskonvention
Neun Uhr, der Empfang ist vorbei, der Chauffeur muss mich abholen
ich steige ins Auto mit ganz schmutzigen Fußsohlen
Ich fang an zu dichten, denk mir aus meine Oden
mit nackten Füßen auf dem Boden
Und weiß, vor dem Gang ins Bett
gehe ich noch mal ins Internet
Und mache mit meiner Dichtung heute
den Forumslesern eine kleine Freude.

Zunächst einmal habe ich die dritte Ode ans Barfußlaufen gedichtet, die ich Ihnen hier präsentieren möchte:

Ich geh spazieren, inkognoto
das macht mich glücklich und auch froh
Ohne Leibwächter, Anzug oder Schuh
so finde ich Entspannung und auch Ruh'
In diesem Aufzug erkennt mich keiner
so bin ich von des Volkes einer.
Auf meinem Weg komm' ich vorbei am Badehaus
eine Frau kommt aus dem Tor hinaus
Was sehe ich - bei 30-Grades-Hitzen
tut sie in Halbstiefeln schwitzen!
Ich kann es nun mal nicht versteh'n:
Wie kann man denn nicht barfuß geh'n!
Ich laufe weiter, am Himmel ist keine Wolke
und seh' mir an das bunte Treiben im Volke
Da seh' ich plötzlich 'nen bayerischen Sepp
na, das ist ja ein richtiger Depp
Bei der sommerlichen Hitze
und ich mach jetzt keine Witze
läuft er, ach was ist er doch so dumm
in Lederschuh'n und Wollsocken rum.
Ich kann es nun mal nicht versteh'n:
Wie kann man denn nicht barfuß geh'n!
Ich geh' weiter und zehn Minuten später
seh' ich bei 'ner Frau Absätze von 10 Zentimeter
Sie hat 5 Plastikbeutel in der Hand vom Einkaufen
und kann in diesen Schuhen kaum laufen
Sie stöckelt in ihren Schuhen 'rum
das ist ja wirklich allzu dumm
Ich kann es nun mal nicht versteh'n:
Wie kann man denn nicht barfuß geh'n!

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit! Ihr Bruder Johannes
Copyright (c) 1999 by Das lustige Bundespräsidialamt

[möchte ich alle Leser mit einer kleinen Ode erfreuen]
es freut mich zutiefst und untertänigst, dass Euer Wohlgebohren den Weg zu uns einfachen armen Barfüßlern gefunden haben. Welche Ehre für uns schuhloses (aber nicht präsidentenloses) Volk !
[Ich lauf so gerne bar-fuß das ist so schön wie ein Kuss Egal ob auf der Wiese oder Asphalt da wird es mir nie kalt ... Euer Bruder Johannes]
das schreit(et) geradezu nach einer neuen Rubrik im Best-Of "Barfuß - Poesie".
Der erste oberste Schuhträger der Nation, der nicht nur wandert, sondern sogar barfüßig den Staub dieser Republik mit sich herumträgt.
Nur eine Frage bedrückt mein kleines Herz: gibt es auch ein Barfußportrait Euer Hochwohlgebohren ...
Untertänigst der Ihre Kai

Werter Kai, danke für Ihren Vorschlag, meinen bescheidenen Beitrag ins "Best of" aufzunehmen.
Aber lassen Sie doch solche Worte wie "untertänigst" und dergleichen. Ich bin ein Präsident zum Anfassen und fühle mich als Teil des Volkes. Ihrem Wunsche, Ihnen ein Bild zukommen zu lassen, auf dem ich bloßen Fußes zu sehen bin, kann ich nur zum Teil entsprechen. Wenn Sie auf den Link klicken, sehen sie ein von einem Paparazzi gemachtes Photo. Auf der rechten Seite, der dritte von unten, das bin ich. Ihr Bruder Johannes

Bruder Johannes' Ode ans Barfußlaufen Teil 4 - Willkommen in der Heimat, Lorenz
Werte Forumsteilnehmer, vor kurzem war ich auf einem Staatsbesuch in Frankreich.
Lesen hier in meiner neuen Ode, welch angenehme Begegnung ich dort hatte:

Ich sitz im Wagen und schreib in mein Buch
Oden auf der Rückfahrt nach einem Frankreich - Staatsbesuch.
Mein Chauffeur fährt seit drei Stunden schon
und erblickt am Straßenrand eine Person.
Er sagt: "Siehst du den Mann in kurzer Hos'?
schau - seine Füße, die sind bloß!"
Ich sag: "Fahr doch mal neben ran,
den Mann schau ich mir näher an!"
Ich steig aus und wen erkenn' ich da?
Das ist des Forums Lorenz K.!
Strahlend, braungebrannt und ganz adrett
und schon drei Wochen ohne Internet.
Ich sage: "Schon munter, es ist doch noch früh,
Monsieur l'roi des pieds nu?."
Er sagt: "Barfuß macht mich wach und froh,
das kannst du glauben, Bruder Jo."
Ich schüttle erfreut ihm nun die Hand
und sage: "Sie haben mich gleich erkannt?"
Er nickt und sagt: "So schön es auch in Frankreich ist,
eines empfinde ich als großen Mist:
Manchmal so auf weiter Flur
vermiss ich PC und Tastatur."
Er sagt: "Johannes, es wäre ganz famos,
könntest du mir sagen, was ist im Forum los."
Ich sag: "Dir braucht nicht zu werden Angst und Bang,
alles nimmt seinen gewohnten Gang.
Geh' ich an den PC, nachts ganz spät,
seh ich Beiträge von großer Qualität,
kein Fetischismus, kein Spam und keinen Unsinn
zur Zeit auch nicht meinen Beitrags - Frohsinn.
Doch mit meiner Dichtung heute
wende ich mich wieder an die Forums - Leute."
Er sagt: "Ich wenigen Tagen bin ich auch wieder da,
du hältst bis dahin die Stellung, das ist klar."
Ich sag: "Mach dir da mal keine Sorgen,
ich melde mich im Forum schon morgen."
So kommt's, dass ich hier wieder schreib über Füße
und den bald aus dem Urlaub zurückkehrenden Lorenz begrüße.
Stets Ihr Bruder Johannes

Sehr geehrte präsidialer Reimeschmied!
Ihre Anteilnahme an meinem barfüßigen Auslandsaufenthalt hat mich in ganz besonderer Weise berührt!
Allerdings muss ich nun rückblickend sagen, dass mir die drei Wochen ohne Computer sehr gut getan haben, - denn:
Im Internet Ist's nicht immer nett!
Gar unfreundlich wird Kritik geübt
Und die harmlose Barfußfreude getrübt.
Sollen wir unsere Füße verstecken,
Bis sie an Schwäche und Pilz verrecken???
Doch muss ich Bruder Johannes loben
In des Spammings wüstem Toben
Weist er den Weg mit Wortes Gewalt
Und die Diskussion gewinnt wieder Gestalt!
Mit aller Hochachtung verbleibe ich
der ganz unideologisch und konfliktfrei barfußlaufende Fußnaturist!

Werter Lorenz! Herzlichen Dank für Ihre freundlichen Worte und Ihr gelungenes Gedicht!
Ich freue mich, dass ich Ihnen eine kleine Freude bereiten konnte. Sie können versichert sein, dass ich mich auch über Ihre Dichtung sehr gefreut habe! Stets Ihr Bruder Johannes

Bruder Johannes' Ode ans Barfußlaufen Teil 5 - Bruder Johannes depressiv
Werte Forumsteilnehmer, die Abende werden immer kürzer, die Temperaturen erreichen bereits nicht mehr Hochsommerniveau - und ich mache mir Gedanken, wie ich als Sonnenanbeter beschuht über den Herbst und den Winter kommen muss.
Neulich, als die Abendschatten sich über das Schloss Bellevue legten, überkam mich eine melancholische Stimmung. Dieses Stadium der emotionalen Befindlichkeit brachte mich dazu, eine neue Ode zu dichten, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

