[Alexander läuft barfuß über natürliche Wege] [Angelika ist Barfußwanderfreak]

Alexander läuft barfuß über natürliche Wege
(Forumbeitrag im Sommer 1998 und 1999)

Hallo, endlich gibt es ein forum, in dem man auch über die erfahrungen und erlebnisse anderer leidenschaftlicher barfußläufer lesen kann. das finde ich wirklich super. ich mag es vor allem sehr über natürliche wege zu laufen, wie im wald, an seen und flüssen entlang. Die vielen verschiedenen untergründe spüren. gerade jetzt in der heissen jahreszeit, wenn es dann geregnet hat ist es besonders angenehm wenn alles schlammig wird und man den matsch zwischen den zehen spürt. auch kieselige wege sind interessant wenn man ein bißchen abgehärtet ist. es ist fast schon eine art sport. ...
ich war die tage an der isar (kurz vor München/Schäftlarn) unterwegs und hatte die genialen barfußbedingungen. Durch den vielen regen war ein teil des weges total matschig und ein teil wunderbar mit einem weichem wiesenboden. ein paar meter schotter waren die richtige abwechslung.ein paar tage zuvor lief ich die andere richtung über einen sehr kieseligen weg an der isar entlang, und dachte schon das wird einfach nicht mehr softer. schotter, wenn er nicht gerade frisch ist, läuft sich eigentlich ja sehr angenehm (wenn man's gewohnt ist) ich bin es wirklich gewöhnt und finde es eigentlich auch ganz angenehm ein gewisses stück, aber es hörte gar nicht mehr auf und so lief ich dann direkt an der Isar weiter. es war wie im dschungel, aber durch die natürlichen böden auch sehr faszinierend und angenehm schlammig. barfüßigen mitstreitern bin ich leider nicht begegnet, außer ein landwirt fuhr barfuß auf dem moped. aber ich bin doch sehr zuversichtlich, dem einen oder anderen hiker zu begegnen. ansonsten - nicht unterkriegen lassen ...
ich hatte auch einen genialen hike an der isar unternommen (bei hohen- schäftlarn richtung wolfratshausen). durch den vielen regen der letzten zeit war ein teil des weges richtig schön schlammig und ein teil über den damm mit sehr angenehmen wiesenbelag versehen. war wieder mal ein sehr schöner frühabend und ich hoffe, daß das wetter noch eine zeit hält um noch einige hikes dieser art zu unternehmen. es ist einfach wunderbar die natur so zu erleben, wie man es mit schuhen an den füßen niemals kann. besonders der schlammige teil war wieder mal wunderbar. auch ein kieseliges stück war mit dabei, das ist genau das richtige für meine fußsohlen zur abwechlung. den schlamm zwischen den zehen zu spüren und auch die weiteren natürlichen böden ist einfach eine wunderbares naturerlebnis, aber ich erzähle ja nichts neues ...
ich habe die gleichen erfahrungen beim barfuß - wandern gemacht, gerade die älteren haben sich an ihre jugend erinnert gefühlt. also in der regel eher positiv verwundert. leider trifft man kaum reifere barfüßer in der natur, (in appenzell habe ich mal einen gesehen, der über einen ziemlich stark frisch aufgeschotterten weg barfuß gelaufen ist, war die tage der einzige, er war auch sehr abgehärtet, da ich auf diesem stück ganz schön probleme hatte, der lief über den frischen schotter als wäre es matsch gewesen und ich bin schon sehr routiniert, einer sagte dass die senner in der schweiz oftmals auf der alm ebenso barfußlaufen), aber die haben wohl einfach scham vor den beschuhten wanderern. wären ein gutes beispiel gerade für die jüngeren. heute habe ich bei der hitze nur beschuhte gesehen. ist unverständlich.eine ältere dame hatte mich mal angesprochen, ob sie mal meine fußsohlen sehen könnte, das war schon irgendwie komisch, da die ganz normal aussehen, gerade wenn die sohlen schmutzig sind, eine ein bißchen dickere sohle und ferse durch die hornhaut. dank unserer freude am barefoot - hiken lassen wir uns nicht den mut nehmen. auch wenn ich ein bißchen mehr mut gerade in der stadt bräuchte bin ich eigentlich fast nur in der natur barfuß unterwegs (ausnahemen bestätigen die regel).
wie kann man sich hier motivieren und einfach auch in der stadt einfach darüber stehen?

