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Bully geht nicht nur
morgens im Wald barfuß
(zusammengefasst aus Forumbeiträgen seit Winter
1998/99)
Da hat man ein wenig Zeit und surft durch das
Web und findet dieses Forum ! Auch ich bin ein Barfußfan und gehe wann immer möglich
barfuß. ... Der Bitte, etwas über mich zu erzählen, komme ich gerne nach.
Ich wohne in Basel, bin verheiratet und habe 2 Kinder. Ich gehe schon seit Jahren
barfuß
durch Leben wann immer es geht. Im Beruf ist das jedoch nicht möglich, Uniform und nackte
Füße vertragen sich nicht so gut. Aber in der Freizeit und zuhause bin ich immer
barfuß. ...
Hi Oliver ! Es freut mich, einen weiteren Schweizer im
Forum kennen zu lernen. Auch ich habe berufsbedingte Probleme mit dem Barfußgehen und bin
deshalb viel auf Waldspaziergängen in meiner Gegend. Die Gefahr, einem Kunden barfuß zu
begegnen, ist bei mir auch recht hoch. Und solange die ganze Sache nicht ein absoluter
Renner wird und die halbe Welt barfuß geht, halte ich mich ein wenig zurück.
Ich weiß nicht, wie es die anderen Forumsteilnehmer lösen, Barfußgehen und Beruf unter eine Decke zu bekommen. Teilweise kann man von
solchen Erlebnissen im Forum lesen. In Zürich war ich auch schon barfuß beim shopping,
nur kennt man mich dort nicht, also ist die Sache nicht so peinlich. ...
Wenn es mich packt, gehe ich auch mal ohne Schuhe einkaufen. Jedoch bin ich noch nicht an
diesem comingout Punkt wie manche von euch, für die es eine Selbstverständlichkeit ist,
immer und überall barfuß zu laufen. Jedoch gehe ich meistens am Morgen im Wald barfuß spazieren, auch bei diesen Temperaturen. Ist ein
echt erfrischendes Gefühl und hilft den Tag gut zu starten.
Ansonsten unterstütze ich die Idee des Bartfußgehens voll und hoffe,
dass die www.barfuss.ch-website auch dazu beitragen wird, diese
gute Sache in der Schweiz zu verbreiten. Wir sind halt in unserem kleinen Lande ein wenig
rückständig und diejenigen, die hier seit Jahren barfuß gehen, muss man als Pioniere
betrachten (Grüße an Roli). ...
Auf das Forum bin ich per Zufall gestoßen und habe mir über das best of ein Bild der Teilnehmer machen können. Mit den meisten gehe
ich einig - es muss noch viel für die Akzeptanz der Barfußgänger getan werden. Ich
persönlich hatte noch keine großen negativen
Erfahrungen damit außer halt die "komischen Blicke" der Mitmenschen, die
mich dann doch wieder stören.
Mit Schuhen fällt man halt weniger auf. Vielleicht ist es aber gerade das Auffallen, dass
einem den zusätzlichen Kick zum Naturerlebnis Barfußgehen
gibt. Auf jeden Fall ist es eine gesunde Sache, die gefördert gehört. ...
Meine Frau hat öfters kalte Füße und meint nun Barfußlaufen führe zu
Erkältungen. Somit sind auch unsere Jungs angehalten, mit Hausschuhen rum zu latschen.
Nun kommt Papa und geht zu hause nur barfuß in der Wohnung umher. Die Jungs lassen sich
nicht zweimal bitten, nach dem Motto, was Papa macht ist immer gut und gehen halt auch
barfuß. Meine Frau hat's aufgegeben uns umzustimmen. lustigerweise haben wir auch nicht
mehr Erkältungen als andere (beschuhte). Eins ist sicher meinen Jungs mache ich sicher
keine Vorschriften ob sie barfuß gehen dürfen oder nicht (mit kleinen Ausnahmen)
Ansonsten sei allen Eltern die Homepage von Lorenz zu empfehlen.
Wenn ich an meine Jugend (bei meinen 31 Jahren ??) denke, war da noch eine klare Trennung
zusehen. Jungs mussten immer korrekt sein und die Mädchen
konnten jeden Flip mitmachen und ausleben. Ich kann mich erinnern dass unsre Mädchen meist barfuß geturnt haben und wir immer die
Turnschuhe
an hatten. ...