Schatten über dem Schloss Bellevue
die Luft, sie wird schon kälter
ich denke zurück, warm war's in der früh
und ich - ich werde älter.
Hatte ich heut' morgen noch Hochgenuss
gleich als ich früh aufstand'
als ich morgens noch war barfuß
nun schaue ich traurig an die Wand.
Ich weiß, sie werden kommen
der Herbst und auch der Winter
das macht mich ganz beklommen
denn sie sind nicht der Barfüßer Kinder.
Die Schatten meiner Füße
sehe ich an der Wand
In meinem Kamin glühen warm die Kohlen
Und denke zurück, welch Glück ich empfand
auf warmem Asphalt mit nackten Fußsohlen.
Oh komme zurück du geliebte Sonne
und läute den Frühling zeitig ein
denn bist du nicht da, verspüre ich keine Wonne
denn dann muss ich beschuht öfters sein.
Stets Ihr Bruder Johannes

Werte Forumsteilnehmer, als progressiv denkender Mensch stehe ich natürlich einem Teil des karnevalistischen Treibens, das in einigen Tagen, am 11.11., wieder beginnen wird, äußerst kritisch gegenüber, da die die hier oftmals vorgebrachten Äußerungen einen eindeutig konservativen bis reaktionären Charakter haben.
Trotzdem möchte ich meine neue Ode in den Dienst des Karnevals stellen, um zu zeigen, dass man mit Büttenreden auch für eine gute Sache werben kann.

Wach ich des Morgens im Bette uff
bin ich ganz missmutig druf.
Mei Fraa sacht: "Jo, was issn los?
hast schlecht geschlafe, drückt dich die Hos?"
Doch mein Missmut hat'n ganz annern Grund,
laaf ich mir doch in Schuh die Füße wund.
De Sommer is schon lang vorbei,
e Zeitlang isses noch bis Mai.
Und kommt de Frühling werds widder scheen,
dann kann ich widder barfuß geh'n.

Geh ich in die Stadt ma einkaufe,
tu ich zu dem und jenem laufe,
Hol mir beim Metzger meine Worscht,
beim Getränkehändler was für'n Dorscht
Geh aach zum Schneider, kauf mir Kleidung,
beim Elektrohändler e Elektroleidung.
Nur einer hat vor mir sei Ruh,
das is der Händler mit de Schuh.
Den tu ich finanziell net unnerstütze,
laaf lieber barfuß durch die Pfütze.
Des heißt, sofern es warm drauß ist,
denn alles annern is es große Mist.
Doch werds frühling, werds widder scheen,
dann kann ich widder barfuß gehn.

Im Internet tummliche sich Idiote,
die schreibe Zeug, des gehört verbote.
Fragt einer nach de Ausnahm, so ganz dumm,
nenn ich ihm des "Hobby? Barfuß!" - Forum.
Guck ich mir des an, werd ich froh
denn da gibt's Beiträg mit Niveau.
"Gibt's hier kei Ausnahme?", tut ihr frage,
doch und das werd ich euch gleich sage:
Ich mag so manche Karnevaliste,
mag von de PDS die Kommuniste.
Nur ei Grupp geheert in die Kiste:
Des sin im Forum die Fetischiste.
Die bringe hier nix gutes nei,
nur ihrn ordinäre Einerlei.
Doch schreibe Lorenz, Schorsch und Co.,
dann bin ich ganz schnell widder froh.
Und wichtisch auch noch eines ist,
dass ihr das nur alle wisst:
Isses erst Frühling werds widder scheen,
dann kann ich widder barfuß geh'n.