viele grüße Alexander

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Angelika ist Barfußwanderfreak
(Forumberichte im Herbst 1999)

hallo gleichgesinnte, bin heute durch zufall auf eure seite gestossen und finde es einfach genial, dass es dieses forum, mit all seinen beiträgen, bezüglich des barfußlaufens und wanderns gibt. als leidenschaftliche barfußlaüferin (wenn das wetter es zulässt ab 18 grad aufwärts) bin ich ein echter barfußwanderfreak und habe wirklich, wie teilweise auch ein paar von euch geschrieben, keine probleme mit geschottertem untergrund oder den typischen, für beschuhte wanderer gemachten, wanderwegen.
da ich schon seit einigen jahren, auch lange strecken, barfuß gewandert bin, sind meine füße schon so abgehärtet, dass ich keinerlei probleme, ganz im gegenteil, ich stehe total auf geschotterte wege, mehr habe. meine hornhaut an den fußsohlen ist jedem untergrund gewachsen und inzwischen finde ich es echt witzig, wenn ich ich von den vielen verdutzen, mit dicken wanderschuhen "behinderten" wanderern angesprochen werde: sie sind aber mutig.
gerade die älteren wanderer, glaube ich, sind ein bißchen neidisch und würden wahrscheinlich, gerade im sommer, wenn es schön warm ist,es vielleicht gerade geregnet hat, und die wege schön matschig sind, sich wieder an ihre jugend erinnert fühlend, die schuhe einfach ausziehen.
es gibt einfach nichts geileres, in der natur, nach einem sommerregen, durch die natur zu wandern, und zu spüren, wie unterschiedlich und abwechslungsreich die verschiedenen untergründe sich anfühlen. matsch, wenn er durch die zehen quillt, ist einfach wunderbar. leider sind so richtig schöne matschige wege sehr selten (ist alles so flurbereinigt) freuen wir uns auf den nächsten sommer angie

Hallo Angie, [genial, dass es forum mit beiträgen bezüglich des barfußlaufens und wanderns gibt]
Aus diesem Grund diskutiere ich auch schon seit über einem Jahr mit. Ich freue mich, dass du als begeisterte Barfuß - Wanderin hierher gefunden hast! Denn auch für mich ist das Wandern ohne Strümpf' und Schuh' das Hauptinteresse.
[keine probleme mit geschottertem untergrund oder für beschuhte wanderer gemachten wanderwegen]
Ist bei mir nicht ganz so, ich wiege mit gut 90 kg auch etwas zuviel für das leichtfüßige Schweben über den Schotter -- und ich neige zu Hornhautrissen an den Fersen und großen Zehen.
Dank guten Rats aus diesem Forum, habe ich allerdings schon eine deutliche Besserung dieses Ärgernisses erzielt. Da ich allerdings meist keine Schuhe dabei habe, muss ich eben durch, wenn ein Schotterweg kommt -- und es geht auch!
[schon seit jahren auch lange strecken barfuß gewandert]
Kannst du Wandertipps geben? Ich fände es toll, wenn im "Best of" dieses Forums dazu ein wenig Material zusammenkäme!
[matsch ist wunderbar. leider sind richtig matschige wege selten]
... oder wenn man durch das Moor läuft und das Wasser zwischen den Zehen hochspritzt! Für mich sind befestigte Wege immer zweite Wahl gegenüber abwechslungsreichem Naturboden in Feld, Wals Wiese und Moor!
[ freuen wir uns auf den nächsten Sommer]
Die 18-Grad-Grenze wird ja oft schon im März überschritten, und die Sonne wärmt den Boden dann schon hervorragend! Herzliche Füße, Lorenz

Hoi Angie, Du schreibst da recht offen, wie du das Barfußlaufen empfindest, man spürt so richtig heraus, dass es für dich die Erfüllung von Lebensqualität ist und Barfußlaufen auch eine erregende Wirkung auf dich ausübt.
Wenn man Dir beim Wandern begegnet und dich auf deinen Mut anspricht, dann ist es eben schon so, dass es Mut braucht, bis man mit dem Barfußlaufen so weit geht, wie du und einige andere hier im Forum es tun.
Gehst Du jeweils alleine Wandern oder in einer Gruppe, wie reagieren denn die anderen in deiner Gruppe? Und wie ist es, wenn Du mal nicht am Wandern bist, sieht man dich auch anderswo barfuß?
Weiterhin viel Spaß beim Barfußlaufen Spency

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