Im Winter barfuß zu gehen ist kein Problem... Man nehme einen
schönen großen Wald, gehe hinein, ziehe die Schuhe aus und genieße sein Hobby. Gerade
im Winter erntet man nur fragende Blicke. Ich habe mir kürzlich erlaubt, meinen Müll
barfuß nach draußen zu tragen und war dann prompt für eine Woche Gesprächsthema
Nummer
1 .... Tja unsere Strasse ist wie ein Dorf mit ca. 20 Elsa Kling's à la Lindenstrasse. So
beschränke ich mich im Winter auf meine Waldspaziergänge. (Kann man auch mit einem
leichten Jogging verbinden). Bis an einen gewissen Punkt verstehe ich ja diejenigen, die
uns Kopfschüttelnd nachschauen. Ist sicher kein "normaler" Anblick, wenn jemand
im Winter barfuß vor einem steht. Aber je mehr bei der Sache mitmachen, sorry mitgehen,
desto schneller ist die Sache akzeptiert. Bis dahin heißt es durchhalten.
Und noch ein Vorteil hat das Barfußgehen im Winter !!
Die Eingewöhnungsphase im Frühling fällt weg. ...
Aber was ich neulich in Basel sah ... da ging einer bei Schneefall barfuß spazieren in
kurzen Hosen und T-Shirt !! Ich bin ja auch hart im nehmen, aber das was ich da sah
verschlug mir die Sprache. Gibt es noch mehr von Euch, die bei
diesen Temperaturen
barfuß gehen ? ...
Heureka, die Saison hat begonnen und mit Ihr
die Probleme. Da ist das Wetter warm und man möchte einen Barfußspaziergang unternehmen.
infolge fehlender Vorbildfunktion und Mut behält man bis zum ausgewählten Gebiet die
Schuhe an. In einer Stadt fällt man um diese Jahreszeit noch mächtig auf. Aber da ist es
auch schon passiert. Da man die Socken bewusst weggelassen hat zieren die Fersen zwei
wunderschöne Blasen... Tja aus Schaden wird man klug. Man geht jetzt öfters barfuß und
hofft auf baldige Heilung.
Die Temperaturen in unseren Breitengraden sind stetig am Klettern. So sah man auch am
Wochenende zahlreiche Leute die sich am Rheinbord sonnten und auch häufig barfuß waren
(nur zum sonnen). Für alle die mal unsere Schweizer Barfußseite besuchen möchten, hier der Link. Dort gibt's auch die tolle kostenlos
name@barfuss.ch E-Mailadresse.
Fuß und Gruß Bully
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Bullys Barfüße motivierten Wanderer
(Forumbeitrag im Frühjahr 1999)
Doch nun zu meiner Wanderung war klein aber oho. Ich habe
mich entschlossen heute Nachmittag frei zu machen. (als Selbständiger kein Problem..)
Also Rein ins Auto und ab Richtung Wald.
Dort angekommen habe ich mich meiner Schuhe entledigt und mich auf den Weg gemacht über
Waldwege, schlammige Stellen, Laub, Äste was für Sinneseindrücke für geplagte
Füße.
Doch da ist es passiert. Plötzlich stand ich vor einer Gruppe Wanderer Alle mit
Wanderschuhen, Rucksäcken Hüten (So typische Wanderer halt) und ich lockere Windjacke,
hochgekrempelte Jeans und barfuß. Mir wurde urplötzlich unwohl. Es wurde freundlich
gegrüßt und der Blick fiel zwangsläufig auf meine baren Füße. Und schon kamen die
ersten Bemerkungen. Jedoch durchwegs positiver Natur. Eine ca. 40jähriger Mann fand, er
hätte nie den Mut so wandern zu gehen. Ich erwiderte, es sein ja nur ein Spaziergang (ein
ausgedehnter). Er fing an, über Pfarrer Kneipp zu
berichten und seine Ansichten von gesunden Füssen.
Da fand eine Mitwanderin, sie müsse das jetzt auch einmal probieren. Und da kam dann
Gruppendynamik auf. Plötzlich waren wir 4 BarfüßerInnen - welche Überraschung. Sie
hatten auf dem gleiche Parkplatz wie ich Ihr Auto abgestellt. So gingen wir gemeinsam den
Retourweg an. Nach diesen ca. 2 Kilometern, als wir bei den Autos waren, fanden die
Barfußgänger, es wäre eine tolle Sache gewesen und sie würden es sicher wiederholen.
Alles in allem ein tolles Erlebnis, auf das sicher noch weitere folgen werden.
Fröhliche Wanderfüße wünscht Bully
Hi Bully, Deine schöne Geschichte zeigt, dass die
Behauptung, das beste Werbemittel fürs Barfußlaufen sei das Vorbild unserer eigenen
nackten Füße, mehr als nur einen wahren Kern hat.
Es wäre sicher praktisch gewesen, wenn Du das von Lorenz erstellte Werbefaltblatt
fürs Barfußwandern bei Dir gehabt hättest. Ich denke, wir alle sollten uns jetzt
mal ans Ausdrucken und Verteilen bei Bedarf machen ! Georg
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