Neulich kommt en Bekannte mal zu mir
und sagt: "Jo, mei Hobby gibt mir kein Plaisir.
Einst hat mir's Spaß gemacht mit meim Wage,
aber jetzt wids zu teuer, muss ich sage.
Jo, kannst mir net sage, so ganz schnell,
welch Hobby kann ich mir leiste, finanziell?"
Ich sag: "Es gibt e Hobby, des is ganz schee,
Infos kriegste unner www.hobby-barfuss.de.
Läufst barfuß in Beruf und Freizeit,
tust gleichzeitig was für die Gesundheit.
Außer im Herbst un Winter mit viel Wind.
Aber das geht vorbei, ganz geschwind,
un werds erst Frühling, werds widder scheen,
dann kannst widder barfuß gehn."

Helau!
Stets Ihr
Bruder Johannes

Werter Bruder Johannes,
diese karnevalistisch angehauchte Ode gefällt mir sehr, wenn auch
[un werds erst Frühling, werds widder scheen, dann kannst widder barfuß gehn." Helau!]
der Schlussgruß zwar zum Sprachstil passt, aber doch noch leicht verbesserungsfähig wäre ... ich denke da an einen Ruf, der mit A beginnt und laaf endet ... laaf barfuß halt !
Und Frühling wird auch wieder (sogar ziemlich schnell, wenn 2000 der Karneval vorüber ist) ... aber Barfüßern im Freien lässt es sich bei passender Gelegenheit (zweistellige Temperaturen) allemal weiterhin !
Alaaf met bläcke Fööss !
Georg

Das wäre doch schön. Dann könnte man dabei auch barfuß sein. So à la Karneval in Rio, das wäre doch mal was! Anstatt sich im deutschen Winter den A... abzufrieren.
Marco

Werter Marco, mir persönlich wäre es auch lieber, den Karneval im Sommer feiern zu können. In der Tat gab es schon Vorschläge, den Karneval in den Sommer zu verlegen. Offenbar waren jedoch die Karnevalsverbände dagegen - immerhin dient dieser Brauch ja dazu, die Wintergeister auszutreiben. Bei zahlreichen Sommerumzügen konnte ich schon einige Barfußläufer/ innen entdecken. Kaum zu glauben, wie viele barfüßige Menschen man beim Karneval, bei dem sich zahlreiche Leute Dinge trauen, die sie sonst nie tun würden, sehen könnte, wäre er im Sommer! Stets Ihr Bruder Johannes

Werte Forumsteilnehmer,

manche von Ihnen kennen sicherlich die Balladen und Gedichte von Francois Villon in der Übersetzung von Paul Zech. Eines der bekanntesten Stücke Villons ist sicherlich "Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund" (die Literaten unter uns wissen, dass dieses Stück mehr mit Zech als mit Villon zu tun hat, doch das soll uns hier nicht stören).
Ich habe mir erlaubt, das obengenannte Gedicht frei zu bearbeiten und diese Neuinterpretation in den Dienst der guten Sache des Barfußlaufens zu stellen. Hier ist das Ergebnis:

Du, du - ich bin so wild nach einem Barfußlauf.

Ich schrie mir schon die Lungen wund
nach einem Barfußlauf, der ist gesund.

Im Klee, da hat der Mai ein Bett gemacht,
da blüht ein süßer Zeitvertreib, ein Barfußlauf
bei Tag und Nacht.

Eines gehört verboten:
Mit Schuhwerk auf Kleeboden.

Komm, komm her, ich weiß ein gesundes Wirken:
Schmeiß' schnellstens deine Schuhe fort
und lauf barfuß am Wiesenort.
und sind sie auch von Birken...
ich meine Birkenstock.

Ich bin so wild nach einem Barfußlauf.

Barfußlaufen im Winter macht keine Freude,
drum genieß' den Wiesenuntergrund hier und heute!
Hast die Schuhe dir aufgespart für die kalte Jahreszeit
Doch im Frühling hast du dich von der Geisel Schuh' befreit.

Ich freu mich auf den nächsten Sommertag,
wenn ich mich nach dem Aufsteh'n frag:
Wo kann ich heute die Natur begrüßen
mit meinen nackten Füßen?

Ich bin so wild nach einem Barfußlauf.

Stets Ihr
Bruder Johannes

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